Die Erste Mannschaft des FV Biebrich 02 - Archiv 2012/13

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Nach einem durchwachsenen Saisonsauftakt stabilisierte sich das Team von Trainer Milunovic zusehends und nach dem fulminanten 5:1-Heimsieg gegen den damaligen noch Tabellenführer FC Ederbergland, keimte bei so manchen Anhänger die Hoffnung auf, dass man sich vielleicht in der Spitzengruppe festsetzen könnte. Doch die 1:5-Heimklatsche gegen den Türkischen SV WI und ein desaströses 0:5 beim FV 09 Breidenbach, sorgten alsbald für Ernüchterung. Nach 17 Spielen hatte man beruhigende 26 Punkte auf dem Konto. Im Kreispokal schied man schon in der ersten Runde bei der SpVgg Sonnenberg auf, aber den Regionalpokal holten sich die Biebricher mit einem 4:1-Finalsieg gegen den SV 1947 Presberg.

Der Rückrundenspielplan hatte es in sich. Von den 15 Spielen, die im Jahr 2013 stattfanden, musste man 10 x auswärts antreten. Aber das Team ließ dadurch nicht aus dem Tritt bringen und sammelte Punkte ein, mit denen die blaue Anhängerschaft nicht unbedingt gerechnet hatte. Selbst am Ende der Saison gab es nicht den obligatorischen Einbruch, sodass man am Ende der Verbandsliga-Runde mit erfreulichen 59 Punkten auf dem fünften Rang abschloss.

Das Brüder-Paar Volkan und Orkun Zer erzietelten insgesamt 50 der 73 geschossenen Tore. Volkan gelangen 30 Tore und Orkun brachte das Leder 20 mal im gegnerische Gehäuse unter.

Statistik

Unser Team 2012/13

Unser Team für die Saison 2012/13

Das Foto entstand vor dem Heimspiel gegen die SG Oberliederbach
(11. 08. 2012).

Kader Verbandsliga Hessen Mitte 2012/13

Name letzter Verein Geburtsdatum
Torhüter    
Denis Ademovic FVgg Kastel 06 13. 01. 1983
Patrick Bauer SV 1919 Gonsenheim A-Junioren 12. 10. 1993
Julian Bischoff Eigene Jugend 10. 09. 1994
Abwehr    
Moritz Christ Eigene Jugend 28. 04. 1994
Edgar Hock Eigene Jugend 24. 08. 1994
Christian Maus RSV Würges 1920 07. 04. 1985
David Meurer Eigene Jugend 20. 04. 1992
Mattis Oestereich SV Alemannia Waldalgesheim 30. 06. 1991
Clinton Onyejekwe SV 1919 Gonsenheim A-Junioren 27. 01. 1993
Robin Schwalbach Eigene Jugend 17. 06. 1994
Mittelfeld    
Sezer Altas SC Viktoria 06 Griesheim
A-Junioren
07. 12. 1992
Ertugrul Bilgili SKG Karadeniz Spor Wiesbaden 09. 08. 1994
Nikola Dimitrievski Eigene Jugend 20. 06. 1994
Domenic Hachenberger 1. SC Kohlheck 1951 12. 01. 1991
Tim Maurer Eigene Jugend 09. 08. 1992
Bastian Pilger SV Wehen Wiesbaden II 05. 02. 1987
Camilo Rivera Eigene Jugend 08. 08. 1991
Sturm    
Kemal Acar SV 1919 Gonsenheim 17. 07. 1992
Mounir Benmeuraiem Eigene Jugend 09. 08. 1994
Atanas Paliakov FV Biebrich 02 II 23. 01. 1987
Orkun Zer Türkischer SV Wiesbaden 1973 28. 01. 1990
Volkan Zer SG Walluf 1932 30. 12. 1985

Starring in alphabetischer Reihenfolge:

Kemal Acar

Kemal Acar

Denis Ademovic

Denis Ademovic

Sezer Altas

Sezer Altas

Patrick Bauer

Patrick Bauer

Mounir Benmeuraiem

Mounir Benmeuraiem

Ertugrul Bilgili

Ertugrul Bilgili

Julian Bischoff

Julian Bischoff

Moritz Christ

Moritz Christ

Jürgen Dachtler

Torwart-Trainer Jürgen Dachtler

Nikola Dimitrievski

Nikola Dimitrievski

Ali Gür

Sportlicher Leiter Ali Gür

Domenic Hachenberger

Can Domenic Hachenberger

Edgar Hock

Edgar Hock

Eddo Isho

Mister Magic Eddo Isho

Tim Maurer

Tim Maurer

Christian Maus

Christian Maus

Elvir Melunovic

Trainer Elvir Melunovic

David Meurer

David Meurer

Mattis Oestereich

Mattis Oestereich

Clinton Onyejekwe

Clinton Onyejekwe

Atanas Paliakov

Atanas Paliakov

Bastian Pilger

Bastian Pilger

Camilo Rivera

Camilo Rivera

Robin Schwalbach

Robin Schwalbach

Orkun Zer

Orkun Zer

Volkan Zer

Volkan Zer

Spielplan des FV Biebrich 02 - Verbandsliga Hessen Mitte 2012/13

SA 04. 08. 2012 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach - FV Biebrich 02 2:2
DI 07. 08. 2012 FV Biebrich 02 - TuS Dietkirchen 1911 0:2
SA 11. 08. 2012 FV Biebrich 02 - SG Oberliederbach 2:2
SA 18. 08. 2012 VfB 1900 Gießen - FV Biebrich 02 1:1
DI 21. 08. 2012 FV Biebrich 02 - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 4:0
SO 26. 08. 2012 SV Wiesbaden 1899 - FV Biebrich 02 0:0
SA 01. 09. 2012 FV Biebrich 02 - FC Ederbergland 5:1
SA 08. 09. 2012 FV Biebrich 02 - FC Germania 06 Schwanheim 4:2
SO 16. 09. 2012 FV Biebrich 02 - Türkischer SV Wiesbaden 1973 1:5
SO 23. 09. 2012 TSV Steinbach 1921 - FV Biebrich 02 2:3
SA 29. 09. 2012 FV Biebrich 02 - SG Eintracht 05 Wetzlar 2:1
SA 06. 10. 2012 VfB Unterliederbach 1912 - FV Biebrich 02 2:1
SO 14. 10. 2012 FV Biebrich 02 - SC 1929 Waldgirmes II 2:1
SO 21. 10. 2012 FV 09 Breidenbach - FV Biebrich 02 5:0
SA 27. 10. 2012 FV Biebrich 02 - FVgg Kastel 06 3:3
SA 03. 11. 2012 SV Eintracht 1920 Lollar - FV Biebrich 02 2:1
SO 11. 11. 2012 FV Biebrich 02 - VfB 09 Wetter 3:1
SO 18. 11. 2012 FV Biebrich 02 - 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach 0:0
SO 25. 11. 2012 FV Biebrich 02 - VfB 1900 Gießen 1:2
SO 24. 02. 2013 FV Biebrich 02 - SV Wiesbaden 1899 3:1
SO 03. 03. 2013 SG Oberliederbach - FV Biebrich 02 1:3
SA 09. 03. 2013 FC Ederbergland - FV Biebrich 02 3:1
DO 28. 03. 2013 TuS Dietkirchen 1911 - FV Biebrich 02 2:1
MO 01. 04. 2013 SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FV Biebrich 02 2:2
SO 07. 04. 2013 FV Biebrich 02 - TSV Steinbach 1921 2:0
SA 13. 04. 2013 SG Eintracht 05 Wetzlar - FV Biebrich 02 1:2
MI 17. 04. 2013 Türkischer SV Wiesbaden 1973 - FV Biebrich 02 0:2
SA 20. 04. 2013 FV Biebrich 02 - VfB Unterliederbach 1912 2:0
DO 25. 04. 2013 FC Germania 06 Schwanheim - FV Biebrich 02 1:2
SO 28. 04. 2013 SC 1929 Waldgirmes II - FV Biebrich 02 3:1
SA 04. 05. 2013 FV Biebrich 02 - FV 09 Breidenbach 1:1
SA 11. 05. 2013 FVgg Kastel 06 - FV Biebrich 02 2:8
SA 18. 05. 2013 FV Biebrich 02 - SV Eintracht 1920 Lollar 2:0
SA 25. 05. 2013 VfB 09 Wetter - FV Biebrich 02 4:6

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Spielberichte Verbandsliga Mitte 2012/13

nach unten Aktueller Spieltag

1. Spieltag

1. FC Viktoria 07 Kelsterbach - FV Biebrich 02 2:2 (1:1) - 04. 08. 2012

Punkteteilung zum Saisonauftakt

Jusofie trifft in der 94. Minute nur die Latte

Mit einem 2:2 Unentschieden im Heimspiel gegen den FV Biebrich startete unsere erste Mannschaft in die Verbandsligasaison 2012/2013.

Die Viktoria ging nach 17 Minuten durch einen von Dominic Machado sicher verwandelten Foulelfmeter in Führung. Zuvor war Giovanni D' onofrio im Strafraum gefoult worden. Zwölf Minuten später glichen die Gäste überraschend aus. Orkun Zer traf ebenfalls vom Punkt zum 1:1, nachdem Volkan Zer im Zweikampf mit Marcel Tschakert ins Straucheln geraten war. In der 32. Minute hätte Schiedsrichter Christian Stübing eigentlich erneut auf Strafstoß entscheiden müssen, als Alex Klooz im Sechzehner klar umgerannt worden war, doch der fällige Pfiff blieb aus.

Die Horst-Schützlinge konnten auch in der Folgezeit ihre optische Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Stattdessen hatten die Gastgeber Glück, dass Dominique Groß mit einer Klasseparade gegen Bastian Pilger parierte (40.) und ein eigentlich als Flanke gedachter Ball von Volkan Zer kurz vor dem Wechsel auf das Lattenkreuz und nicht hinter die Linie fiel.

Die kalte Dusche folgte kurz nach der Pause, als der FV Biebrich einen Konter über die rechte Seite setzte und Orkun Zer im Strafraum völlig alleine gelassen den Rückpass aufnehmen konnte und zum 1:2 verwandelte. Mit einer Heimniederlage wollte die Viktoria natürlich nicht in die Runde starten und erhöhte wieder den Druck auf die Biebricher Defensive. Dominic Machado fand bei seinem Schussversuch 180 Sekunden nach dem Rückstand in Robin Findeis seinen Meister, der allerdings in der nächsten Szene zum Hauptakteur werden sollte, als er einen harmlosen Schussversuch von Jonas Scheitza unter dem Fuß durchkullern ließ und der Ball zur Verwunderung aller plötzlich im Netz lag (55.). So kam Marius Troll noch unverhofft zu einem Assist.

Beide Teams wollten anschließend noch alle drei Zähler auf dem Habenkonto verbuchen und hatten bis zum Ende der regulären Spielzeit jeweils eine gute Möglichkeit, den dritten Treffer zu erzielen. In der 80. Minute zwang der eingewechselte Said Naimi den Biebricher Keeper mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade und auf der Gegenseite verfehlte 120 Sekunden später ein Kopfball von Zer nur um Zentimeter das Gehäuse von Dominique Groß.

Als sich alle schon mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, bekamen die Gastgeber in der fünften Minute der Nachspielzeit nochmals einen Freistoß zugesprochen, den Manuel May gefühlvoll in den Strafraum zu Tamim Jusofie weiterleitete, doch dessen Schuss landete zum Entsetzen der Einheimischen nur an der Latte, so dass es beim 2:2 blieb.

Trainer Ralf Horst, der am heutigen Tag ebenso wie Bruder und Co-Trainer Kai seinen 36. Geburtstag feiert, war nach dem Schlusspfiff mit einem Zähler nicht unzufrieden. "Wir sind am Anfang der Saison, die Automatismen müssen erst wieder greifen. Natürlich hätten wir gewinnen können, doch insgesamt geht die Punkteteilung in Ordnung".

Viel Zeit zum Erholen und Trainieren bleibt indes nicht, denn bereits am Mittwoch tritt die Mannschaft zum Derby in Oberliederbach an. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr. Die Akteure freuen sich dabei auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung nicht nur ihrer "Edel-Fans", die auch am heutigen Tag wieder für gute Stimmung sorgten.

Zum Einsatz kamen: Groß - Gürtler, Tschakert, Brück, Klooz - Werner, May, Machado, D' Onofrio (67. S. Naimi) - Scheitza, Troll (60. Jusofie).

Tore: 1:0 Machado (17.) 1:1 und 1:2 Orkun Zer (29. / 48.) 2:2 Scheitza (55.)

Quelle: Homepage des 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach


Fataler Findeis-Fauxpas kostet Sieg

06.08.2012 - KELSTERBACH

Von Stephan Neumann

BIEBRICH 02 Neuer Keeper hält stark, verschuldet aber Kelsterbachs Ausgleich zum 2:2 / Volkan Zer trifft doppelt / Umstrittener Elfmeter

Robin Findeis war untröstlich. So ein Ding passiert einem guten Keeper wohl nur einmal. Ein Fauxpas, vor dem auch die Besten nicht gefeit sind. „Er hätte den Ball mit der Hand aufnehmen können. Die Mannschaft befand sich ja praktisch schon in der Vorwärtsbewegung“, meinte Trainer Elvir Melunovic nach dem dicken Klops des Ex-Wörsdorfers zwischen den Pfosten des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02. Doch Findeis, der ansonsten prima hielt, wollte den Schuss von Jonas Scheitza mit dem Fuß stoppen, ließ ihn aber unter der Sohle durch ins Netz rollen. Ein Geschenk, das bei Viktoria Kelsterbach den Sieg kostete. Nach diesem kuriosen Treffer blieb es beim 2:2.

Geschenk des Referees

Doch alle Schuld auf Findeis abzuwälzen, wäre zu einfach. Zwei weitere Aspekte verhinderten den durchaus möglichen Startdreier beim Dritten der vergangenen Runde. Zunächst der umstrittene Elfmeter, den Dominic Machado zum 1:0 nutzte. Melunovic wertete den Pfiff als Präsent des Schiedsrichters für die Heim-Elf. Der neue Abwehrchef Markus Kusch wollte am Boden liegend retten, orientierte sich dabei ganz klar in Richtung Ball. „Das war absolut nichts. Die Kelsterbacher waren selbst überrascht, dass es Strafstoß gab“, strich der 02-Coach heraus.

Faktor Chancenverwertung

Zum dritten Kriterium des verhinderten Erfolgs geriet die Chancenverwertung. Kapitän Bastian Pilger, Orkun Zer und Volkan Zer ließen beste Möglichkeiten aus. Wobei Volkan Zer andererseits als zweifacher Torschütze in Erscheinung trat. Beim 1:1 verwandelte er den an ihm verursachten Elfmeter, beim vorübergehenden 1:2 glänzte Camilo Rivera als Vorbereiter. „Generell war das eine gute Leistung. Gerade auch in der Defensive. Kelsterbach konnte sich keine Gelegenheiten herausspielen“, filterte Melunovic mit Blick auf das morgige Heimspiel gegen Dietkirchen Positives heraus.

Biebrich 02: Findeis - Meurer, Kusch, Maus, M. Christ - Rivera (75. Paliakov), Maurer, Pilger, K. Acar (90. Onyejekwe) - O. Zer (85. Celik) - V. Zer.

Tore: 1:0 Machado (17./Foulelfmeter), 1:1 V. Zer (31./Foulelfmeter), 1:2 V. Zer (49.), 2:2 Scheitza (55.).

SR: Stübing (Gründau-Breitenborn).

Zu.: 180.

Main-Spitze, 06. 08. 2012


2. Spieltag

FV Biebrich 02 - TuS Dietkirchen 1911 0:2 (0:1) - 07. 08. 2012

Erneuter Fehlstart perfekt

08.08.2012 - BIEBRICH

BIEBRICH 02 Granjas Doppelpack besiegelt Coup von Neuling Dietkirchen

(nn). Unbedingt einen Fehlstart vermeiden. Das war die Devise von Elvir Melunovic, dem Coach des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02. Nach der 0:2 (0:1)-Heimpleite gegen Neuling TuS Dietkirchen steht aber fest: Die 02er kommen wie im Vorjahr nicht in Wallung. TuS-Torjäger Miguel Granja besiegelte per Doppelpack die bittere Niederlage, die die Mannschaft mit Blick auf das Spiel gegen Oberliederbach unter Druck setzt.

Melunovic musste Wechsel in der Startelf vornehmen. Anstelle von Robin Findeis, der im Training Frakturen an gleich zwei Fingern davongetragen hatte, stand der aus der A-Jugend aufgerückte Julian Bischoff im Tor. In der Spitze ersetzte der Ex-Gonsenheimer Kemal Acar den aus beruflichen Gründen verhinderten Torjäger Volkan Zer.

Nach dem Pausenrückstand ergriffen die Biebricher die Initiative, wurden aber kalt erwischt, als Granjas von der linken Seite hereingegebener Freistoß durch Gegner und Abwehrspieler hindurch irgendwie den Weg ins Netz fand. Erneut - wie beim 2:2 in Kelsterbach - ein kurioser Gegentreffer, der mächtig aufs Gemüt drückte. Der stellvertretende 02-Vorsitzende Heinz-Jürgen Hauzel: „Der sicher nicht sonderlich starke Dietkirchener Keeper wurde kaum geprüft. Unseren jungen Spielern ist kein Vorwurf zu machen. Es ist vielmehr den Älteren nicht gelungen, Akzente zu setzen.“

FV Biebrich 02: Bischoff - M. Christ (64. Harmen Baghramian), Maus (46. Paliakov), Kusch, Onyejekwe - Rivera (79. Celik), Maurer, Pilger, Oestereich - O. Zer - K. Acar.

Tore: 0:1, 0:2 Granja (32./56.).

SR: Beck (Birkenau).

Zu.: 250.

WT, 08. 08. 2012


Miguel Granjas Schüsse sitzen

(red). Der TuS Dietkirchen hat sein erstes Auswärtsspiel in der Fußball-Verbandsliga Mitte am Dienstagabend beim FV Biebrich mit 2:0 (1:0) gewonnen.

Auf der Sportanlage in Biebrich waren die Gastgeber in den ersten fünf Minuten optisch überlegen. Die erste Offensivaktion hatte dann aber der TuS nach zehn Minuten. Max Zuckrigl tankte sich gegen mehrere Gegenspieler durch, doch seine Flanke fand vor dem Tor keinen Abnehmer. Dietkirchen kam jetzt besser ins Spiel. Biebrich war durch Zer dem Torerfolg näher, aber Sebastian Schmitt war auf dem Posten und klärte die Situation. 32 Minuten waren gespielt, als sich Gökhan Sancak sehr stark über Außen durchsetzte; dessen Flanke verwertete Miguel Granja mit einem satten Schuss zum 0:1. Kurz vor dem Pausenpfiff beinahe das 0:2: Der Kopfball von Zuckrigl ging aber drüber. Nach der Halbzeit versuchte Biebrich Druck aufzubauen. Doch Dietkirchen ließ nichts zu. Nach 56. Minuten flog ein scharf geschossener Freistoß von Granja vorbei an Freund und Feind - es stand 0:2. Der TuS hatte das Spielgeschehen unter Kontrolle und noch gute Möglichkeiten zum Ausbau der Führung. Biebrichs Paliakov konnte kurz vor Schluss noch den Anschluss machen, doch sein Kopfball ging vorbei. Es blieb beim unter dem Strich verdienten Premierensieg des TuS Dietkirchen.

Biebrich: Bischoff, Oestereich, Kusch, Rivera (77. Celik), Pilger,Maurer,Maus, Christ (63. Baghramian), Onyejekwe, Zer, Acar (46. Paliakov).

Dietkirchen: Schmitt,Sancak, Merfels, Polonio, Balmert, Dempewolf, Stöhr (78. Schütz), Zuckrigl, Heep (60. Müller), Granja (65. Egenolf), Schmitz.

Schiedsrichter: Beck (Birkenau) - Zuschauer: 200 - Tore: 0:1 Miguel Granja (32.), 0:2 Miguel Granja (56.).

mittelhessen.de, 08. 08. 2012


3. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Oberliederbach 2:2 (1:2) - 11. 08. 2012

Biebricher Ballstafetten zu berechenbar

Von Stephan Neumann

VERBANDSLIGA Nach verschlafenem Start und 50-minütiger Überzahl nur 2:2 gegen Oberliederbach / Kusch macht Schnitzer per Kopfballtor wett

Der Anstoß erfolgte um halb vier, der innere Wecker klingelte bei den Verbandsliga-Fußballern des FV Biebrich 02 aber erst eine gute halbe Stunde später. Da stand es durch den frühen Doppelschlag von Denny Piazza schon 2:0 für die SG Oberliederbach, die den Ex-Wallufer Rami Azakir in der 40. Minute durch eine zu harte Rote Karte verlor. Am Ende hieß es nach 50-minütiger Überzahl der 02er 2:2.

„Noch nicht gefestigt“

„Man muss das Positive sehen. Schließlich haben wir ein 0:2 wettgemacht“, meinte Stürmer Volkan Zer. Clubchef Horst Klee analysierte weitaus kritischer: „Das war insgesamt einfach zu wenig. Die Mannschaft ist noch nicht gefestigt. Gerade im hinteren Bereich hapert es.“ Trainer Elvir Melunovic fischte den ab der 30. Minute deutlich höheren Einsatz als Positivum heraus und Abwehr-Neuzugang Markus Kusch, der das 2:0 durch einen schlimmen Abspielpatzer eingeleitet hatte, versprach: „Alle sind inzwischen aus dem Urlaub zurück. Jetzt geht es richtig los.“ Das zu glauben fällt angesichts der vielen Baustellen schwer. Viel zu oft sind die 02-Aktionen so berechenbar wie der nächste Sonnenuntergang. Überraschungsmomente und schnelle Stafetten wie beim Tor von Volkan Zer bleiben derzeit Raritäten. Was auch daran liegt, dass im Mittelfeld ein kreativer Kopf fehlt. Zudem paaren sich im Abschluss Pech und Unvermögen: Volkan Zer vergab unmittelbar vor dem 0:1, David Meurer traf nach Azarkirs Hinausstellung den Innenpfosten und Atanas Paliakov vergab seine beide Top-Chancen (54./56.) in beinahe fahrlässiger Manier.

Bischoff hält Punkt fest

Glück daher, dass Kuschs Kopfball vom Pfosten und vom Abwehrspieler berührt hinter die Linie sprang und 02-Torwart-Youngster Julian Bischoff später (79.) den Kopfball von Thomas Schlierbach mit fantastischem Reflex an den Querbalken lenkte - sonst wären die Biebricher Start-Schläfer leer ausgegangen.

FV Biebrich 02: Bischoff - Meurer, Maus, Kusch, Oestereich - Rivera (67. Harmen Baghramian), Maurer, Pilger, Paliakov (90. Schwalbach) - O. Zer (80. K. Acar) - V. Zer.

Tore: 0:1, 0:2 Piazza (3./6.), 1:2 V. Zer (35.), 2:2 Kusch (57.).

SR: Ballweg (Zwingenberg).

Zuschauer: 100.

Rot: Azakir (Oberliederbach, 40., Foulspiel).

WT, 13. 08. 2012


Frühe Führung reicht nur zum Unentschieden

Trotz zwei früher Kontertore musste sich die SG Oberliederbach beim FV Biebrich mit einem 2:2 begnügen.

Oberliederbach. Die Gäste hatten einen Blitzstart. Nachdem Biebrich in der dritten Minute seine erste Chance vergeben hatte, nutzte Denny Piazza im Gegenzug den ersten Konter zur Führung. Über Daniel Koch und Maximilian Walentowitz gelangte der Ball zu Piazza, der sicher zum 1:0 aus zwölf Metern traf.

Nur zwei Minuten später schlug Oberliederbachs Torjäger zum zweiten Mal zu. Erneut klappte das Zusammenspiel mit Koch prima. Er hatte im Mittelfeld die Lücke für den schnellen Piazza gefunden, der sich für das Zuspiel mit dem 2:0 bedankte. Die Gäste wähnten sich nun zunächst in Sicherheit, und die Hausherren mussten sich von dem Schock des frühen Rückstands erst einmal erholen. Erst nach einer guten halben Stunde konnte der Sportliche Leiter Tobias Merz die nächste Chance verzeichnen. Tarek Fouad hatte Koch bedient, der alleine auf Biebrichs Schlussmann Bischoff zulief, die Gelegenheit zum Heber aber verpasste und den Ball zu weit am Torwart des Gegners vorbeilegte. Von der Grundlinie konnte der Stürmer nur noch Maurizio Sanfratello bedienen, der an der Strafraumgrenze zum Dribbling ansetzte, die Torchance aber ebenfalls verpasste. Mit einem Tor wie aus dem Nichts verkürzten die Gastgeber. In der 35. Minute profitierte Volkan Zer von einem leichtfertigen Oberliederbacher Ballverlust im Mittelfeld. Biebrichs Torjäger ließ nicht zwei Mal bitten und traf aus 18 Metern.

Das 1:2 ließ bei den Hausherren Hoffnung aufkommen. Erst recht, als nur vier Minuten nach dem Treffer die Gäste in Unterzahl gerieten. Nach dem zweiten unnötigen Ballverlust im Mittelfeld machte sich Volkan Zer auf in Richtung Tor, Rami Azakir stoppte den Biebricher vor der Strafraumgrenze unfair und wurde von Schiedsrichter Bischoff mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Der folgende Freistoß prallte an den Innenpfosten.

In der zweiten Hälfte stemmte sich Oberliederbach zwar mit Kampfgeist gegen das drohende 2:2, in der 56. Minute war es aber um die Gäste geschehen. In abseitsverdächtiger Position holte Paliakov einen Eckstoß heraus, der im zweiten Versuch von Kusch genutzt wurde. "Die Entstehung war natürlich denkbar unglücklich, trotzdem muss man, wenn man so lange in Unterzahl spielt, am Ende mit dem Punkt zufrieden sein", meinte Merz. (awo)

Höchster Kreisblatt, 13. 08. 2012


4. Spieltag

VfB 1900 Gießen - FV Biebrich 02 1:1 (0:1) - 18. 08. 2012

Glanzleistung in Gießen bringt nur Billiglohn

20.08.2012 - GIESSEN

BIEBRICH 02 Gegentor zum 1:1 in letzter Minute

(nn). Abpfiff: Frustriert sacken die Spieler von Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 auf den Rasen und verfallen in gemeinschaftliches Kopfschütteln. 90 Minuten leidenschaftlich gekämpft, aber beim VfB Gießen nur einen Punkt mitgenommen, das wollte keiner so recht begreifen. Kein Wunder angesichts des Gießener Last-Minute-Ausgleichs zum 1:1 durch den unhaltbaren Drehschuss des eingewechselten Maykel Samun. Vorausgegangen war ein aus Biebricher Sicht völlig unberechtigter Freistoß für die Heimmannschaft.

„In der ersten Halbzeit war ein Klassenunterschied zu unseren Gunsten erkennbar. Es hätte locker 4:0 stehen können, aber uns hat einfach das zweite Tor gefehlt. Trotzdem war die Leistung richtig gut. Das Team bekommt jetzt Konturen“, tröstete 02-Coach Elvir Melunovic sich und seine Schützlinge. Die hatten sich gleichermaßen auf kämpferische und spielerische Qualitäten besonnen. Folglich gab es reichlich Chancen: Allein Atanas Paliakov ließ in der 2., 8. und 16. Minute drei Hochkaräter aus. Wie beim 2:2 gegen Oberliederbach klebte ihm das Pech an den Füßen. Nach einer Kombination über Domenic Hachenberger und Camilo Rivera brach Volkan Zer mit dem 0:1 den Bann.

Im zweiten Durchgang versenkte erneut Volkan Zer mit der Stirn (50.), doch der Schiedsrichter-Assistent wollte vorher ein Foul gesehen haben. „Das war ein absolut regelkonformer Treffer“, befand Melunovic. Im Finish parierte Torhüter Julian Bischoff (17) dreimal in Klassemanier, während der eingetauschte Orkun Zer (Melunovic: „Er steckt im Formtief und brauchte eine Pause“) seine Möglichkeiten ausließ. Die Strafe für alle ausgelassen Chancen folgte auf den Fuß. Morgen (19.30 Uhr) wollen die 02er gegen Watzenborn/Steinberg genauer zielen.

FV Biebrich 02: Bischoff - Meurer, Maus, Pilger, Oestereich - Rivera, Maurer, Hachenberger (75. Moritz Christ), Altas (67. Harmen Baghramian) - Paliakov (80. O. Zer) - V. Zer.

Tore: 0:1 V. Zer (38.), 1:1 Samun (90.).

SR: Bierau (Biedenkopf).

Zu.: 150.

WT, 20. 08. 2012


Maykel Samun rettet einen verdienten Punkt

(fro) Dank eines Last-Minute-Treffers von Maykel Samun sicherte sich der VfB 1900 Gießen am Samstag in der Verbandsliga Mitte ein 1:1-Remis gegen den FV Biebrich 02.

Damit fand eine nach dem Wechsel bei tropischen Temperaturen durchgeführte Aufholjagd der Gießener ein verdientes Ende. »Dieses Unentschieden ist wie ein gefühlter Sieg. Die Mannschaft hat sich in der zweiten Halbzeit für ihren hohen Aufwand am Ende belohnt«, freute sich VfB-1900-Trainer Stefan Hassler.

Beide Mannschaften hielten sich nicht mit langem Abtasten auf, sondern legten los wie die Feuerwehr. Atanas Paliakov überlief nach zwei Zeigerumdrehungen Pierre Chabou und strebte alleine der 1:0-Führung entgegen. VfB-1900-Keeper Florian Säglitz blieb lange stehen und konnte den Schuss zur Ecke lenken. Auf der Gegenseite verpasste Erkan Hasan die Führung, als er nach einer Flanke von Ngolo Ouattara das Leder neben den Pfosten setzte (5.). Maximilian Ott musste nach einer Viertelstunde mit Verdacht auf Handbruch vom Feld. Die Gäste störten nun früh den Spielaufbau der Gießener. So verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die VfB-1900-Hälfte. Und es schien nur eine Frage der Zeit, wann die Hassler-Elf einen Gegentreffer hinnehmen würde. In der 38. Minute war es so weit. Nach einer Ballstafette über Can Domenic Hachenberger und Camilo Rivera schob FV-Torjäger Volkan Zer den Ball mit einem Schlenzer zum 1:0 ins Netz. »Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir unterirdisch schlecht gespielt. Wir hatten einen schwachen Spielaufbau, die Laufbereitschaft hatte gefehlt und das Chancenplus lag klar aufseiten der Biebricher«, analysierte Stefan Hassler.

Der Fußball-Lehrer reagierte noch vor der Pause und brachte mit Maykel Samun einen weiteren Stürmer (40.) Zwei Minuten später hatte Samun bereits den Ausgleich auf dem Fuß. Ein harmloser Schuss von Volkan Vural wurde durch David Meurer vor die Füße des VfB-1900-Stürmers abgefälscht. Samun hatte freie Bahn, entschied sich aber für einen überhasteten Schuss, den FV-Torwart Bischoff parieren konnte. »Ich erhoffe mir, dass er nach dem Wechsel die nötige Ruhe vor dem Tor haben wird«, glaubte Hassler beim Gang in die Kabinen dennoch fest an den Erfolg seiner Wechselmaßnahme.

Beide mit offenem Visier

Nach der Pause agierten beide mit offenem Visier. Der VfB 1900 war um den Ausgleich bemüht und erarbeitete sich reihenweise gute Torchancen. Allerdings boten sich den Gästen immer wieder Konterchancen. Gino Parson scheiterte nach Pass von Oliver Pusch an Torwart Julian Bischoff (46.). Atanas Paliakov vergab auf der Gegenseite (48.), ehe nach einer Ecke ein Kopfballtreffer von Volkan Zer die Anerkennung durch Schiedsrichter Fabian Bierau verwehrt wurde (51.). Ein Kopfball von Andrew Iyasere strich am Pfosten vorbei (55.). Bei einem Kopfball von Maykel Samun rettete Östereich ¹ auf der Linie, Iyasere vergab die Nachschusschance (59.). Während Paliakov an VfB-1900-Keeper Säglitz scheiterte (64.), schrammte ein Schuss von Samun um Haaresbreite am Torpfosten vorbei (66.). Biebrichs Torwart Bischoff konnte sich bei Schüssen von Maro (67.) und Gino Parson (69.) auszeichnen. Die Vorentscheidung zugunsten der Gäste verhinderte Säglitz, der gegen Volkan Zer klärte (76.). Iyasere (79.) und Maro (85.) vergaben weitere Gelegenheiten. Das Tor schien wie vernagelt, denn auch nach einem von Bischoff abgeklatschten Schuss von Sören Schneider schaffte es Volkan Vural nicht, den Ball am bereits geschlagenen FV-Torwart vorbeizubringen (87.). Kurz vor dem Ende behielt Maykel Samun die von seinem Trainer erhoffte Ruhe. Nach langem Ball von Sören Schneider und Kopfballverlängerung von Sergej Maro ließ der Torjäger in aller Seelenruhe einen Gegenspieler im Fünfmeterraum ins Leere laufen und schob das Leder zum 1:1-Endstand ins Netz (89.).

»Nach dem Wechsel haben wir endlich den Hahn aufgedreht. Die Konterchancen des FV lagen in der Natur der Sache. Wir mussten hinten öffnen und hätten auch ins offene Messer laufen können. Wir hatten im Abschluss viel Pech. Ich freue mich, dass es am Ende noch geklappt hat«, meinte Hassler.

VfB 1900 Gießen: Säglitz; Ott (ab 17. Schneider), Chabou, Ranke, Pusch (ab 77. Miftari), Hasan, Vural, Ouattara (ab 40. Samun), Parson, Maro, Iyasere.

FV Biebrich 02: Bischoff; Östereich ¹, Meurer, Rivera, Pilger, Maurer, Maus, Hachenberger (ab 76. Christ), Altas (ab 67. Baghramian), Paliakov (ab 81. Orkun Zer), Volkan Zer.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Bierau (Biedenkopf). – Zuschauer: 150. – Torfolge: 0:1 (38.) Volkan Zer, 1:1 (89.) Samun.

¹ Oestereich

Gießener Allgemeine, 20. 08. 2012


Samun erlöst VfB in letzter Minute

20.08.2012 - GIESSEN

Heiß umkämpftes Unentschieden gegen starke Gäste aus Biebrich - Deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

GIESSEN. Man hatte sich beim VfB 1900 Gießen nach der Niederlage in Kelsterbach viel vorgenommen: gegen die Gäste aus Biebrich nicht schon wieder den Start zu verschlafen, es nicht nur stur mit langen Bällen zu versuchen und einen „Dosenöffner“ zu finden, um das Spiel in die Hand zu nehmen und anzutreiben. Den muss Stefan Hassler nach dem 1:1 gegen den starken FV Biebrich allerdings weiterhin suchen. Denn besonders in der ersten Halbzeit war seine Mannschaft nahezu chancenlos gegen die Wundertüte der Verbandsliga.

Die Wiesbadener waren von Beginn an überlegen und zeigten vor 150 Zuschauern trotz der hohen Temperaturen ein enormes Laufpensum. Schon in der 2. Minute brannte es lichterloh im Gießener Strafraum, doch eine glänzende Reaktion von VfB-Torhüter Florian Säglitz gegen den alleine vor ihm auftauchenden Atanas Paliakov verhinderte einen frühen Rückstand.

Der im Fußball viel zitierte Weckruf blieb beim VfB danach aus, stattdessen verharrte man in einer mentalen Siesta. Die Biebricher hingegen agierten aufgeweckt und frisch, jeder Gießener Spieler mit Ball sah sich umgehend von drei oder vier Wiesbadenern umzingelt. Die Folge waren viele Ballverluste im Mittelfeld und schnelle Konter der Gäste. In der Verteidigung hatten insbesondere Maximilian Ott und Oliver Pusch einen schweren Stand. Die gut aufgelegten Angreifer aus Biebrich umspielten die Verteidiger fast nach Belieben. Bei einer missglückten Abwehraktion verletzte sich zudem Ott an der Hand und musste ausgewechselt werden (14.).

VfB 1900 Gießen - FV Biebrich 1:1

Glück hatte Gießen in der 16. Minute, als Säglitz einen satten Schuss von Altas Sezer parieren konnte, der völlig freistehende Paliakov den Nachschuss unbedrängt neben den Kasten setzte. Sein sehenswerter Seitfallzieher nach einer Flanke von Sturmpartner Volkan Zer ging ebenfalls über das Tor, eine Führung für die drückend überlegenen Gäste wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient gewesen. Eine verunglückte Flanke von Pusch stellte die bescheidenen Offensivbemühungen der Gastgeber dar (37.).

Folgerichtig klingelte es in der 38. Minute im Kasten des VfB. Nach erneutem Ballverlust im Mittelfeld hebelten die Gäste mit schnellen Pässen die Gießener Hintermannschaft aus und Volkan Zer schlenzte aus knapp 16 Metern den Ball unhaltbar für Säglitz ins Netz. Trainer Hassler reagierte, indem er den enttäuschenden Ngolo Ouattara aus dem Spiel nahm und den angeschlagenen Maykel Samun brachte.

Nach einer laut Hassler „unterirdischen Leistung“ dürfte es zur Halbzeitpause in der Kabine des VfB nicht nur wegen den Temperaturen heiß hergegangen sein. Der bis dahin unauffällige Gino Parson hatte die erste Chance zum Ausgleich, Bischoff konnte aber zur Ecke klären (46.). Die kraftraubende Spielweise der Gäste hinterließ nun zunehmend Spuren und eröffnete so Chancen für die Gastgeber. Parson schickte Andrew Iyasere über rechts, der spielte den freistehenden Samun im Strafraum an, welcher allerdings ohne Bedrängnis den Ball verdribbelte (52.). Maro hatte eine weitere gute Möglichkeit, sein Kopfball nach einer Ecke wurde allerdings von einem FV-Verteidiger liegend auf der Linie geklärt. Die Gießener reklamierten Handspiel, der Schiedsrichter ließ weiterlaufen.

Der VfB präsentierte sich in der Verteidigung konzentrierter, Biebrich blieb aber dank seiner konterstarken Stürmer weiterhin gefährlich, Paliakov scheiterte nach Vorarbeit von Zer an Säglitz (64.). Der VfB antwortete mit einem schönen Spielzug über drei Stationen, Samuns Schuss verfehlte das Tor nur um wenige Zentimeter (66.). Erkan Hasan bewies kurz danach Übersicht, als er aus elf Metern den Ball zu Maro zurückpasste, dessen Schuss Keeper Bischoff zu einer seiner vielen Paraden zwang (68.). Nur zwei Minuten später reagierte er glänzend und fischte Parsons Freistoß aus dem linken oberen Eck. Der VfB blieb nun am Drücker und Iyasere (80.), Maro (86.) sowie Sören Schneider und Volkan Vural mit einer Doppelchance (89.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß bzw. Kopf. Schließlich war es Samun, der sprichwörtlich in letzter Minute den mittlerweile verdienten Ausgleich erzielte. Nach einem Gewühl im Strafraum landete der Ball vor seinen Füßen und er konnte aus wenigen Metern problemlos einschieben.

Die Erleichterung war Trainer Hassler nach Abpfiff anzumerken. „Nach der Pause haben wir den Hahn aufgedreht und uns gewehrt. Wir haben den Akku leergefahren und wollten die Niederlage unter allen Umständen verhindern. Deswegen fühlt sich das Remis auch eher wie ein Sieg an“ lobte Hassler die Leistung seines Teams.

VfB 1900 Gießen: Säglitz - Chabou - Ott (18. Schneider) - Pusch (78. Miftari) - Hasan - Vural - Parson - Iyasere - Ranke - Maro - Ouattara (41. Samun)

FV Biebrich: Bischoff - Östereich ¹ - Meurer - Rivera - Pilger - Maurer - Maus - Hachenberger (76. Christ) - Altas (68. Celik) - Paliakov (81. O. Zer) - V. Zer

Tore: 0:1 (38.) V. Zer, 1:1 (90.) Samun - Schiedsrichter: Fabian Bierau (Biedenkopf) - Zuschauer: 150.

¹ Oestereich

Gießener Anzeiger, 20. 08. 2012


5. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 4:0 (1:0) -
21. 08. 2012

Orkun Zer schießt sich Bankfrust von der Seele

22.08.2012 - BIEBRICH

BIEBRICH 02 „Blaue“ nach 4:0 für Derby gewappnet

(nn). Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 sind für das Derby beim SVW (So., 15 Uhr) gerüstet. Gegen Teutonia Watzenborn/Steinberg gelang ein klares 4:0, das leicht hätte höher ausfallen können. Wichtigste Erkenntnis: Orkun Zer hat sich nach zweimaliger Nichtberücksichtigung in der Start-Elf eindrucksvoll zurückgemeldet.

In der 61. Minute kam der Offensiv-Spezialist für Atanas Paliakov ins Spiel, schoss sich nur 120 Sekunden später mit einem 25-Meter-Schuss den Bankfrust von der Seele und legte auf Vorlage von Camilo Rivera noch das 4:0 nach.

Davon abgesehen musste Trainer Elvir Melunovic zwischen den Pfosten erneut umstellen, weil nach Robin Findeis (Fingerfraktur) auch der zuletzt eingesetzte Julian Bischoff aufgrund einer Sommergrippe ausfiel. Für ihn kam erstmals der Ex-Frauensteiner Patrick Bauer zum Zug. Der 18-Jährige blieb auf dem Kunstrasen nahezu beschäftigungslos, weil seine Vorderleute solide Arbeit verrichteten. Sezer Altas vernaschte auf der linken Außenbahn gleich zwei Gegenspieler und flankte präzise in die Mitte, wo Domenic Hachenberger per Direktabnahme zum frühen 1:0 versenkte (8.). Der Weg zum Dreier und zu Orkun Zers „Comeback“ war geebnet.

FV Biebrich 02: P. Bauer - Meurer, Maus, Pilger, Oestereich - Rivera, Maurer, Hachenberger (85. K. Acar), Altas (81. Harmen Baghramian) - Paliakov (61. O. Zer) - V. Zer.

Tore: 1:0 Hachenberger (8.), 2:0 O. Zer (63.), 3:0 V. Zer (75.), 4:0 O. Zer (80.).

SR.: Boughalegh (Rüsselsheim).

Zu.: 100.

WT, 22. 08. 2012


Niederlage fällt zu hoch aus

(ms) Nichts zu holen gab es gestern Abend für den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in der Fußball-Verbandsliga Mitte. Beim FV Biebrich 02 verlor die Mannschaft von Trainer Fabio Eidelwein mit 0:4. »Der Sieg ist aber um zwei Tore zu hoch ausgefallen«, erklärte nach der Partie Teutonia-Abteilungsleiter Jörg Schmandt.

Der lobte vor allem die Leistung des SC in Halbzeit zwei, es fehlten einzig die Tore.

Die Gastgeber übernahmen zunächst aber schnell die Initiative, und nach acht Minuten war bereits der Führungstreffer fällig, als Hachenberger das 1:0 für seine Farben markierte. Der FV machte weiter Druck, fand aber kaum ein Durchkommen. Die Mittelhessen versuchten indes immer wieder selbst, Angriffe vorzutragen, doch zu oft verlor man leichtfertig den Ball. »Wir haben uns das Leben schwer gemacht mit vielen Fehlpässen«, so Jörg Schmandt zu dieser Phase. Glück hatte die Teutonia in der 30. Minute, als ein Kopfball von Paliakov das Ziel verfehlte. Ebenso in der 40. Minute, als Volkan Zer das Ziel verfehlte. Die beste Chance für den Gast wurde in der 41. Minute notiert. Leon Mendez kam aus spitzem Winkel zum Schuss, doch FV-Schlussmann Bauer war zur Stelle. Der Ball landete wieder bei Mendez, der Hakan Özen am langen Pfosten bediente, doch der verfehlte das Ziel, so dass es beim 1:0 für den FV 02 blieb.

In der zweiten Hälfte hatte der Gast mehr vom Spiel, und in der 59. Minute hatte Dennis Frank eine gute Gelegenheit, schoss jedoch einen eigenen Mitspieler an. Effektiver war der FV, der vier Minuten später durch den gerade eingewechselten Orkun Zer zum 2:0 kam. Aber nur 60 Sekunden später bot sich Steffen Rechner die Möglichkeit zum 1:2, er scheiterte aber aus rund fünf Metern an FV-Keeper Bauer. Als dann Volkan Zer nach 75 Minuten das 3:0 markierte, war die Partie gelaufen. Weitere fünf Minuten später erhöhte wiederum Orkun Zer noch auf 4:0.

FV Biebrich 02: Bauer; Östereich, Meurer, Rivera, Pilger, Maurer, Maus, Hachenberger, Altas (ab 82. Baghramian), Paliakov (ab 63. Orkun Zer), Volkan Zer.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Wagner; Bathomene, Runkel, Miqdad, Sakarya, Priebe, Weber, Rechner, Keleci (ab 36. Mendez), Özen, Frank (ab 75. Tega).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Boulghalegh (Rüsselsheim). – Zuschauer: 100. – Torfolge: 1:0 (8.) Hachenberger, 2:0 (64.) Orkun Zer, 3:0 (75.) Volkan Zer, 4:0 (80.) Orkun Zer.

Gießener Allgemeine, 22. 08. 2012


Ersatzgeschwächt letztlich chancenlos

Watzenborn-Steinberg phasenweise gut im Spiel - Zer-Brüder entscheiden Partie - Früher Gegentreffer stellt Weichen

BIEBRICH/GIESSEN (srd). Der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg hat gestern Abend bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel kassiert. Beim FV Biebrich mussten sich die Schützlinge von Trainer Fabio Eidelwein mit 0:4 (0:1) geschlagen geben. Vor rund 100 Zuschauern begann die Partie denkbar schlecht für die ohnehin ersatzgeschwächten Gäste. Gleich ihre erste Offensivaktion nutzten die Hausherren, die zuletzt beim 1:1 gegen den VfB 1900 Gießen einen starken Eindruck hinterlassen hatten, zur Führung.

Can Domenic Hachenberger überwand den machtlosen Dominik Wagner im Gehäuse der Gäste mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze (8.). Fortan zeigte Biebrich die etwas reifere Spielanlage, konnte aber die dicht gestaffelte Teutonen-Hintermannschaft nur selten ernsthaft in Verlegenheit bringen. Eine der wenigen Chancen hatte Volkan Zer, dem beim Versuch einer Direktabnahme das Leder über den Spann rutschte (41.). Im direkten Gegenzug hatte dann Leon Mendez den Ausgleich für die Gäste auf dem Fuß, doch seinen Schuss aus acht Metern parierte Biebrichs Schlussmann Patrick Bauer mit einem Klasse-Reflex.

Nach dem Wechsel erhöhte die Eidelwein-Truppe den Druck, hatte aber zunächst Glück, dass Tim Maurer aus kurzer Distanz im gut aufgelegten Wagner seinen Meister fand (53.). Fortan zeigten die Gäste soliden Kombinationsfußball, mussten aber mitten in einer Drangphase den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Orkun Zer hatte sich auf der rechten Außenbahn schön durchgesetzt, ehe er in den Strafraum zog, zwei Gegenspieler wie Slalomstangen stehen ließ und aus elf Metern souverän vollstreckte (64.).

Watzenborn-Steinberg gab sich aber noch nicht geschlagen und wäre drei Minuten später beinahe mit dem Anschlusstreffer belohnt worden. Doch der im Strafraum freistehende Steffen Rechner scheiterte mit einem Drehschuss an Bauer. Als dann in der 75. Minute Volkan Zer auf 3:0 erhöht hatte, war die Messe endgültig gelesen.

Nachdem sein Bruder den vierten Treffer nachgelegt hatte (80.), durften sich die mitgereisten Teutonen-Anhänger beinahe zumindest noch über den Ehrentreffer freuen. Doch Natnael Tega scheiterte nach einer schönen Hereingabe von Michael Ray Bathomene per Kopf (83.).

Biebrich: Bauer - Oestereich, Meurer, Rivera, Pilger, Maurer, Maus, Hachenberger, Altas (82. Baghramian), Paliakov (62. Orkun Zer), Volkan Zer (87. Acar).

Watzenborn-Steinberg: Wagner - Bathomene, Miqdad, Sakarya, Weber, Frank (76. Tega), Rechner, Runkel, Oezen, Priebe, Keleci (37. Mendez).

Tore: 1:0 (8.) Hachenberger, 2:0 (64.) Orkun Zer, 3:0 (75.) Volkan Zer, 4:0 (80.) Orkun Zer. Schiedsrichter: Boulghalegh (Rüsselsheim). - Zuschauer: 100.

Gießener Anzeiger, 22. 08. 2012


6. Spieltag

SV Wiesbaden 1899 - FV Biebrich 02 0:0 - 26. 08. 2012

Von Derby-Atmosphäre keine Spur

Von Stephan Neumann

VERBANDSLIGA-DERBY SVW und Biebrich 02 neutralisieren sich bei der Nullnummer vor 640 Fans / 02-Keeper Bischoff hält zweimal famos

Wer großes Theater erwartet hatte, sah sich getäuscht. 90 Minuten herrschte auf der Tribüne des Helmut-Schön-Sportparks unter den 640 Besuchern ein Dauermurmeln wie vor einer erwartungsvollen Vorstellung. Tatsächlich traten die beiden Fußball-Verbandsligisten SV Wiesbaden und Biebrich 02 auch in Aktion. Doch der Vorhang zu einem wirklichen Derby blieb geschlossen. Am Ende stand ein 0:0 der ereignislosen Art. Nervosität, Kampf, Krampf und Fehlpässe prägten die Szenerie in einem Match, das für beide Trainer offenkundig unter dem Motto „nur nicht verlieren“ stand.

„Natürlich ist es unser Anspruch, ein Heimspiel zu gewinnen. Doch Biebrich hat gut verteidigt. Das Unentschieden geht in Ordnung“, zog SVW-Spielertrainer Sascha Amstätter Bilanz. Kollege Elvir Melunovic hakte die Nullnummer als gewonnenen Punkt ab: „Es ging gegen eine Mannschaft mit Ambitionen nach oben. Wenn man das berücksichtigt, haben wir von der ersten bis zur letzten Minute ein perfektes Spiel abgeliefert und können sehr zufrieden sein.“

So richtig zufrieden sein konnte auch Julian Bischoff. Wenn einem Spieler das Prädikat „Derby-Held“ gebührt, dann Biebrichs erst 17-jährigem Schlussmann. In Hälfte eins lenkte er den Schuss von Dennis Leopold über den Querbalken, in der 89. Minute den aus nächster Nähe abgegebenen von SVW-Techniker Fabio Aires Silveira. Nimmt man noch die Kopfball-Möglichkeit von Ivan Rebic aus dem ersten Duchgang dazu, sind die echten Hochkaräter des Sportvereins schon aufgezählt.

SVW fehlt Offensiv-Mut

„Zu Hause muss man offensiver spielen. Uns hat der Zehner gefehlt, der im Mittelfeld ankurbelt. Es kam ja kaum etwas über die Mitte“, analysierte SVW-Routinier Dennis Leopold. 02-Führungsspieler Volkan Zer trauerte einem Dreier nach: „Man muss klipp und klar festhalten, dass wir den Sieg verpasst haben.“ Zer meinte mit seiner Sichtweise vor allem die Top-Gelegenheit, die der eingetauschte Atanas Paliakov vergab. SVW-Keeper Pero Miletic, ansonsten kaum geprüft, war blitzschnell aus seinem Kasten geeilt und blockte ab (80.).

„Wir haben diesmal nicht so konsequent nach vorne gespielt. Extrem wichtig ist aber für uns, dass hinten die Null steht. Die Stimmung ist gut und es ist Qualität vorhanden. Wir haben das Zeug dazu, uns oben festzukrallen“, meinte Nicolai König. Der Ex-Wetzlarer bot im Abwehrzentrum des Sportvereins eine respektable Leistung, während sein Gelb-Rot-gefährdeter Nebenmann Roman Schmick zur Pause ausschied. Ebenso wie Blitzzugang Michael Seidelmann (vormals SV Wehen Wiesbaden II), der trotz schwerer Blessur im Kinnbereich, die kürzlich mit 15 Stichen genäht wurde, von Beginn an aufgelaufen war.

Spielführer Bastian Pilger, in Biebrichs Defensiv-Mitte mit guter Leistung, konnte mit dem Unentschieden leben: „Wir können mehr als zufrieden sein. Die Mannschaft findet immer besser zusammen. Aber es ist nicht unser Anspruch, mit dem SVW Schritt zu halten, sondern uns weit weg von der Abstiegszone zu etablieren. Der SVW müsste mit diesem Kader den Aufstieg schaffen.“

SV Wiesbaden: Miletic - Kunz, Schmick (46. Abate Melesse), König, Ouffata - Amstätter, C. Hübner, Aires-Silveira, Seidelmann (46. Ikeda) - D. Leopold, Rebic (75. Fiege).

FV Biebrich 02: Bischoff - Meurer, Pilger, Maus, Oestereich - Rivera, Maurer, Hachenberger, Altas (82. Harmen Baghramian) - O. Zer (72. Paliakov) - V. Zer.

SR: Krämer (Rödelheim).- Zu.: 640.

WT, 27. 08. 2012


7. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Ederbergland 5:1 (3:0) - 01. 09. 2012

5:1 - Biebrich watscht FCE ab

Biebrich. Dem FC Ederbergland bekam der Betriebsausflug an den Rhein nicht. Gestern setzte es mit 1:5 beim FV Biebrich die erste Niederlage der Saison für die Schützlinge von Trainer Wolfgang Werth in der Fußball-Verbandsliga.

„Es war eine verdiente Niederlage, auch wenn wir mehr Chancen hatten als der Sieger“, sagt Werth. Zu viele Fehler im Spielaufbau hatte der Übungsleiter bei seiner Mannschaft ausgemacht, was Biebrich zu Kontern einlud, die sehr effektiv genutzt wurden. Obmann Horst Kziuk zählte sechs Chancen, aus denen fünf Tore entstanden.

Nach nur drei Minuten hatte der Gast die erste Großchance, als Felix Nolte einen Freistoß über den Kasten setzte. Auch sein Schrägschuss fünf Minuten später fand nicht das Ziel. Trotz der guten Anfangsphase der Gäste zeigte dann Biebrich, das man auch beim FV über einen gute Offensive verfügte. Camilo Rivera setzte nach elf Minuten einen Kopfball aus 14 Metern ins Netz.

Noch vor der Pause folgten die von Werth angesprochenen Tore, die aus Fehlern im eigenen Spielaufbau resultierten. Volkan Zer schlug zwei Mal (16., 43.) zu. Allerdings fing Biebrich früh an sich einzuigeln. Nach der 2:0-Führung übernahmen die FCE-Kicker wieder das Kommando. So strich ein 25-Meter-Schuss von Oleg Schneider nur knapp über das Tor. Nach der Pause schien Biebrich das Offensivspiel ganz aufgegeben zu haben. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Tor der Rheinstädter. „So richtig was bewegt haben wir dabei auch nicht immer“, monierte Werth.

Zunächst scheiterte Maxim Zich (56.), ehe zwei Minuten später Kapitän René Eickhoff mit dem 3:1 das Startsignal für totale Offensive gab. Eine gute Stunde Spielzeit war vorbei, als Ingo Miß eine Riesenchance aus kurzer Distanz über den Kasten setzte. Nach einem Eickhoff-Pass wäre den Biebrichern sogar beinahe ein Eigentor unterlaufen (65.).

„In der Phase musste der Anschluss fallen. Dann hätte die Partie kippen können“, sagte Kziuk. Der musste aber mit ansehen, wie die erste Chance der Gastgeber in der zweiten Halbzeit durch Volkan Zer zum 4:1 führte.

Da danach nur noch zehn Minuten zu spielen waren, war die Partie entschieden. Zu clever hatte der Biebricher Angriff die nicht immer sattelfeste Ederbergländer Innenverteidigung vor Probleme gestellt. So auch in der 85. Minute, als David Koch nicht ideal zum Ball stand und Yasin Celik seine Chance nutzte.

Das 5:1 hört sich gewaltig an und dürfte dem FCE den nötigen Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gegeben haben. Die Tabellenführung sind sie jedenfalls erst einmal los.

HNA, 02. 09. 2012


Blaues Offensivwunder vor nicht mal 100 Fans

BIEBRICH 02 Klee nach 5:1 geschockt über Resonanz

(nn). Das war die Initialzündung in der Offensive: Mit 5:1 fertigte Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 Aufstiegskandidat FC Ederbergland ab, der mit der Top-Bilanz von fünf Siegen und einem Unentschieden angereist war. Aus Biebricher Sicht das Produkt einer perfekten Leistung aller 14 eingesetzten Spieler. „Wir haben nahtlos an die Leistung beim SVW angeknüpft“, fand Trainer Elvir Melunovic. Eine glatte Untertreibung. Denn im Gegensatz zum 0:0 im Derby präsentierten sich die „Blauen“ erstmals in dieser Runde als extrem effiziente Chancenverwerter. Allen voran Volkan Zer, der allein drei Treffer beisteuerte.

Am Mittwoch (17.30 Uhr) im Freundschaftsspiel gegen Al-Khor Sports Club (1. Liga Katar) und gegen Schwanheim (Sa., 15.30 Uhr) soll das Hoch anhalten. 02-Chef Horst Klee („Das war wirklich eine super Leistung“) wünscht sich, dass in diesen Partien der Fan-Zuspruch in die Höhe schnellt. „Die Biebricher haben offenbar kein Interesse an Amateurfußball. Unverständlich, dass gegen ein Topteam der Klasse höchstens 100 Zuschauer kommen.“ Wobei im Verein mit Wiesbadens größter Jugendabteilung offenbar auch intern kein großes Interesse an der eigenen Ersten besteht.

Rivera „bombastisch“

Das Team aber sprühte vor Tatendrang. Camilo Rivera traf zum 1:0, war an den folgenden beiden Treffern von Volkan Zer beteiligt. „Seine Entwicklung ist bombastisch“, lobte Melunovic den Flügelflitzer. Auch der ins Abwehrzentrum zurückgekehrte Markus Kusch glänzte. Letztlich fiel das Fehlen von Sezer Altas (beruflich bedingt) und David Meurer (Urlaub) nicht ins Gewicht. Ein Indiz für einen ausgewogen bestückten Kader.

FV Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Maus, Kusch, Oestereich - Rivera, Maurer, Hachenberger (73. M. Christ), Harmen Baghramian (59. Y. Celik) - O. Zer (78. Paliakov) - V. Zer.

Tore: 1:0 Rivera (11.), 2:0, 3.0 V. Zer (16./43.), 3:1 Eickhoff (58.), 4:0 V. Zer (80.), 5:1 Celik (85.).- SR: Kunold (Frankfurt).- Zuschauer: 90.

WT, 03. 09. 2012


8. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Germania 06 Schwanheim 4:2 (0:0) - 08. 09. 2012

Ein Akt kollektiver Willensanstrengung

BIEBRICH 02 Nach 4:2 weiter in der Erfolgsspur

(nn). Es läuft nicht immer so perfekt wie beim 5:1 über Ederbergland. Aber auch gegen Germania Schwanheim blieb Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 bei sengender Hitze auf Kurs. Der 4:2-Erfolg nach turbulenter zweiter Hälfte dehnt die Zwischenbilanz auf elf Punkte und 15:5 Tore aus den letzten fünf Spielen aus. „Der schlechte Start ist damit vergessen. Jetzt sind wir im Soll und dort, wo wir hinwollten“, strahlt Trainer Elvir Melunovic.

Pokalspiel in Eddersheim

Mit Blick auf das morgige Regionalpokal-Halbfinale beim Hessenligisten FC Eddersheim (19.30 Uhr) und das Derby gegen den Türkischen SV (So., 15 Uhr) kommt das Hoch gerade recht. Was die Effektivität betrifft, setzt Volkan Zer derzeit die Maßstäbe. Zunächst bediente er seinen Bruder Orkun, der von der linken Seite kommend beim Abschluss einen Abwehrspieler tunnelte und zum 1:0 verwandelte. Selbst war Volkan Zer nach Eckstoß von Mattis Oestereich mit der Stirn zur Stelle und bereitete auch das abschließende 4:2 durch Yasin Celik vor, der erneut Joker-Qualitäten bewies (90.).

Allerdings: Als Schwanheim durch Doppel-Torschütze Dennis Wohl auf 3:2 herankam (80.), hing der Dreier zehn Minuten lang am seidenen Faden. Doch die 02er stemmten sich mit kollektiver Defensivarbeit dem Ausgleich entgegen, ließen keine hochkarätigen Gäste-Chancen mehr zu. „Die Mannschaft wollte diesen Dreier unbedingt einfahren“, lobte Melunovic die Einstellung aller. Inklusive des für den angeschlagenen Tim Maurer eingewechselten Moritz Christ, der vor der Abwehr abräumte. Endgültig zum Pechvogel hat sich Offensivexperte Atanas Paliakov entwickelt: Bänder- und Kapselriss im linken Fußgelenk zwingen ihn zu einer längeren Pause.

Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Maus, Kusch, Oestereich - Rivera, Meurer, Maurer (41. M. Christ), Altas (76. Y. Celik) - O. Zer (89. Schwalbach) - V. Zer.

Tore: 1:0 O. Zer (56.), 1:1 Wohl (66.), 2:1 V. Zer (71.), 3:1 Meurer (74.), 3:2 Wohl (81.), 4:2 Celik (90.).- SR: von Landenberg (SG Arheilgen).- Zu.: 130.

WT, 10. 09. 2012


Gut gespielt und doch verloren

Ohne Jens Bretthauer, dafür aber wieder mit Andre Kern im Tor, lieferte Germania Schwanheim beim FV Biebrich eine gute Partie ab. Am Ende siegten die Gastgeber in der Fußball-Verbandsliga Mitte aber mit 4:2.

Schwanheim. Für Bretthauer kam Sascha Müller ins Team von Trainer Andreas Schreier. Die Schwächung durch den verletzungsbedingten Ausfall des Führungsspielers fiel laut Sprecher und Ersatztorwart Christian Baumbach in der Anfangsphase nicht ins Gewicht.

"Wir waren klar spielbestimmend", meinte der Schwanheimer und berichtete von der ersten Chance der Gäste nach einer knappen Viertelstunde. Der Schuss von Junus Akcakaya aus zehn Metern wurde aber zur Ecke geklärt. Fünf Minuten nach dieser Aktion hatten die Gastgeber ihre erste und bis zur zweiten Hälfte auch einzige Möglichkeit. Orkun Zer bediente seinen Sturmpartner und Bruder Volkan Zer. Torwart Kern zeigte sich nach seiner Hüftprellung aber genesen und hielt den Versuch des Top-Stürmers (19.). In der Folge waren es die Gäste, die das Heft in die Hand nahmen, aber vor dem Tor laut Baumbach zu ungefährlich agierten. Lukas Göttmann verpasste in der 21. Minute eine Hereingabe von Akcakaya.

In der zweiten Hälfte waren beide Teams im Torabschluss erfolgreicher. Wieder waren es die Schwanheimer, die den zweiten Durchgang mit einer Chance für den eingewechselten Dennis Wohl eröffneten (51.). "Wie aus dem Nichts ist das erste Tor für Biebrich gefallen", berichtete Baumbach von der Szene in der 57. Minute. Die Gastgeber nutzten einen Ballverlust zum schnellen Konter, den Orkun Zer sicher zum 1:0 nutzte. "Trotzdem war kein Bruch im Spiel", meinte Baumbach, der auch nach 60 Minuten zusehen konnte, wie seine Teamkameraden das Geschehen bestimmten. Nach einem Zusammenspiel zwischen Alexander Stumm und Müller, dessen Schuss abgeblockt wurde, staubte Joker Wohl zum Ausgleich ab (65.). Nach einem Eckstoß in der 70. Minute offenbarte Schwanheim Schwächen bei Standard-Situationen. Volkan Zer stand richtig und traf zum 2:1. Drei Minuten später erhöhte Meurer auf 3:1 und entschied die Partie. Mit Volkan Zer hatte der Torschütze zuvor einen Doppelpass gespielt. Der zweite Treffer von Wohl kam in der 81. Minute zu spät. Reda Elourdani bereitete den Anschlusstreffer mit einem tollen Heber vor. In der Schlussphase drängte Schwanheim auf den Ausgleich, der eingewechselte Biebricher Celik nutzte die Räume zum 4:2-Endstand in der 90. Minute. (awo)

Höchster Kreisblatt, 10. 09. 2012


Regionalpokal Wiesbaden

FC 1931 Eddersheim - FV Biebrich 2:3 (1:0) - 11. 09. 2012

In der Endphase ging's rund: Erst auf Christian Maus' Treffer in der Naschspielzeit fand das Hessenliga-Schlusslicht keine Antwort mehr. Zuvor hatten Volkan (50.) und Orkun Zer (88.) ein 2:1 vorgelegt. "Die Jungs wollten trotz heftigen Regens unbeding ins Finale; das haben sie sich verdient", jubelte Biebrichs Sportlicher Leiter Ali Gür.

WT, 12. 09. 2012


Lebloser Auftritt

Der favorisierte Gastgeber bricht nach dem Gegentreffer zum Ausgleich ein

Der FC Eddersheim hat leichtfertig den Einzug ins Regionalpokalfinale verspielt. Auf heimischem Platz verlor der Hessenligist mit 2:3 (1:0) gegen den Verbandsligisten FV Biebrich.

Eddersheim. Trainer Matthias Dworschak war nach dem Schlusspfiff sichtlich enttäuscht. "Die erste Halbzeit war noch einigermaßen in Ordnung, nach der Pause hat mir die richtige Pokalstimmung gefehlt", kritisierte der Eddersheimer Übungsleiter den leblosen Auftritt seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel. Die Gastgeber waren von Beginn an bemüht, die klassentieferen Gäste unter Druck zu setzen. Wirklich zwingende Torchancen sprangen dabei allerdings kaum heraus. Celal Yesil vergab die beste Gelegenheit, als er aus der Drehung nur den Pfosten traf (17.).

Nach 25 Minuten flankte Matheisen in den Strafraum, wo Küper wartete und den Ball zur Eddersheimer Führung im Tor verwertete. Von den Gästen war in der Offensive nur wenig zu sehen. Orkun Zer vergab zwei weitere Chancen (6., 32.).

Nach dem Seitenwechsel schlugen die Gäste allerdings eiskalt zu. Volkan Zer nutzte die Schläfrigkeit der Eddersheimer Innenverteidigung und schob frei vor Torwart Wroblewski zum Ausgleich ein (46.). Nach diesem Treffer verloren die Gastgeber völlig den Faden und konnten sich keine nennenswerten Torchancen mehr erspielen. Die Gäste witterten ihre Chance auf die Pokalüberraschung und gingen fünf Minuten vor Schluss völlig verdient in Führung, als Orkun Zer einen schnell ausgeführten Freistoß frei vor Wroblewski zum 2:1 per Kopf traf. Eddersheim bäumte sich nochmal auf. Nach einer weiten Flanke in den Strafraum erzielte Patrick Dietz den 2:2-Ausgleich (87.). Doch auch die Gäste hatten darauf noch eine Antwort parat. Zunächst verstolperte Volkan Zer den Ball im Eddersheimer Strafraum, bevor Christian Maus an den Ball kam und aus kurzer Distanz zur Entscheidung traf (90.).

"Wir haben nicht lange Zeit, uns mit der Niederlage zu beschäftigen", verwies Dworschak auf das anstehende Kellerduell in der Hessenliga gegen den Hünfelder SV. Mit der gestern gezeigten Leistung wird es seine Mannschaft sehr schwer haben, die Punkte in Eddersheim zu behalten.

Tore: 1:0 Küper (25.), 1:1 V. Zer (46.), 1:2 O. Zer (85.), 2:2 Dietz (87.), 2:3 Maus (90.). (nmz)

Quelle: Homepage des FC 1931 Eddersheim


9. Spieltag

FV Biebrich 02 - Türkischer SV Wiesbaden 1973 1:5 (0:2) - 16. 09. 2012

„Ein Arslan reicht für zwei Zer-Brüder“

Von Stephan Neumann

DERBY Dank der Gala seines Torjägers triumphiert der Türkische SV mit 5:1 bei Biebrich 02 / Melunovic bedient: Kollektives Versagen

Dieses Ergebnis hatte wohl keiner auf dem Tacho: Mit 5:1 dominierte der Türkische SV im Derby der Fußball-Verbandsliga beim zuletzt so erfolgreichen Regionalpokal-Finalisten FV Biebrich 02. Schon der Sieg überrascht, erst recht die Höhe, aber am meisten die Art und Weise, wie die Türken an ihrem neuen Feiertag die „Blauen“ vorführten. Die späte Revanche für das 6:2 der Biebricher im Kreispokalendspiel am 1. Mai.

„Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, wer der Herr im Haus ist“, meinte Matchwinner Engin Arslan, obwohl es sich ja um ein Auswärtsspiel des TSV handelte. Doch Arslans Aussage traf absolut zu. Seine Mannschaft agierte tatsächlich im Stil einer Heimmannschaft. Selbstbewusst, kompakt, taktisch diszipliniert und höchst effektiv. Für Elvir Melunovic die mutmaßlich schwärzesten 90 Minuten seiner Trainerzeit bei den 02ern. Restlos enttäuscht gab er zu Protokoll: „Das war kollektives Versagen. Ich hoffe, dass das eine Ausnahme bleibt. Ich hatte vor der Stärke des Türkischen SV gewarnt. Doch bei uns ist es nur ganz Wenigen gelungen, etwas Gutes einzubringen.“

Kollege Nazir Saridogan hatte gut Lachen: „Wir haben trotz der klaren Führung immer die Ordnung beibehalten. Das war ganz wichtig.“ Sprach es und genehmigte nach diversen Freudentänzen seiner Schützlinge ausnahmsweise ein Sieger-Bierchen.

Was die Offensive betraf, hatte Engin Arslan allen die Schau gestohlen. Nach dem an der Mittellinie von Balcan Sari ausgeführten Freistoß köpfte der 31-fache Schütze der vergangenen Runde von der 16-Meter-Marke per Bogenlampe über den fünf Meter vor dem Tor postierten Julian Bischoff hinweg ins Netz (14.). Elf Minuten später schweißte Arslan aus 25 Metern per Freistoß im Winkel ein, wobei der Ball von der 02er-Mauer noch leicht abgefälscht wurde. Doch die Gästeführung war vollauf berechtigt.

Saridogan-Taktik geht auf

Auch deshalb, weil die Türken alle Biebricher Vorstöße über die Außenbahnen unterbanden. Mit der Folge, dass die 02-Torjäger Volkan Zer und Orkun Zer nur mit langen Bällen bedient werden konnten, letztlich aber in der Luft hingen.

Während der TSV munter draufsattelte. Erol Genc war nach Vorarbeit von Ümit Yildiz (ehemals Biebrich 02) und Fatih Bilir mit dem 0:3 zur Stelle (51.). Wenig später eroberte Arslan die Kugel, zirkelte vom Strafraumeck genial in den Giebel (54.), um bereits in der 65. Minute unter dem tosenden Beifall der TSV-Anhänger den Platz zu verlassen. „Ein Arslan reicht für zwei Zer-Brüder“, konnte sich der Derby-Star einen lockeren Spruch nicht verkneifen. Gleichermaßen weiß er aus leidvoller Erfahrung, wie schnell sich das Blatt in die andere Richtung wenden kann. „Wir müssen auf dem Teppich bleiben und weiter konzentriert arbeiten. Tatsache ist aber, dass wir die Vorgaben unseres Trainer-Stabs beherzigen und unsere jungen Spieler unermüdlich rackern.“

FV Biebrich 02: Bischoff - Meurer, Maus, Pilger (46. Hachenberger), Oestereich - Rivera (67. Y. Celik), Kusch, Maurer (75. M. Christ), Altas - O. Zer - V. Zer.

Türkischer SV: Topalov - C. Öztürk, Bilir, Ü. Yildiz I, Balikci - B. Sari - Herget (75. S. Demirtas), Ü. Yildiz II, Genc, D. Kress (80. Mokhtar) - E. Arslan (65. Kharraz).

Tore: 0:1, 0:2 Arslan (14./20.), 0:3 Genc (51.), 0:4 Arslan (54.), 1:4 Maus (58.), 1:5 Kharraz (70.).- SR: Velten (Schöffengrund).- Zu.: 150.

WT, 17. 09. 2012


10. Spieltag

TSV Steinbach 1921 - FV Biebrich 02 2:3 (1:1) - 23. 09. 2012

Volkan Zer tunnelt Pauli

FUSSBALL Verbandsliga Mitte: TSV Steinbach - FV Biebrich 2:3

Völlig "bedient" marschierte Thomas Scherzer vom Platz, der Trainer des TSV Steinbach wollte die 2:3 (1:1)-Niederlage seines Fußball-Verbandsligisten gegen den FV Biebrich 02 nicht kommentieren.

Die Wiesbadener Vorstädter steckten auf der Autobahn bei Wetzlar im Stau, so dass die Partie erst mit rund 40-minütiger Verspätung angepfiffen wurde. Der gastgebende Aufsteiger, bei dem die personelle Not so groß war, dass Co-Trainer Daniel Bogusz als dritter Feldspieler auf der Ersatzbank saß, musste schon nach wenigen Minuten den nächsten Verlust verkraften, als Sven Waldschmidt mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt werden musste.

Die erste halbe Stunde gehörte Steinbach, das in der 17. Minute in Führung ging, als sich Daniel Waldrich gegen Mattis Östereich ¹ behauptete und das Leder unhaltbar aus zehn Meter Entfernung ins kurze Eck jagte. Biebrich tat sich im Spielaufbau schwer, machte aber in der 32. Minute erstmals auf sich aufmerksam, als der quirlige Sezer Altas nach einem Doppelpass den Ball unter TSV-Keeper Maximilian Pauli durchschob und Dennis Schneider auf der Linie klären musste.

Der TSV versuchte zunehmend, das 1:0 bis zur Pause zu verwalten, was gründlich daneben ging. Nach einem Altas-Freistoß kam Pauli zu spät heraus und konnte das Kopfballtor von Christian Maus nicht verhindern. Steinbach verlor den Faden und hatte Glück, dass Volkan Zer und Camilo Rivera die Wiesbadener nicht in Führung brachten.

Dennis Schneider hält die Hoffnung des Aufsteigers bis zur letzten Minute aufrecht

In der 59. Minute wurde es wieder munter, als Daniel Nies verzog und im Gegenzug der Biebricher Yasin Celik knapp daneben zielte. Dann ging es aber Schlag auf Schlag. Ein Freistoß des Biebrichers Volkan Zer flog durch die komplette Steinbacher Abwehr zu Markus Kusch, der den Ball zum 1:2 einköpfte (76.). Im direkten Gegenzug nahm sich Dennis Schneider aus gut 20 Meter Entfernung ein Herz und hämmerte den Ball ins linke Dreieck.

Doch nach dem 2:2 ließ die komplette Steinbacher Defensive Volkan Zer schalten und walten. Letztlich sicherte der Biebricher Torjäger mit einem Schuss durch die "Hosenträger" von Max Pauli den Gästeerfolg.

Steinbach: Pauli - Tomas, Danecker, Fuhr, Dennis Schneider - Georg (73. Schmidt), Waldschmidt (71. Nies), Sevim, Bellinghausen - Philippus, Waldrich.

Biebrich: Bischoff - Östereich ¹, Meurer, Pilger, Maus - Rivera (88. Acar), Maurer, Hachenberger (26. Kusch), Altas (46. Celik) - Orkun Zer, Volkan Zer.

Schiedsrichter: Fochs (Betzdorf) - Zuschauer: 200 - Tore: 1:0 Waldrich (17.), 1:1 Maus (40.), 1:2 Kusch (76.), 2:2 Dennis Schneider (77.), 2:3 Volkan Zer (90.) - gelbe Karten: Sevim, Nies (Steinbach), Maurer, Maus, Volkan Zer, Celik (Biebrich).

¹ Oestereich

mittelhessen.de, 23. 09. 2012


Wiedergutmachung dank Volkan Zers Sololauf

BIEBRICH 02 Nach Derby-Pleite ein 3:2 in Steinbach

(nn). Frust und Freude lagen nur eine Woche auseinander. Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 zeigten nach dem kollektiven Blackout beim 1:5 gegen den Türkischen SV Charakter, betrieben mit dem 3:2 beim TSV Steinbach Wiedergutmachung. In der Nachspielzeit schnappte sich Volkan Zer an der Mittellinie die Kugel, setzte sich energisch gegen drei Steinbacher durch und vollendete mit platziertem Schuss ins lange Eck. Ein Sololauf, der die gute Gesamtleistung der Biebricher krönte.

Stärken nach Standards

Die intensive Besprechung im ersten Training nach dem Derby-Flop hatte den Grundstein zur Rückbesinnung auf gewohnte Tugenden gelegt. Auch der frühe Rückstand brachte die Gäste nicht vom Kurs ab. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Mattis Oestereich war der aufgerückte Defensiv-Center Christian Maus mit der Stirn zur Stelle. Die Schlussphase war von Spannung geprägt. Der für Domenic Hachenberger gekommene Markus Kusch wuchtete die Freistoß-Hereingabe von Volkan Zer mit dem Kopf zum 1:2 in die Maschen (76.).

Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel antwortete Breidenbach durch Pierre Bellinghausen prompt mit dem 2:2 (77.). Doch der Schlusspunkt blieb den Biebrichern vorbehalten, die nun wieder den Türkischen SV überflügelt haben und gegen Wetzlar (Sa., 15.30 Uhr) weiter Kurs in Richtung Spitzengruppe nehmen wollen. „Das war die richtige Antwort auf den rabenschwarzen Tag im Derby“, strahlte Trainer Elvir Melunovic, der dem Team ins Gewissen geredet hatte. Einziger Wermutstropfen: Hachenberger schied mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus.

02: Bischoff - Pilger, Maus, Meurer, Oestereich - Maurer, Hachenberger (20. Kusch) - Rivera (88. Acar), O. Zer, Altas (46. Celik) - V. Zer.

Tore: 1:0 Waldrich (14.), 1:1 Maus (35.), 1:2 Kusch (76.), 2:2 Bellinghausen (77.), 2:3 V. Zer (90.+1).- SR: Fochs (Betzdorf).- Zu.: 200.

WT, 24. 09. 2012


Kreispokal Wiesbaden

SpVgg 1919 Sonnenberg - FV Biebrich 02 5:2 (4:1) - 25. 09. 2012

Pokalpleite drückt Biebrich 02 aufs Gemüt

VERBANDSLIGA Ärger über Volkan Zers Rote Karte

(nn). Biebricher Herbstlaunen: Die 02-Fußballer verloren 1:5 im Derby gegen den Türkischen SV, leisteten mit dem 3:2 in Steinbach sofortige Wiedergutmachung, um sich am Dienstagabend beim Kreisoberligisten Spvgg. Sonnenberg in der ersten Kreispokalrunde mit einem Mix aus Spielern der Ersten und Reservisten eine 2:5-Pleite einzuhandeln. Der amtierende Wiesbadener Pokalchampion, der am 3. Oktober (15 Uhr) in Breithardt gegen den SV Presberg um den Gewinn des Regionalcups kämpft, ist damit bereits ausgeschieden. Wobei die Zweite der 02er in der Kreisoberliga derzeit vor den Sonnenbergern rangiert.

Umso mehr zeigt sich Biebrichs Chefcoach Elvir Melunovic verärgert. Im Punktspiel gegen den auf Rang vier vorgeschnellten Absteiger Eintracht Wetzlar (Sa., 15.30 Uhr) erwartet der Bosnier die Rückkehr aufs Erfolgsgleis. Allerdings fehlt der in Sonnenberg mit Rot bedachte Volkan Zer, der wohl für zwei Spiele gesperrt wird. „Keiner weiß, warum es den Platzverweis gab. Überhaupt schien der Schiedsrichter überfordert“, sagt Melunovic.

WT, 27. 09. 2012


11. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Eintracht 05 Wetzlar 2:1 (1:1) - 29. 09. 2012

"Wir verlieren, und keiner weiß warum"

FUSSBALL Wetzlar unterliegt in Biebrich mit 1:2

Am Ende war die Luft raus. Eintracht Wetzlar wollte, konnte aber nicht mehr. Deshalb ging die 1:2-Niederlage gestern in der Fußball-Verbandsliga Mitte beim FV Biebrich 02 auch in Ordnung.

Natürlich waren die Wetzlarer nicht die schlechtere Mannschaft gewesen. Doch nach etwas mehr als 90 nur vor der Pause unterhaltsamen Minuten hatte der Hessenliga-Absteiger das Runde einmal weniger ins Eckige befördert als das Team aus der Landeshauptstadt. "Wir verlieren hier 1:2, und keiner weiß warum", war Wetzlars Trainer Jürgen Hendrich hinterher ein wenig ratlos.

Der Übungsleiter wusste, dass seine Truppe die Partie schon in der ersten Halbzeit verloren hatte. "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und Biebrich die Tore geschenkt", ärgerte sich Hendrich über die mangelnde Kaltschnäuzigkeit. Dies hatte auch im Fehlen von Torjäger Daniel Beck seine Ursache, der grippegeschwächt erst nach 69 Minuten für den glücklosen Maxim Baumbach ins Spiel kam. Der hochgewachsene Angreifer hatte seine beste Szene in der fünften Minute, knallte das Leder aus 13 Metern aber knapp über den Querbalken. Da hätten die Gäste eigentlich längst führen müssen, denn nach einem Foul an Ürkan Özen (3.) rechneten alle mit einem Elfmeter. Doch die Pfeife von Referee Niklas Rau (Nidderau) blieb stumm. "So einen klaren Elfer habe ich lange nicht gesehen", monierte Hendrich.

Dumm nur für die Domstädter, dass Schiedsrichter Rau auf der anderen Seite pfiff - und dies zurecht. Keeper Sebastian Wack holte Orkun Zer von den Beinen und hatte Glück, dafür nur die gelbe Karte zu sehen. Den fälligen Strafstoß setzte der Gefoulte souverän ins linke untere Eck. Biebrich machte fortan auch ohne den durch eine rote Karte im Pokalspiel gesperrten Topstürmer Volkan Zer Dampf, Wack hielt jedoch prächtig gegen Kemal Acar (30.).

Rüzgar besorgt mit einem Schuss aus 20 Metern den 1:1-Ausgleich

Dann war die Eintracht am Zug: Nach einer abgewehrten Ecke von Julian Simon landete der Ball bei Sergen Rüzgar, der aus 20 Metern draufhielt und fulminant für das 1:1 sorgte (35.). Kosovar Hodaj hatte die Chance zum 2:1, scheiterte aber an FV-Schlussmann Julian Bischoff. Auch auf der Gegenseite brannte es nochmal, doch Wacks Parade gegen Orkun Zer beendete einen temporeichen ersten Durchgang.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie und verlor auch aufgrund der zunehmenden Härte an Niveau.

Abdulgani Türkeköle, der bei den Wetzlarern für Christian Wagner in die Startelf gerutscht war und ein ansonsten solides Verbandsliga-Debüt gab, bekam nach 57 Minuten den Ball nicht weg und Gegenspieler Acar sagte mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck zum 2:1 "danke". Die Eintracht antwortete mit wütenden Angriffen: Rüzgar (60.) und Özen (66.) vergaben jedoch. Die Schlussoffensive blieb am Ende aus.

Biebrich: Bischhoff ¹ - Oesterreich ², Meurer, Hilger ³, Maus - Kusch, Rivera, Maurer, Celik (90. Schwalbach), Acar (84. Christ) - Orkun Zer (54. Altas).

Wetzlar: Wack - Mülln, Hocker, Türkeköle, Öztürk - Simon, Özen (76. Dahlhoff), Fejz Hodaj, Kosovar Hodaj, Rüzgar (73. Celjo) - Baumbach (69. Beck).

Schiedsrichter: Rau (Nidderau) - Zuschauer: 150 - Tore: 1:0 Orkun Zer (19., Foulelfmeter), 1:1 Rüzgar (35.), 2:1 Acar (57.) - gelbe Karten: Celik, Acar (Biebrich), Wack, Hocker (Wetzlar).

¹ Bischoff

² Oestereich

³ Pilger

mittelhessen.de, 29. 09. 2012


Spitzengruppe dank Acars Außenristtreffer

BIEBRICH 02 2:1 über Wetzlar ein „dreckiger Sieg“

(nn). Die Fußballer haben die Formulierung „dreckiger Sieg“ kreiert. Das sind die Spiele, die man gewinnt, obwohl der Gegner vom Verlauf her mindestens einen Punkt verdient gehabt hätte. Das 2:1 (1:1) des Verbandsligisten FV Biebrich 02 über den technisch guten Absteiger Eintracht Wetzlar um Dribbelkönig Ürkan Özen fällt in diese Rubrik.

Mittwoch winkt Regionalcup

Kampfgeist, Willensstärke, viele Befreiungsschläge und ein Geistesblitz in der Offensive prägten aus Biebricher Sicht die zweite Hälfte. Yasin Celik hatte zu Kemal Acar gepasst, der aus halblinker Position kurz nach der Sechzehnmetermarke gekonnt mit dem Außenrist des rechten Fußes einschweißte. Endlich ein echtes Erfolgserlebnis für den Ex-Gonsenheimer, der angesichts der Zwei-Spiele-Sperre gegen Volkan Zer in die Startelf gerückt war.

Nach dem 2:5 im Kreispokal bei Kreisoberligist Spvgg. Sonnenberg geriet Acars Kunstschusstor zur Wiedergutmachung und katapultierte die 02er zudem in die Spitzengruppe. Und nicht zuletzt darf der Heimdreier als gelungene Generalprobe für das Regionalpokal-Finale am Mittwoch (15 Uhr) in Breithardt gegen Gruppenligist SV Presberg angesehen werden.

Augenfällig aber: Spielerische Glanzlichter blieben absolute Raritäten. „Gegen Wetzlar hat uns die Cleverness von Volkan Zer gefehlt. Das war sicher kein überragendes Spiel, aber das Engagement hat gestimmt“, wusste Trainer Elvir Melunovic die 90 Minuten genau einzuordnen. Positiv: Der gesundheitlich angeschlagene Orkun Zer verwandelte vom Elfmeterpunkt, nachdem ihn Keeper Sebastian Wack regelwidrig gebremst hatte. Im Abwehrzentrum räumte Christian Maus ab, den Rest erledigte Torhüter Julian Bischoff.

Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, Oestereich - Rivera, Kusch, Maurer, Y. Celik (89. Schwalbach) - O. Zer (54. Altas), K. Acar (84. M. Christ).

Tore: 1:0 O. Zer (19./Foulelfmeter), 1:1 Rüzgar (35.), 2:1 Acar (54.).- Schiedsrichter: Rau (Nidderau).- Zuschauer: 100.

WT, 01. 10. 2012


Artig Geschenke verteilt

Eintracht Wetzlar und SC Waldgirmes II kassieren vermeidbare Auswärtsniederlagen

GIESSEN (srd). Eintracht Wetzlar hat die zweite Niederlage in Folge kassiert. Nach der herben 1:4-Heimniederlage gegen Viktoria Kelsterbach mussten sich die Domstädter beim FV Biebrich mit 1:2 geschlagen geben. Die erste Niederlage nach zuletzt zwei Siegen kassierte unterdessen der SC Waldgirmes II, der beim Aufsteiger VfB Wetter mit 1:4 den Kürzeren zog.

FV Biebrich - Eintracht Wetzlar 2:1 (1:1): Bereits nach knapp 60 Sekunden erhitzten sich erstmals die Gemüter: Wetzlars Ürkan Özen war im Strafraum von den Beinen geholt worden, doch Schiedsrichter Nicklas Rau zeigte zum Entsetzen von Eintracht-Trainer Jürgen Hendrich nicht auf den Elfmeterpunkt. „Das war ganz klar ein Elfmeter“, echauffierte sich der Übungsleiter, dessen Team fortan das Spielgeschehen zwar an sich riss, aber in der 19. Minute den ersten Gegentreffer hinnehmen musste. Ein Biebricher war in den Wetzlarer Strafraum eingedrungen und wurde von Eintracht-Schlussmann Sebastian Wack festgehalten. Völlig zu Recht ertönte der Elfmeterpfiff. Den Strafstoß versenkte Orkun Zer zur überraschenden Führung der Hausherren.

„Danach hatten wir weiterhin mehr Spielanteile, aber haben viel zu statisch agiert“, monierte Hendrich, der sich in einer Partie auf niedrigem Niveau in der 35. Minute über den verdienten Ausgleich freuen durfte. Sergen Rüzgar drosch das Leder aus rund 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Wetzlar erhöhte nun den Druck und hätte fünf Minuten vor der Pause in Führung gehen können, doch Kosovar Hodaj schoss freistehend den Ball in die Arme.

„Das hätte das 2:1 sein müssen“, so Hendrich, dessen Truppe zwölf Minuten nach Wiederanpfiff erneut in Rückstand geriet. Der eingewechselte Kemal Acar überwand Wack mit einem trockenen Schuss mit dem Außenriss, nachdem zuvor die Wetzlarer Defensivreihe nicht gut ausgesehen hatte. Die Gäste, bei denen der grippegeschwächte Stürmer Daniel Beck erst rund 20 Minuten vor Schluss zum Einsatz kam, zeigten sich zwar unbeeindruckt, versuchten es aber viel zu oft mit langen Bällen in die Spitze und konnten die Hintermannschaft der auf Konter lauernden Gäste nur noch selten ernsthaft in Verlegenheit bringen. Eine der wenigen Chancen hatte Özen, dessen Schuss aus rund 16 Metern knapp am Biebricher Gehäuse vorbei strich (80.).

FV Biebrich: Bischhoff ¹ - Oesterreich ², Meurer, Hilger ³, Maus - Kusch, Rivera, Maurer, Celik (90. Schwalbach), Acar (84. Christ) - Orkun Zer (54. Altas).

Eintracht Wetzlar: Wack - Mülln, Hocker, Türkeköle, Öztürk - Simon, Özen (76. Dahlhoff), Fejz Hodaj, Kosovar Hodaj, Rüzgar (73. Celjo) - Baumbach (69. Beck).

Tore: 1:0 Orkun Zer (19., Foulelfmeter), 1:1 Rüzgar (35.), 2:1 Acar (57.) - Schiedsrichter: Rau (Nidderau). - Zuschauer:150.

¹ Bischoff

² Oestereich

³ Pilger

Gießener Anzeiger, 01. 10. 2012


Regional-Pokalfinale Wiesbaden

SV 1947 Presberg - FV Biebrich 02 1:4 (1:1) - 03. 10. 2012

Dem Pokaltriumph folgt Ruf nach Drittligisten

FUSSBALL 02er bezwingen im Finale Presberg 4:1

(nn). Jubel bei den Verbandsliga-Fußballern des FV Biebrich 02: Durch den in Breithardt errungenen 4:1-Finalerfolg über Gruppenligist SV Presberg haben sich die 02er die Regionalpokal-Trophäe geholt und gleichzeitig die Qualifikation für den Hessenpokal geschafft. „Jetzt hoffen wir auf Kickers Offenbach, Darmstadt 98 oder den SV Wehen Wiesbaden als Gegner“, wünscht sich der Sportliche Leiter Ali Gür ein attraktives Heimspiel.

„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Nach vorheriger Aussprache hat sich die Mannschaft gut präsentiert“, meinte Presbergs Organisator Matthias Worf mit Blick auf die beiden Großchancen von Torjäger-Routinier Sasa Prodanovic, die Biebrichs 18-jähriger Schlussmann Julian Bischoff in glänzender Manier zunichte machte. Weiterhin wurde die Einwechslung von Kemal Acar beim Stand von 1:1 zum Glücksgriff. Nachdem David Meurer per Kopf das 2:1 erzielt hatte, legte Acar per Doppelpack nach. Presbergs erfahrener Keeper Peter Prasser, dem bei Versuchen der 02er von Mattias Oestereich und Christian Maus der Torrahmen zur Seite stand, wollte sich damit nicht abfinden - mit Roter Karte wegen Reklamierens als finaler Folge. Davon abgesehen hatte der TuS Breithardt das Finale bestens organisiert. Allerdings hätten sich die TuS-Macher mehr Zuspruch erhofft.

In der Liga gastieren die 02er nun am Samstag (15.30 Uhr) in Unterliederbach. Mitmischen darf wieder Volkan Zer, dessen Sperre abgelaufen ist.

SV Presberg: Prasser; Atas (61. C. Obländer), Preisler, Behrens, T. Obländer, A.-E. Sahin (78. Hermann), D. Faist, Prodanovic, Keskin, De Sousa, M. Sahin.

Biebrich 02: Bischoff; Pilger, Maus, Meurer, Oestereich, Kusch, Rivera (86. Dimitrevski), Maurer, Altas, Y. Celik (53. K. Acar), O. Zer (74. Paliakov).

Tore: 1:0 A.-E. Sahin (14./Foulelfmeter), 1:1 O. Zer (25./Foulelfmeter), 1:2 Meurer (59.), 1:3, 1:4 Acar (75./90.+3).- Rot: Prasser (90.+4/Schiedsrichter-Beleidigung).- Zu: 200.

WT, 04. 10. 2012


12. Spieltag

VfB Unterliederbach 1912 - FV Biebrich 02 2:1 (0:0) - 06. 10. 2012

Melonuvics Erkenntnis: Sind kein Spitzenteam

FV BIEBRICH 02 Bitteres 1:2 in Unterliederbach

(nn). Abpfiff in Unterliederbach: Durch die Last-Minute-Kopfballverlängerung des Ex-Wörsdorfers Isaac Ojigwe nach vorheriger Freistoß-Hereingabe gewinnt der VfB die Partie der Fußball-Verbandsliga mit 2:1 und degradiert damit den FV Biebrich 02 zur grauen Mittelfeld-Maus.

„Lieber Pokal hergeschenkt“

So wertete jedenfalls 02-Coach Elvir Melunovic die aus seiner Sicht absolut vermeidbare Niederlage des Regionalpokalsiegers. „Ich hätte lieber den Pokal hergeschenkt und dafür in der Liga gewonnen. Schließlich hatte ich Hoffnung, dass wir uns noch oben einmischen können. Davon braucht jetzt keiner mehr zu träumen. Leider haben wir bewiesen, dass wir keine Spitzen-Mannschaft sind. Wären wir es, hätten wir gegen eine schwächere Mannschaft klar gewonnen.“ Danach sah es durch das von Volkan Zer erzielte 1:0 zunächst aus. Doch statt Ruhe zu bewahren, patzten die 02er. Die als „gefährliches Spiel“ ausgelegte Aktion von Markus Kusch führte zu einem Freistoß, den Jens Pätzold flach in der Torwartecke unterbrachte.

Die Gäste bemühten sich um eine Antwort, aber es fehlte die letzte positive Besessenheit, um das Ruder wieder an sich zu reißen. So bettelten die 02er quasi um eine zweite Bestrafung durch die Liederbacher, die vor der eigentlichen Abwehr eine Viererkette formiert hatten, in der Offensive ausschließlich ihr Heil mit weiten Schlägen auf die Spitzen Ojigwe und Salih Yasaroglu suchten. Kurz vor Schluss mit Erfolg, als Biebrichs Abwehrspieler schliefen und der Nigerianer Ojigwe mit dem Scheitel vollendete.

FV Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, Oestereich - Rivera (76.
Y. Celik), Kusch, Maurer, Altas (85. K. Acar) - O. Zer (68. Paliakov) - V. Zer.

Tore: 0:1 V. Zer (49.), 1:1 Paetzold (64.), 2:1 Ojigwe (89.).- SR: A. Klein (Offenbach).- Zu.: 100.

WT, 08. 10. 2012


Nach Ojigwes Siegtreffer feiert Pfaffs Team – 2:1

Angeführt von einem überragenden Jens Paetzold schaffte es der VfB Unterliederbach, in der Fußball-Verbandsliga auch im vierten Heimspiel in Folge ungeschlagen zu bleiben.

Unterliederbach. Der späte 2:1-Sieg gegen den FV Biebrich, der immerhin als Tabellenfünfter in die Hans-Böckler-Straße gereist war, wurde von den Gastgebern in einem Jubelkreis ausgelassen gefeiert. Trainer Andreas Pfaff selbst stimmte den Gesang zur Feier des dritten Sieges im fünften Spiel an und wirkte gelöst wie noch nie in seiner dreimonatigen Amtszeit.

Nach der 0:4-Derbyschlappe bei Viktoria Kelsterbach gab Unterliederbach die richtige Antwort und steht mit 14 Punkten in der Tabelle so gut da wie bisher noch nicht in dieser Saison. Auch wenn der Gast bei weitem nicht die Qualität auf den Platz brachte wie in der Vorwoche die Kelsterbacher, sprach Jens Paetzold von einem "dreckigen Sieg". Dem 32-jährigen Routinier, der mit Ruhe und Übersicht die Viererkette als Innenverteidiger organisierte und an allen wichtigen Offensiv-Aktionen beteiligt war, war es nach dem Spiel "sch. . . egal", ob der vierte Saisonsieg verdient oder unverdient zustande gekommen war. Wichtiger war dem ehemaligen Regionalliga-Spieler von Eintracht Frankfurt, dass sein neuer Club zur wichtigen Heimstärke findet. "Es ist gut, wenn die Leute wissen, dass wir zu Hause spielen und dort richtig etwas los ist", meinte Paetzold. Im Hinblick auf die kommenden schweren Aufgaben im Derby in Oberliederbach und gegen Gießen freute sich der Mann des Tages umso mehr über den unerwarteten Erfolg.

Zustande gekommen war das 2:1 nach einer torlosen ersten Halbzeit durch das engagierte Auftreten der gesamten Unterliederbacher Mannschaft. Allen voran ging aber der Mann mit der Nummer zehn, Jens Paetzold. Schon in der ersten Hälfte hatte er einen Freistoß in halbrechter Position aus 25 Metern an die Latte geschossen (38.). Zuvor waren der wieder einsatzbereite Kapitän Rani Buderi (2.) und Salih Yasaroglu per Kopf (20.) gescheitert. Auch die Biebricher hatten in der Anfangsphase eine Chance, als Rivera, von Orkun Zer bedient, aus sechs Metern nur die Latte traf (4.).

In den zweiten 45 Minuten waren es die Gäste, die wie aus dem Nichts in Führung gingen. Aaron Müller konnte den Ball am eigenen 16-Meter-Raum nicht kontrollieren, Volkan Zer nutzte diese Unkonzentriertheit des Unterliederbacher Flügelspielers mit einem geschickten Heber zum 1:0 (49.). In der Folge passierte vor beiden Toren wenig, so dass sich die Anhänger der Hausherren schon mit einer unglücklichen Niederlage gegen den Gegner aus dem ersten Tabellendrittel anfreundeten. Da die Gäste aber in der Offensive zu unkonzentriert, und im Aufbauspiel aus der Defensive mit zu vielen Fehlpässen agierten, kam der VfB Unterliederbach nach einer guten Stunde zurück ins Spiel. Matthias Frosch hatte clever einen Freistoß am gegnerischen Strafraum herausgeholt, Paetzold ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf genau ins linke Eck. Torwart Bischoff hatte keine Chance.

Da auch Unterliederbach in der Folge, wie auch im gesamten Spiel, keine richtige Bindung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen fand, musste die zweite Standardsituation von Paetzold das Spiel entscheiden. In der 89. Minute war der pfeilschnelle Dameon Jones nur per Foul von Oestereich zu stoppen. Paetzold zog den Ball aus der Halbdistanz gefährlich zwischen Elfmeterpunkt und Fünfmeter-Raum, wo der bis dahin wirkungslose Isaac Ojigwe lauerte und zum umjubelten 2:1 einköpfte. (awo)

FNP, 08. 10. 2012


13. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC 1929 Waldgirmes II 2:1 (0:1) - 14. 10. 2012

Melunovics Weckruf zeigt ungeahnte Wirkung

FV BIEBRICH 02 Volkan Zer macht spätes 2:1 perfekt

(nn). In der Halbzeit stimmte Elvir Melunovic, Coach des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, angesichts des 0:1-Rückstandes gegen die Waldgirmeser Zweite ungewohnt laute Töne an. Ein Weckruf, der fruchtete. In Kombination mit den folgenden Einwechslungen von Orkun Zer und Atanas Paliakov bogen die 02er das Match noch um, gewannen mit 2:1. Balsam auch für den Sportlichen Leiter Ali Gür, der aufgrund schlimmer Rückenbeschwerden per Notarzt in die Klinik eingeliefert werden musste.

Mittlerweile, so Melunovic, gehe es Biebrichs Mann für alle Fälle etwas besser. Sicher auch in Kenntnis des Heimdreiers, der einer der mühevollen Art war. Kemal Acar (Lattentreffer), Volkan Zer und Sezer Altas hatten im Abschluss das Pech gepachtet. Zu allem Biebricher Übel rutschte Markus Kusch aus, ebnete damit ungewollt den Weg zum 0:1.

In der Endphase schalteten die 02er in der Offensive auf volles Risiko und wurden belohnt, als Altas‘ Traumflanke auf den Kopf von Volkan Zer segelte, der zum 1:1 eindrückte (73.). Atanas Paliakov, nach Verletzung gerade erst zurückgekehrt, ließ sieben Minuten später seine technischen Fähigkeiten aufblitzen. Zwei Gegenspieler tanzte er aus, um danach uneigennützig zu Volkan Zer zu passen, der mühelos verwandelte. Gerade diese Szene wirkte auf Melunovic versöhnlich: „Es freut mich, wenn sich die Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen.“

Insofern könnte der Arbeitssieg vielleicht den Beginn einer Erfolgsserie markieren. Am Sonntag (15 Uhr) sollen in Breidenbach Team- und Kampfgeist von der ersten Minute an zur Geltung kommen - damit sich Melunovic zur Pause in normaler Tonlage artikulieren kann.

Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, Oestereich - Rivera (75. Y. Celik), Kusch (60. Paliakov), Maurer, Altas - K. Acar (55. O. Zer), V. Zer.

Tore: 0:1 Yücel (32.), 1:1, 2:1 V. Zer (73./80.).- SR: Wegmann (Darmstadt).- Zu.: 100.

WT, 15. 10. 2012


Volkan Zer verdirbt guten SCW-Auftritt

15.10.2012 - WALDGIRMES

BIEBRICH/WALDGIRMES (srd). Der SC Waldgirmes II musste sich gestern beim FV Biebrich mit 1:2 (1:0) geschlagen geben und hat nach der dritten Niederlage in Folge vorerst den Anschluss an das Mittelfeld der Verbandsliga-Tabelle verloren.

Dabei hatte es zunächst nach einem erfreulichem Nachmittag für die Truppe von Trainer Ralf Landgraf ausgesehen. Bereits nach vier Minuten hatten die mitgereisten Anhänger der Lahnauer erstmals den Torschrei auf den Lippen, als Tobias Schmitt das Leder nach einer Ecke von Julian Gries per Kopf knapp neben das Biebricher Gehäuse drückte. Fortan ließen die tief stehenden Lahnauer, die zuletzt eine herbe 0:5-Klatsche gegen Viktoria Kelsterbach kassiert hatten, die starke Offensivabteilung der Gastgeber um Orkun Zer kaum zur Entfaltung kommen und wussten auch in der Offensive vereinzelt Akzente zu setzen.

Die logische Konsequenz war der Führungstreffer: In der 26. Minute hatte sich Sven Kusebauch den Ball im Mittelfeld erobert, ehe er einen feinen Pass in den Lauf von Sedat Aktas spielte, der Biebrichs machtlosen Schlussmann mit einem platzierten Schuss aus rund 17 Metern überwand. Den Gastgebern fehlte es in der ersten Hälfte über weite Strecken an der nötigen Kreativität im Mittelfeld, ehe sie fünf Minuten vor der Pause ihre erste nennenswerte Chance beinahe zum Ausgleich genutzt hätten. Orkun Zer scheiterte an der Latte, nachdem die Hintermannschaft der Lahnauer nach einer Ecke das Leder nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte. Den zweiten Abschnitt begannen die Gäste schwungvoll und hätten bereits in der 48. Minute den zweiten Treffer nachlegen können - ja sogar müssen.

Nach einer Gries-Ecke stieg Dennis Dienst völlig unbedrängt zum Kopfball hoch, drückte das Leder aber rund einen Meter neben den Biebricher Kasten. Fortan erhöhte der Gastgeber, der zuletzt beim VfB Unterliederbach mit 1:2 den Kürzeren gezogen hatte, den Druck. „Wir waren einfach nicht mehr in der Lage, uns aus der Umklammerung zu befreien“, so Landgraf, dessen Team durch einen Doppelschlag von Volkan Zer (74., 76.) auf die Verliererstraße geriet. „Ein Punktgewinn wäre nicht unverdient gewesen“, befand Landgraf, „ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment für ihren couragierten Auftritt machen. Angesichts unserer angespannten personellen Lage haben die Jungs eine sehr ordentliche Leistung gezeigt.“

Biebrich: Bischoff; Oestereich, Kusch (58. Paliakov), Meurer, Rivera (72. Celik), Pilger, Maurer, Maus, Altas, V. Zer, Acar (54. O. Zer).

Waldgirmes II: Holzhäuser; Yueceel, Heuser (80. Yaglu), Gries, Pfeiff (61. Basustaoglu), Vinetic (78. Guenes), Schmitt, Kusebauch, Dienst, Aktas, Siegel

Tore: 0:1 Aktas (32.), 1:1, 2:1 V. Zer (73., 76.). - Schiedsrichter: Wegmann (Griesheim). - Zuschauer: 90

Gießener Anzeiger, 15. 10. 2012


14. Spieltag

FV 09 Breidenbach - FV Biebrich 02 5:0 (2:0) - 21. 10. 2012

Die „Blauen“ sind nur noch eine graue Maus

22.10.2012 - BREIDENBACH

BIEBRICH 02 Nach 0:5-Pleite im Mittelmaß versunken

(nn). Auf fremden Plätzen gefallen sich die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 derzeit in der Rolle des Punktelieferanten. Schon das 1:2 in Unterliederbach hatte bei Trainer Elvir Melunovic für Enttäuschung gesorgt. Erst recht die 0:5-Schlappe beim FV Breidenbach, der ausgerechnet gegen die 02er seine beste Saisonleistung abrief. Doch Melunovic packte nicht den ganz großen Kritik-Hammer aus, ließ zumindest bis zum 3:0 in der 65. Minute mildernde Umstände gelten. „Danach ist unser Kampfgeist erlahmt. Das ist der einige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann.“

Defensive gebeutelt

Ohne Torjäger Volkan Zer und ohne Stammkeeper Julian Bischoff (privat verhindert) paarten sich in Biebrichs Defensive Pech und Pannen. So ging dem 1:0 ein Missverständnis zwischen Schlussmann Robin Findeis und einem Abwehrspieler voraus. Beim 2:0 segelte die Kugel als abgefälschte Bogenlampe über den chancenlosen Findeis ins Netz.

Und als sich die 02er nach der Pause anschickten, den Anschlusstreffer zu erzielen, wurden sie durch das 3:0 von Johannes Damm ein drittes Mal kalt erwischt. Auch die Einwechslung von Atanas Paliakov, der anfangs für frischen Wind sorgte, verpuffte letztlich bei diesem Spielstand.

„Es hat sich bestätigt, dass wir keine Spitzenmannschaft sind“, musste Melunovic feststellen. Er fordert in den Partien gegen die Kellerclubs Kastel 06, Lollar und Wetter nun drei Siege in Folge, um zumindest den Platz abseits der Abstiegszone zu zementieren.

FV Biebrich 02: Findeis - Pilger, Maus, Meurer, Oestereich - Y. Celik (65. Rivera), Kusch (73. M. Christ), Maurer, Altas - O. Zer (57. Paliakov) - K. Acar.

Tore: 1:0 F. Baum (22.), 2:0 Moreno (40.), 3:0 Damm (65.), 4:0 Blöcher (72.), 5:0 Damm (88.).- SR: J. Baumann (Fernwald).- Zu.: 130.

WT, 22. 10. 2012


Lob für Wellner und Brandl

FUSSBALL Verbandsliga Mitte: FV Breidenbach - FV Biebrich 02 5:0 (2:0)

Fußball-Verbandsligist FV Breidenbach bleibt zu Hause eine Macht. Durch den unerwartet deutlichen 5:0 (2:0)-Heimsieg gegen den FV Biebrich 02 nehmen die Hinterländer Kurs in Richtung erweiterter Spitzengruppe.

"Spielerisch war es sicherlich der schlechteste Heimauftritt bisher. Wir haben aber immer zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht", fand Breidenbachs Trainer Peter Sichmann über den am Ende doch klaren Erfolg seines Teams auch kritische Worte. Nach einer Viertelstunde hatte der Biebricher Orkun Zer per Kopfball die einzige Möglichkeit der enttäuschenden Gäste. Danach kamen die Hausherren besser ins Spiel. So ergab sich für sie die erste gefährliche Tormöglichkeit: Dominic Blöcher versetzte Kontrahent Bastian Pilger am linken Flügel, seine anschließende Flanke nutzte Felix Baum per Kopf zur 1:0-Führung (22.). Gästekeeper Robin Findeis sah dabei schlecht aus, da er bei dem Flankenball auf der Linie "klebte". Die Breidenbacher Zuschauer mussten sich bis zur 40. Minute gedulden, ehe David Moreno aus 18 Metern einfach mal draufhielt und das Leder sich über Robin Findeis zum 2:0 ins Netz senkte. "Breidenbach war effektiv. Das 0:1 hat uns aus der Bahn geworfen. Ich bin sehr enttäuscht", klagte Biebrichs Trainer Elvir Melunovic. "In der zweiten Hälfte haben wir uns eine Viertelstunde bemüht, aber spätestens nach dem 3:0 gaben wir uns regelrecht auf", war Melunovic nicht nur wegen Damms Treffer (66.) sauer.

Breidenbach nutzte clever seine Möglichkeiten. Johannes Damm, gegenüber der Vorwoche beim 1:2 in Kelsterbach stark verbessert, krönte seine Leistung in der 87. Minute noch mit einem zweiten Tor zum 5:0. Eine Viertelstunde zuvor marschierte Dominic Blöcher in den Biebricher Strafraum, ließ noch einen Gegner aussteigen und schob zum 4:0 ein.

Zu Hause weiter unbesiegt

Nach dem Ausfall seiner beiden Defensivroutiniers Steffen Schmitt und Dominik Thomas erhielten die beiden Innenverteidiger Thomas Wellner sowie Dennis Brandl ein Sonderlob von Peter Sichmann. "Das Risiko, das wir mit den beiden doch körperlich unterlegenen Akteuren in der Innenverteidigung gegen die torgefährlichen Orkun und Volkan Zer eingingen, machte sich bezahlt. Wellner und Brandl ließen beide Angreifer in der Herbstsonne regelrecht im Schatten", erklärte Sichmann. Sprach’s und genoss den Nimbus, vor eigenem Anhang weiter ungeschlagen zu sein.

Breidenbach: Lokoc - Claudi (79. Osvath), Beckmann, Wellner, Brandl - Bender, Förster (68. Afriyie) - Moreno (76. Plum) - Baum, Blöcher - Damm.

Biebrich: Findeis - Östereich ¹, Meurer, Pilger, Maus - Kusch (72. Christ), Maurer - Altas, Celik (65. Rivera) - Orkun Zer (49. Paliakov), Volkan Zer.

Schiedsrichter: Baumann (Fernwald) - Zuschauer: 180 - Tore: 1:0 Baum (22.), 2:0 Moreno (40.), 3:0 Damm (66.), 4:0 Blöcher (72.), 5:0 Damm (87.) - gelbe Karten: Baum, Moreno (Breidenbach), Pilger, Altas, Östereich ¹ (Biebrich).

¹ Oestereich

mittelhessen.de, 21. 10. 2012


15. Spieltag

FV Biebrich 02 - FVgg Kastel 06 3:3 (1:2) - 27. 10. 2012

Verbandsliga-Derby: Biebrich 02 rein ins Tief - Kastel 06 raus aus der Krise

Von Stephan Neumann

Die Punkte wurden geteilt, doch nach dem Abpfiff hätten die Gefühlswelten nicht weiter auseinanderliegen können. Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 stapften frustriert vom Platz. Im sicheren Wissen, ihr Herbsttief zementriert zu haben. Die Gäste von Kastel 06 boten nach dem späten Treffer des starken Dominic Wagner zum gerechten 3:3-Endstand das Kontrastprogramm. Sie werteten das Remis als Lebenszeichen, als ersten Schritt aus der Krise.

Krise - das ist wohl der Ausdruck, mit dem sich die Biebricher anfreunden müssen. Trainer Elvir Melunovic analysierte schonungslos: „Wir machen zu viele einfache Fehler und verfallen am Schluss trotz einer 3:2-Führung in Hektik und bauen damit den Gegner auf. Einige unserer Leistungsträger sind nicht in Form oder vielleicht satt. Wir müssen nun genau abwägen, welche Konsequenzen zu erfolgen haben. Womöglich müssen wir es verstärkt mit unseren ganz jungen Spielern versuchen.“

02-Kapitän Bastian Pilger ergänzte: „Beschämend, was wir derzeit abliefern. Wir tun uns schwer gegen Mannschaften aus dem unteren Bereich, haben Probleme, selbst das Spiel zu machen. Uns fehlt ein Zehner, der die Aktionen kontrolliert“. Man müsse zurückkehren zu den Basistugenden Kampfgeist und Leidenschaft, sich zudem wieder als Einheit präsentieren, sieht Pilger kurzfristige Lösungsansätze. Wobei sich die Schwächen durch alle Teamblöcke ziehen. Vor allem Orkun Zer scheint das Fußballspielen völlig verlernt zu haben, während Atanas Paliakov zu allem Biebricher Übel mit schwerer Knieverletzung ausschied. Einzig Flügelflitzer Sezer Altas sorgte für Belebung.

Zers 103. Pflichtspieltor

Daneben beeindruckte die Effizienz von Volkan Zer. Doch seine in Serie erzielten Pflichtspieltreffer 101 bis 103 für Biebrich 02 reichten nicht zum Sieg. Was an haarsträubenden Deckungspannen und dem von Volkan Zer in der 50. Minute über den Kasten gezirkelten Elfmeter (Florian Forg hatte Paliakov gefoult) lag. Aber in erster Linie am Kasteler Anschauungsunterricht in Sachen Willensstärke. „Die Mannschaft lebt. Sie hat diesmal die Ordnung gewahrt. Wäre das 1:2 kurz vor der Pause nicht gefallen, hätten wir sogar gewonnen“, meinte Kastels Co-Trainer Jörg Schwarz. 06-Spielführer Sargon Odisho (vormals Biebrich 02), ärgerte sich über seinen Strafstoß-Fehlschuss in der 48. Minute. Keeper Julian Bischoff, der Odisho vorher regelwidrig gebremst hatte, parierte. „Ich habe überlegt und dann im letzten Moment die Ecke gewechselt“, erklärte Odisho (27) seinen Fauxpas, der ihm nicht das Selbstvertrauen raubte. Er ist sicher: „Mit dieser Einstellung kommen wir definitiv unten raus.“

Trotz Geldstopp mit Moral

Zumal gegen Oberliederbach (Fr., 19.30) die im Pokal vom Platz gestellten Denis Ademovic und Dennis Lang verfügbar sind. Davon abgesehen liegt das Salär der Kasteler Spieler derzeit auf Eis, weil nach einem Landgerichts-Urteil kein offizieller Vorstand existiert. Die für den 16. November anberaumten Wahlen sollen wieder für geordnete Verhältnisse sorgen.

Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, Oestereich - Rivera (90. Schwalbach), Kusch (80. K. Acar), Maurer, Altas - Paliakov (66. O. Zer), V. Zer.

FVgg. Kastel 06: Rüzgar - Kurpiers, Duvnjak (60. Toplek), Forg, Binkol (46. Hübner) - Akyuez (84. Cetin), Lombardo, S. Odisho, Oriana, Flindt - Wagner.

Tore: 0:1 Odisho (11.), 0:2 Wagner (25.), 1:2, 2:2, 3:2 V. Zer (39./46./81.), 3:3 Wagner (86.).- SR: Weichert (Heppenheim).- Zu.: 100.

WT, 29. 10. 2012


16. Spieltag

SV Eintracht 1920 Lollar - FV Biebrich 02 2:1 (2:0) - 03. 11. 2012

Bei Fußball-Verbandsligist Biebrich 02 besteht nach 1:2-Blamage in Lollar Handlungsbedarf

(nn). Fußball-Verbandsligist FV Biebrich befindet sich in der Negativspirale. Beim bisherigen Letzten Eintracht Lollar verlor das Team nach vierminütiger Tiefschlafphase kurz vor der Pause mit 1:2 (0:2). „Im zweiten Durchgang haben wir enormen Aufwand betrieben, ohne erfolgreich zu sein. Das Engagement hat gestimmt, doch wir treffen nicht, während jeder Schuss des Gegners sitzt“, kommentierte Trainer Elvir Melunovic.

Und auf die Gesamtsituation gemünzt: „Jetzt kann es nur noch unser Ziel sein, bis zur Winterpause Distanz zur Abstiegszone zu halten. Was das Personelle betrifft, besteht Handlungsbedarf in allen Mannschaftsbereichen.“

Angefangen in der Defensive: Das 1:0, das einem sehenswerten Direktschuss von Sebastian Bubbel entsprang, sorgte für einen Schock. Zwei Minuten später verlor Christian Maus den Ball in der Vorwärtsbewegung, Torhüter Julian Bischoff zeigte sich beim Herauskommen unentschlossen und David Meurer versuchte vergeblich, zu blocken. Es hieß 0:2 nach einer Fehlerkette mit symptomatischem Charakter. Wobei die Gäste beim Stand von 0:0 fünf hochkarätige Gelegenheiten ausgelassen hatten.

Angetrieben von Sezer Altas, der vom linken Flügel ins zentrale Mittelfeld gerückt war, bliesen die 02er zur Aufholjagd, scheiterten aber in Serie an Eintracht-Schlussmann Philipp Hartmann. Erst der an Volkan Zer verursachte und von ihm zum 1:2 verwandelte Strafstoß brachte nochmals Hoffnung. Doch die Blamage war nicht mehr abzuwenden. Auch deshalb, weil außer Volkan Zer (Schütze der letzten sieben Biebricher Tore) keiner trifft. Atanas Paliakov, der gegen Kastel einen Bänderriss im Knie erlitt, fällt - auch aus beruflichen Gründen - bis März 2013 aus.

FV Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, M. Christ - Y. Celik (46. Rivera), Maurer, Altas, Oestereich - O. Zer (62. K. Acar), V. Zer.

Tore: 1:0 Bubbel (41.), 2:0 Koyuncu (43.), 2:1 V. Zer (76./Foulelfmeter).- Schiedsrichter: Betz (Bad Soden-Salmünster).- Zuschauer: 120.

WT, 05. 11. 2012


Doppelschlag ebnet den Weg zum Sieg

(fro) Mit dem 2:1-Erfolg über den FV Biebrich 02 konnte Aufsteiger Eintracht Lollar erstmals seit dem vierten Spieltag wieder den letzten Tabellenplatz der Verbandsliga Mitte verlassen. Ein Doppelschlag von Sebastian Bubbel und Barbaros Koyuncu ebnete kurz vor der Pause den Weg zum dritten Saisonsieg.

Der besseren Spielanlage der Gäste setzte die Eintracht großen Einsatzwillen und hohe Laufbereitschaft entgegen. Die beiden torgefährlichen Zer-Brüder waren bei der gut sortierten Abwehr der Elf von Trainer Markus Müll-Hennig in besten Händen. Dennoch wäre der FV beinahe durch Orkun Zer in Führung gegangen. Nach einem Steilpass hatte dieser Torwart Philipp Hartmann bereits ausgespielt. Seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Oliver Schmidt aus der Gefahrenzone schlagen (9.). Nach einem Fehler von Mehmet Akci kam Bastian Pilger an der Strafraumgrenze zum Schuss. Philipp Hartmann zeigte bereits hier mit einer Glanzparade sein Können (23.). Als sich Volkan Zer einmal seiner Bewachung entledigen konnte, war es erneut Hartmann, der den Ball mit den Fingerspitzen am Einschlag im Eintracht-Tor hinderte (25.). Bis zu diesem Zeitpunkt versprühten die Hausherren kaum einmal echte Torgefahr. Ein Freistoß von Sezgin Yedikat, der an Freund und Feind vorbei neben dem FV-Tor landete (3.), sowie eine Halbchance, bei der Barbaros Koyuncu ein Yedikat-Zuspiel im gegnerischen Strafraum vertändelte (13.), waren die einzigen nennenswerten Offensivaktionen der Buderusstädter. Von Mittelstürmer Sebastian Bubbel war bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Der Torjäger war dann allerdings zur Stelle, als es galt. Nach einer Flanke von Barbaros Koyuncu verlängerte er das Leder per Kopf über den zu weit vor seinem Tor postierten FV-Keeper Julian Bischoff zum 1:0 ins Tor (41.). Nur 60 Sekunden später konnte die Elf von Markus Müll-Hennig den nächsten Treffer bejubeln. Nach einem Steilpass von Sezgin Yedikat schüttelte Barbaros Koyuncu einen FV-Verteidiger ab und hob das Leder über Torwart Bischoff hinweg zum 2:0-Pausenstand ins Tor.

»Es hat geknackst«

Auch die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte dem agilen Eintracht-Spielmacher. Aus 20 Metern knallte Koyuncu das Leder FV-Torwart Bischoff vor die Brust. Auf der Gegenseite zwang ein tückischer Freistoß von Mattis Östereich ¹ Torwart Philipp Hartmann zu einer Glanzparade (51.). Kurz darauf musste Torschütze Sebastian Bubbel humpelnd den Platz verlassen. »Mein Gegenspieler hat mir auf den Fuß getreten – und es hat geknackst«, ließ die erste Stellungnahme des Eintracht-Stürmers wenig Gutes erahnen (55.). Zehn Minuten später drohte die Partie zu kippen, als Volkan Zer den Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte. Teufelskerl Philipp Hartmann war allerdings weiterhin nicht zu überwinden und fischte den Schuss mit einer Glanzparade aus dem Winkel. »Irgendwie hat es gepasst. Ich habe etwas spekuliert und auch eine Portion Glück gehabt«, gab sich Hartmann bescheiden. Die Eintracht geriet nun aber zunehmend unter Druck. Als Volkan Zer im Laufduell mit Dennis Frank im Lollarer Strafraum zu Boden ging, zeigte Schiedsrichter Sebastian Betz auf den Punkt. Volkan Zer ließ sich die Chance nicht nehmen und verkürzte auf 1:2 (76.). Nun hielt es Eintracht-Trainer Markus Müll-Hennig nicht mehr auf seinem Stuhl. Bange Minuten mussten überstanden werden, auch weil zwei Großchancen nicht mit dem erlösenden dritten Tor gekrönt wurden. So traf Yavuz Güngör aus 16 Metern nur die Unterkante der Latte (78.), während Olivio Muayi das Leder über den Querbalken drosch (87.). Am Ende hielt das Bollwerk um die starke Lollarer Innenverteidigung mit Oliver Schmidt und Dennis Frank. Und letztlich stand da ja noch Philipp Hartmann zwischen den Pfosten, der zu jeder Zeit der Partie die nötige Souveränität ausstrahlte. »Diesen Erfolg hat die Mannschaft errungen und nicht ich«, blieb der Eintracht-Keeper auch nach dem Schlusspfiff bemerkenswert bescheiden.

Eintracht Lollar: Hartmann; Ay, Schmidt, Frank, Akci, Yedikat, Muayi, Stehle, Ersentürk, Koyuncu, Bubbel.

FV Biebrich 02: Bischoff; Östereich ¹, Meurer, Pilger, Maurer, Maus, Altas, Celik (ab 46. Rivera), Christ, Orkun Zer (ab 62. Acar), Volkan Zer.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Betz (Bad Soden-Salmünster). – Zuschauer: 50. – Torfolge: 1:0 (41.) Bubbel, 2:0 (42.) Koyuncu, 2:1 (76.) Volkan Zer (Foulelfmeter). – Gelbe Karten: Hartmann, Stehle, Ersentürk, Frank – Altas.

¹ Oestereich

Gießener Allgemeine, 05. 11. 2012


Aufwärtstrend hält an

Lollarer Koyuncu und Bubbel treffen zum 2:1-Sieg gegen Biebrich - „War ein Hallo-Wach“

LOLLAR (de). Eintracht Lollar Coach Markus Müll-Hennig hatte Recht. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FV Biebrich meinte der Übungsleiter, dass die Eintracht zu mehr in der Lage sei, als im Tabellenkeller der Verbandsliga Mitte zu stehen. Den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bestätigte die Elf von Müll-Hennig mit einem 2:1 (2:0) Sieg gegen den FV Biebrich. Damit gab Eintracht Lollar die Rote Laterne ab und schob sich auf Platz 16 vor.

Biebrich wirkte zu Beginn spritziger und agierte mit mehr Zug zum Tor. Besonders Sezer Altas fiel durch seine technische Versiertheit auf, womit er der Lollarer-Defensive Schwierigkeiten bereitete. Orkun Zer schaffte es in der neunten Minute an Schlussmann Philipp Hartmann vorbeizuziehen, seinen Schuss aus spitzem Winkel klärte der aufmerksame Oliver Schmidt.

Die Hausherren waren in ihren Offensivbemühungen anfangs noch zu unkonzentriert, das Blatt wendete sich ab der 30. Minute. Lollar erspielte sich vermehrt Chancen und schien den FVB in den Griff zu bekommen. Einen Lupfer von Olivio Muayi nutzte Sebastian Bubbel, um den Ball über Gästekeeper Julian Bischoff ins Tor zu köpfen (41.). Die FV-Abwehr wirkte in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wie gelähmt und kassierte nach einer starken Aktion von Barbaros Koyuncu nur zwei Minuten später das 2:0. „Das war ein schöner Konter von uns. Ein schöner Pass von Sezgin Yedikat und dann hab ich den sehr gut bearbeitet und das Tor gemacht“, erklärte Koyuncu seinen Treffer.

Eintracht Lollar - FV Biebrich 2:1

In der zweiten Hälfte versuchte Biebrich das Ruder herumzureißen, scheiterten allerdings am souveränen Lollarer Torwart Hartmann. Ihn traf dann auch keine Schuld am einzigen Gegentor. Schiedsrichter Sebastian Betz entschied nach einer unglücklichen Zweikampfeinlage von Yedikat auf Strafstoß, den Volkan Zer (76.) verwandelte. Nach dem Anschlusstreffer wurde die Partie körperbetonter und umkämpfter. Biebrich versuchte den Ball auf Biegen und Brechen nach vorne zu tragen, leistete sich aber zu viele Abstimmungsfehler.

Muayi hätte den Sack für Lollar schon in der 87. Minute zu machen können. Nach einem Pass von Yavuz Güngör stand Muayi alleine vor Keeper Julian Bischoff, schoss den Ball aber drüber. Trotzdem machten die Gastgeber nach vierminütiger Nachspielzeit den zweiten Heimsieg in Folge perfekt.

Trainer Markus Müll-Hennig freute sich nach der Partie. „Das war hochverdient, weil wir die besseren Chancen hatten und meiner Meinung nach viel disziplinierter gespielt haben, wie die Gegner. Man hat gesehen, technisch war Biebrich uns klar überlegen. Von der Einstellung her waren meine Jungs aber ein ganz klares Stück besser“, gab Müll-Hennig zu Protokoll und fügte hinzu: „Wir haben nicht so gut gespielt wie letzte Woche, weil es der Gegner auch nicht zugelassen hat.“ Aus Sicht des Übungsleiters zählen im Abstiegskampf nur Siege: „Wir spielen nur auf Sieg und gehen ein großes Risiko ein. Jetzt haben wir zwölf Punkte und ich bin mir ganz sicher, dass jetzt viele Mannschaften, die hinten reingerutscht sind, sagen: ‚Jetzt ist Lollar da, jetzt müssen wir aufpassen. Auf die haben wir die ganze Zeit nicht geachtet, eigentlich waren die schon abgestiegen!‘ Das war ein Hallo-Wach.“

Eintracht Lollar: Hartmann; Ay, Akci, Schmidt, Yedikat, Muayi, Stehle, Ersentürk (89. Birk), Bubbel (56. Güngör), Frank, Koyuncu.

FV Biebrich: Bischoff; Östereich, Meurer, Pilger, Maurer, Maus, Altas, Celik (45. Rivera), Christ, O. Zer (62. Acar), V. Zer.

Tore: 1:0 Bubbel (41.), 2:0 Koyuncu (43.), 2:1 V. Zer (76./FE). - Schiedsrichter: Betz (Bad Soden-Salmünster). - Zuschauer: 70.

Gießener Anzeiger, 05. 11. 2012


17. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 09 Wetter 3:1 (0:0) - 11. 11. 2012

Zu zehnt Frust von der Seele geschossen

Von Stephan Neumann

BIEBRICH 02 Nach früher Ampel-Karte gegen Sezer Altas glattes 3:1 über VfB Wetter / Orkun Zer beendet Durststrecke per Doppelpack

Aufatmen beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02: Durch das nach der frühen Ampel-Karte gegen Sezer Altas (34.) in Unterzahl erkämpfte und herausgespielte 3:1 (0:0) über Kellerclub VfB Wetter bewerkstelligte das Team einen versöhnlichen Abschluss der Hinserie. „Ein ganz wichtiger Sieg. Die Jungs haben sich den Frust von der Seele geschossen und ihren wahren Charakter gezeigt“, lobte Elvir Melunovic. Der 02-Coach freut sich nun auf das Duell mit dem Rangzweiten Viktoria Kelsterbach (So., 14.45 Uhr). Außerdem steht am 9. Dezember noch das Derby gegen den SV Wiesbaden an.

Bastian Pilger bricht Bann

Einzig für Sezer Altas geriet die Partie gegen Wetter zum Reinfall. Von Melunovic erneut im zentralen Mittelfeld aufgeboten, handelte er sich frühzeitig Gelb-Rot ein, sorgte damit für eine Trotzreaktion in den eigenen Reihen. Kurz nach der Pause ging Kapitän Bastian Pilger mit bestem Beispiel voran, setzte auf der rechten Bahn zu einem beherzten Solo an und schloss zum 1:0 ab. Frust von der Seele schießen hieß es in der Folge für Orkun Zer. Der durch eine Verletzung zurückgeworfene Stürmer profitierte gleich in zwei Fällen von der Vorarbeit des nicht minder agilen Camilo Rivera, der jeweils von der rechten Seite hereingab. Orkun Zers Doppelpack (58./72.) beseitigte letzte Zweifel an einem nie zur Debatte stehenden Dreier.

Volkan Zer vergibt Elfmeter

Neben Altas‘ Ampel-Karte sorgte einzig der von Volkan Zer schwach geschossene und folglich von Keeper Benjamin Cerny gehaltene Handelfmeter für Verdruss. Doch im Endeffekt überwogen nach dem 0:5 in Breidenbach, dem 3:3 gegen Kastel und dem 1:2 in Lollar ganz klar die positiven Aspekte - in der Hoffnung auf einen dauerhaften Aufschwung. Mit nunmehr 26 Punkten besteht ein Puffer zur Abstiegszone. Außerdem winkt im Hessenpokal ein attraktives Los.

FV Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, M. Christ - Rivera (88. Y. Celik), Maurer, Altas, Oestereich - O. Zer (79. K. Acar), V. Zer.

Tore: 1:0 Pilger (51.), 2:0, 3:0 O. Zer (58./72.), 3:1 Keskin (78.).- SR: Mürell (Obertshausen).- Zu.: 100.- Gelb-Rot: Altas (34./Biebrich), Lölkes (85./Wetter).- Volkan Zer scheiterte per Elfmeter an Torhüter Cerny (85.).

WT, 12. 11. 2012


Auch in Überzahl kein Ertrag

Wieder keine Punkte für den VfB Wetter! Gestern musste sich das Team von Coach Harald Preuss in der Fußball-Verbandsliga Mitte mit 1:3 (0:0) beim FV Biebrich beugen.

"Wie wir uns hier präsentiert haben, das war dilettantisch", beurteilte der VfB-Trainer die Leistung seines Teams in der Landeshauptstadt. Biebrich geriet durch ein absichtliches Handspiel des vorbelasteten Sezer Altas früh in Unterzahl (41.). Ein Umstand, der Wetter hätte in die Karten spielen müssen.

Drei Gegentore in elf Minuten

In der zweiten Halbzeit gelang es dem FV aber, binnen elf Minuten drei Treffer zu erzielen. Zunächst setzte sich Bastian Pilger auf der rechten Außenbahn durch, drang in den Strafraum ein, wo er das finale Duell gegen den wiedergenesenen Benjamin Cerny zum 1:0 für sich entschied (51.). Da Wetter vom Gegentreffer eingeschüchtert, regelrecht geschockt wirkte, nutzten die Wiesbadener das sofort aus und legten nach. Orkun Zer, hatte genug Platz, um sich im gegnerischen Strafraum zu drehen und mit platziertem Flachschuss einzunetzen (58.).

Vier Minuten später war es wiederum Orkun Zer, der nach Flanke von Camilo Rivera im Sechzehner den Ball bekam. Bemerkenswert war es, dass es weit und breit keinen Gegenspieler für Zer gab, so dass dieser wenig Mühe hatte, den Spielstand auf 3:0 hochzuschrauben (62.).

"Es darf nicht passieren, dass wir uns in dieser kurzen Zeit drei Tore einhandeln", sagte Harry Preuss. Erst als Hakan Keskin aus dem Nichts per Heber das erste Tor für Wetter erzielte (78.), bäumten sich diese auf und gaben nun auch zu erkennen, dass sie das Spiel untern den "Weiter"-Rufen ihres Trainers noch nicht aufgegeben hatten. Nur eine Minute nach dem 1:3 hätte Isse Sander nachlegen müssen. Eine maßgeschneiderte Flanke von Artur Besel köpfte er jedoch aus fünf Metern über das Gehäuse (79.). Die Hoffnung war letztlich dahin, als Robert Schulz in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor. Eine gute Konterchance war die logische Konsequenz, wobei Jonas Lölkes durch Grätsche versuchte, einen Pass in die Mitte zu unterbinden. Bei dieser Aktion bekam er den Ball an den Arm, was mit Strafstoß und gelb-roter Karte für Lölkes geahndet wurde (84.).

Cerny hält Elfer von Volkan Zer

Auch wenn der Strafstoß von Volkan Zer eine Beute von Cerny wurde, stellte der VfB Wetter seine Bemühungen ein. "Das Team hat die Qualität, um gegen Biebrich zu bestehen", urteilte Preuss, der ergänzte: "Aber wir müssen auch mal ein komplettes Spiel so bestreiten, wie in den Minuten nach unserem Tor."

Biebrich: Bischoff - Christ, Maus, Meurer, Pilger - Östereich ¹, Altas, Maurer, Rivera (85. Celik) - Orkun Zer (79. Acar), Volkan Zer.

Wetter: Cerny - Hesse, Lölkes, Schulz, Muth - Besel, Gröb, Keskin, Sander - Eichert (70. Kilercioglu), Ellerich (75. Ehm).

Schiedsrichter: Mürell (Obertshausen) - Zuschauer: 50 - Tore: 1:0 Pilger (51.), 2:0 Orkun Zer (58), 3:0 Orkun Zer (62.), 3:1 Keskin (78.) - gelbe Karten: Christ (Biebrich), Gröb, Keskin (Wetter) - gelb-rote Karten: Altas (41., Biebrich), Lölkes (84., Wetter) - bes. Vork.: Cerny (Wetter) hält Handelfmeter von Volkan Zer (85.).

¹ Oestereich

mittelhessen.de, 11. 11. 2012


18. Spieltag

FV Biebrich 02 - 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach 0:0 - 18. 11. 2012

Viktoria nutzt in Biebrich ihre Chancen nicht

Machado verschießt Elfmeter / Scheitza verletzt

Trotz hochkarätiger Möglichkeiten kam Viktoria Kelsterbach beim FV 02 Biebrich nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus und musste in der Tabelle den FC Ederbergland (5:2 gegen SC Waldgirmes II) an sich vorbei ziehen lassen und belegt nach dem ersten Rückrundenspieltag mit 39 Punkten "nur" noch Rang 3 im Klassement.

Nach einer zerfahrenen Anfangsviertelstunde sorgte Giovanni D'onofrio nach 18 Minuten für den ersten Aufreger auf dem Biebricher Kunstrasen, als er im Zweikampf mit FV02-Torwart Julian Bischoff zu Fall kam und Schiedsrichterin Anna Katharina Scheib auf dem Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß schoss Dominic Machado allerdings so schwach, dass ihn Bischoff ohne Probleme abwehren konnte.

Auf der Gegenseite prüfte Volkan Zer mit einem Freistoß Viktoria-Schlussmann Dominique Groß (22.) der den scharf geschossenen Ball jedoch zur Ecke abwehren konnte. Sechzig Sekunden später scheiterte Giovanni D'onofrio nach Zuspiel von Tamim Jusofie an Bischoff.

Es dauerte bis zur 39. Minute, ehe Biebrich nach einer Ecke von Mattis Oestereich durch einen Kopfball von Christian Maus zur zweiten Tormöglichkeit kam. Ansonsten hatte die Viktoria-Defensive um den wieder genesenen Kapitän Robert Brück die sonst so torgefährlichen Gastgeber um das Brüderpaar Volkan und Orkun Zer gut im Griff.

Fast wäre den Horst-Schützlingen noch vor der Pause der Führungstreffer gelungen, doch landete der Kopfball von Tobias Döringer nach einem Freistoß von Manuel May nur am Pfosten, so dass es torlos in die Kabine ging.

Zwei Minuten nach Wiederanpfiff jubelten die Viktorianer leider vergeblich, denn das vermeintliche Führungstor durch einen Kopfball von Jonas Scheitza, der wenige Minuten später verletzt ausgewechselt und sogar vom herbeigerufenen Notarzt untersucht werden musste, wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Wir wünschen Jonas auch von dieser Stelle aus baldige Genesung.

Nach einer knappen Stunde Spielzeit unterband David Meurer mit einem absichtlichen Handspiel eine gute Möglichkeit der Viktoria, da Tamim Jusofie sonst alleine auf das Tor der Gastgeber zugelaufen wäre. Der Biebricher Innenverteidiger wurde daraufhin zu Recht mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt. Die Untermainstädter erspielten sich im Anschluss ein noch größeres optisches Übergewicht und hätten nach 67 Minuten erneut einen Strafstoß erhalten müssen, doch das absichtliche Handspiel der Biebricher Defensive nach einem Schuss von Atay Koustar wurde nicht geahndet.

180 Sekunden später landete ein 18 Meterschuss von Tamim Jusofie knapp neben dem Kasten der Gastgeber und auch Marcus Joswig fehlte bei seinem Versuch aus der Distanz die nötige Fortune im Abschluss (76.). Die größte Möglichkeit zum mittlerweile längst mehr als verdienten Führungstreffer vergab allerdings Dominic Machado, als er acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit alleine auf das Tor der Gastgeber zulief, den Ball aber nicht an Schlussmann Julian Bischoff vorbei brachte.

Dass es letztlich beim torlosen Remis blieb, hatte die Viktoria neben eigenem Unvermögen in der Offensive vor allem auch Torwart Dominique Groß zu verdanken, der in der Nachspielzeit glänzend gegen den bei einem Konter alleine vor ihm aufgetauchten Biebricher Torjäger Volkan Zer regierte und das Leder noch zur Ecke lenken konnte.

Zum Einsatz kamen: Groß - Döringer, Werner, Brück, Klooz, Joswig, May, Jusofie (75. S. Naimi), D'onofrio (71. Boulahfa), Machado - Scheitza (59. Koustar).

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Anna Katharina Scheib, Sven Marquardt und Sascha Faust

Bes. Vorkommnis: gelb/rote Karte für David Maurer (61.) wg. absichtlichem Handspiel

Quelle: Homepage des 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach


„Blaue“ bärenstark wie zu allerbesten Zeiten

BIEBRICH 02 In Unterzahl 0:0 gegen Kelsterbach

(nn). Die Wandlung zum Guten ist endgültig vollzogen: Beim 0:0 gegen das Topteam von Viktoria Kelsterbach knüpften die Verbandsliga-Kicker des FV Biebrich 02 an die torlose Punkteteilung beim SV Wiesbaden an, boten während der packenden 90 Minuten eine bärenstarke Leistung. „Die Einstellung war top und die taktischen Vorgaben wurden fast perfekt umgesetzt. Wir hatten keinen Schwachpunkt“, freute sich Trainer Elvir Melunovic über den glanzvollen Auftritt.

Auf dem Kunstrasen entwickelte sich ein nervenaufreibendes Match mit 02-Keeper Julian Bischoff (18) als Hauptdarsteller. Den Elfmeterpfiff von Schiedsrichterin Anna Scheib in der 30. Minute löste er selbst aus, um den anschließenden Strafstoß von Viktoria-Offensiv-Ass Dominic Machado mit einer Blitzreaktion in die rechte Ecke zu meistern. In der 86.Minute blieb Bischoff auch in einer Eins-gegen-Eins-Szene gegen Machado siegreich. Vorausgegangen war der einzige Biebricher Abwehrschnitzer der zweiten Halbzeit.

Nach der Ampelkarte gegen David Meurer (63.) verdiente sich die Defensivleistung des gesamten Teams ansonsten die Note eins. Mehr noch: In Unterzahl lag bei den abschließenden Chancen von Volkan Zer (90./Torwart Groß hielt) und Robin Schwalbach gar noch ein 02-Sieg in der Luft.

In Biebrichs Kollektiv, das die beste Liga-Offensive nicht zum Zug kommen ließ, fighteten Tim Maurer und Sezer Altas im zentralen Mittelfeld für zwei. Und Orkun Zer (scheiterte in der ersten Hälfte per 25-m-Freistoß knapp) ist auf dem besten Weg, wieder ganz der Alte zu werden.

FV Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, M. Christ - Rivera, Maurer, Altas, Oestereich - O. Zer (88. Schwalbach), V. Zer.

Schiedsrichter: Anna Scheib (SC Daisbach mit Assitenten Sven Marquardt und Sascha Faust).- Zuschauer.: 220.- Gelb-Rot: Meurer (63.).

WT, 19. 11. 2012


Kelsterbach versagen die Nerven – 0:0 in Biebrich

Trotz zahlreicher guter Chancen schaffte es Viktoria Kelsterbach in der Fußball-Verbandsliga Mitte nicht, den nächsten Sieg zu landen. In Biebrich kam die Mannschaft von Trainer Ralf Horst nicht über ein 0:0 hinaus.

Biebrich. Von einem "0:0 der besseren Sorte", sprach Co-Trainer Kai Horst nach dem Abpfiff der lebhaften Auseinandersetzung. Beide Mannschaften tasteten sich in der Anfangsphase zunächst ab und bemühten sich, Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bekommen. Den ersten Aufreger der Begegnung gab es in der 20. Minute. Giovanni D’Onofrio wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den gegebenen Foulelfmeter konnte Dominic Machado jedoch nicht im Tor der Gastgeber unterbringen. Trotz des Fehlschusses blieb Kelsterbach weiter am Drücker. D’Onofrio mit einem Distanzschuss (22.) und Tobias Döringer mit einem Kopfball an den Pfosten (41.) vergaben die besten Gelegenheiten der Gäste. Für Biebrich hätte Maus in der 35. Minute mit einem Kopfball für die überraschende Führung sorgen können.

Nach dem Seitenwechsel musste dann Torjäger Jonas Scheitza ausgewechselt werden. Nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler musste sich der Kelsterbacher noch auf dem Platz übergeben und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Trotzdem ließen sich die Gäste auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und erspielten sich in der Folge weitere Möglichkeiten. Nachdem der Biebricher Meurer nach einem Handspiel die Gelb/Rote Karte gesehen hatte, spielte Kelsterbach sogar eine halbe Stunde in Überzahl. Die beste Gelegenheit vergab Dominic Machado in der 80. Minute, als er alleine auf das Biebricher Tor zulief, im direkten Duell aber Torhüter Bischoff nicht überwinden konnte. "Normal verwandelt er solche Chancen ganz sicher, aber heute hat es einfach nicht klappen wollen", wunderte sich Kai Horst. In der Nachspielzeit bewahrte Torhüter Groß die Kelsterbacher vor einer drohenden Niederlage, als er den Schuss von Volkan Zer parieren konnte.

"Natürlich hätten wir heute gerne gewonnen, insgesamt sind wir aber zufrieden mit der gezeigten Leistung", resümierte Kai Horst.

Am nächsten Wochenende trifft Kelsterbach zu Hause auf Watzenborn-Steinberg und möchte dort mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. (nmz)

Höchster Kreisblatt, 19. 11. 2012


19. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 1900 Gießen 1:2 (0:2) - 25. 11. 2012

Doppelschlag wird zur Hypothek

Von Stephan Neumann

BIEBRICH 02 Nach 0:2-Rückstand gelingt Mattis Oestereich gegen starke Gießener nur noch das Anschlusstor

Ein Spiel der Kategorie „Punktgewinn denkbar unglücklich verpasst“. 2:1 hieß es für den VfB Gießen, dessen Doppelschlag in der ersten Hälfte die Basis für den Erfolg im Match der Fußball-Verbandsliga bei Biebrich 02 bildete. „Eine besonders in der zweiten Hälfte sehr engagierte Vorstellung gegen starke Gießener. Unserer Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen“, meinte 02-Spielausschuss-Chef Thomas Utikal.

Orkun Zer versiebt

Wobei die Biebricher bei den Gegentoren unfreiwllig assistierten. Zunächst fälschte Mattis Oestereich den von Atanasoski geschossenen Freistoß unhaltbar für Keeper Julian Bischoff ab. Dem 0:2 ging ein missglückter Befreiungsschlag von David Meurer voraus. Die spielstarken Gäste reagierten mit einem Pass in die Schittstelle, den Maro verwertete, während die Chancenverwertung der 02er arg zu wünschen übrig ließ.

Oestereich probierte es aus spitzem Winkel, Volkan Zer mit dem Kopf und zur Krönung versiebte Orkun Zer aus kurzer Distanz. In der 62. Minute brach Oestereich nach Kopfballvorlage von Volkan Zer den Bann, traf mit seinem schwächeren rechten Fuß. Fortan war Einbahnstraßen-Verkehr in Richtung VfB-Gehäuse angesagt. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen, obwohl selbst die Gießener Hilfe anboten. Aber der missratene Abwehrversuch eines Feldspielers landete nicht im Netz, sondern am Querbalken. „Ein Unentschieden wäre wirklich verdient gewesen“, trauerte Trainer Elvir Melunovic einem Zähler nach.

Zugänge oder Jugendstil?

In Kürze will er mit der Vereinsführung über die Zukunft beraten: „Ich muss akzeptieren, was der Verein vorgibt. Aus meiner Sicht gibt es nur die Möglichkeit, mit drei, vier gestandenen Zugängen für mehr Stabilität zu sorgen oder als Alternative geduldig den Weg mit unseren jungen Leuten zu gehen, die dann verstärkt in der Stammformation zum Einsatz kämen.“

Biebrich 02: Bischoff - Pilger, Meurer, Maus, M. Christ (87. Schwalbach) - Rivera, Maurer, Atas ¹, Oestereich - O. Zer (82. K. Acar), V. Zer.

Tore: 0:1 Atanasoski (22.), 0:2 Maro (24.), 1:2 Oestereich (62.).-
SR: Willmann (TSV Altheim).- Zuschauer: 120.

¹ Altas

WT, 26. 11. 2012


Der VfB 1900 baut die Serie aus

(ms) Der VfB 1900 Gießen bleibt in der Verbandsliga Mitte weiter auf Erfolgskurs. Am Sonntag meisterte die Mannschaft von Trainer Stefan Hassler die Auswärtshürde FV Biebrich 02 mit 2:1 und baute die Serie ohne Niederlage auf acht Begegnungen aus.

Zudem verbesserte sich der VfB 1900 im Klassement auf Position vier, weist jetzt nur noch drei Punkte Rückstand auf Viktoria Kelsterbach auf. Der Rangdritte verlor überraschend mit 2:3 gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg.

»Wir haben eine blitzsaubere erste Halbzeit, richtig guten Fußball gespielt«, war Stefan Hassler vor allem mit den ersten 45 Minuten seiner Truppe zufrieden.

Auf dem schlecht zu bespielenden Kunstrasenplatz in Biebrich übernahmen die Mittelhessen vom Anpfiff weg das Kommando und setzten die Gastgeber unter Druck. Und die hatten denn auch Probleme, kamen überhaupt nicht ins Spiel. Der verdiente Lohn war das 1:0 nach 20 Minuten, für das Stevche Atanasoski verantwortlich zeichnete. Die Gäste blieben dran, machten weiter Druck und wollten das 2:0. Und das sollte sich auch einstellen, nach 35 Minuten war es Sergej Maro, der zur Stelle war. »Wir hätten auch höher führen können«, sagte Hassler.

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wurde der FV Biebrich 02 stärker. »Der FV hat sich mit allen Mitteln gewehrt«, erklärte der Fußball-Lehrer. Und die Wiesbadener kamen auch zu Gelegenheiten, doch Gießens Schlussmann Malte Naujoks war zunächst nicht zu überwinden. »Wenn wir Ruhe gebraucht haben, hat er sie ausgestrahlt. Wenn es schnell gehen sollte, dann ebenso«, lobte Hassler seinen Keeper, der aber dann doch einmal den Ball aus dem Netz holen musste. Nach 62 Minuten wurden die Angriffsbemühungen des FV belohnt, als Östereich ¹ traf. In der Folgezeit erhöhten die Platzherren weiter den Druck, doch die Abwehr der Gäste stand sicher. Und wenn ein Biebrich doch zum Abschluss kam, dann war Naujoks zur Stelle. Die beste Chance zum 2:2 ging auf das Konto eines Gießeners. Stevche Atanasoski verunglückte ein Ball, aber Naujoks rettete mit einer Glanztat. So blieb es am Ende beim verdienten 2:1-Erfolg für den VfB 1900 Gießen.

FV Biebrich 02: Bischoff; Östereich ¹, Meurer, Rivera, Pilger, Maurer, Maus, Altas, Christ (ab 85. Schwalbach), Orkun Zer (ab 79. Acar), Volkan Zer.

VfB 1900 Gießen: Naujoks; Schneider, Chabou, Ranke, Atanasoski, Vural, Parson, Hasan, Ouattara (ab 65. Iyasere), Binz (ab 75. Celik), Maro (ab 89. Bund).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Willmann (Altheim). – Zuschauer: 100. – Torfolge: 0:1 (20.) Atanasoski, 0.2 (35.) Maro, 1:2 (62.) Östereich ¹.

¹ Oestereich

Gießener Allgemeine Zeitung, 26. 11. 2012


Defensive sichert VfB-Erfolg

Atanasoski und Maro legen Grundstein für Sieg - VfB dominiert Durchgang eins

BIEBRICH/GIESSEN (tig). Der VfB 1900 Gießen schwimmt in der Verbandsliga Mitte weiter auf einer Welle des Erfolges. Auch der FV Biebrich 02 musste die momentane Stärke des VfB anerkennen. Dank einer engagierten und defensiv beherzten Leistung hieß es am Ende 2:1 für die Truppe von Coach Stefan Hassler.

Der VfB war vom Anpfiff weg hellwach und hatte Spiel und Gegner im Griff. Die erste dicke Möglichkeit besaß Nino Binz in der 5. Minute nach Zuspiel von Gino Parson, er vergab jedoch alleine vor Biebrichs Torwart Julian Bischoff. Die Hausherren brauchten eine Weile, bis sie sich vor das Tor von Malte Naujoks wagten. Nach 17 Minuten kam, bedingt durch eine Unsicherheit in der VfB-Abwehr, Mattis Östereich ¹ an den Ball, aber der Winkel war zu spitz, um das Leder im Tor zu versenken. Grund zum Jubel gab es dann wenige Minuten später auf Seiten der Gießener. Erkan Hasans Hereingabe nahm Stevche Atanasoski volley ab und der noch abgefälschte Schuss landete im Biebricher Tor (20.). Und die Gäste legten sofort nach. Ein genialer Pass von Mittelfeldregisseur Parson landete genau im Lauf von Sergej Maro, der alleine aufs Tor zustürmte und zum 2:0 einschob (22.). In den verbleibenden Minuten des ersten Durchgangs blieb Gießen dominant und aggresiv im Zweikampfverhalten, wodurch die Biebricher nicht mehr zu nennenswerten Torraumszenen kamen.

FV Biebrich - VfB 1900 Gießen 1:2

Zur zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber wesentlich druckvoller aus der Kabine. Der VfB beschränkte sich darauf, das Ergebnis zu konservieren. Doch trotz starkem Kampfeswillen der Hassler-Mannen wurde es noch einmal brenzlig. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff des FV ließ Östereich ¹ VfB-Torwart Naujoks keine Chance und vollendete aus halblinker Position mit einem trockenen Flaschschuss zum 1:2.

Biebrich hatte jetzt Blut geleckt, doch bei der anschließenden Doppelmöglichkeit war Torwart Naujoks auf dem Posten. Erst wehrte er einen Schuss von Östereich ¹ ab (62.), dann musste er sich bei einem Querschläger von Atanasoski mächtig strecken, um den Ball noch über die Latte zu lenken (63.). Dabei hätte der VfB nach dem 1:2 schnell antworten können, aber Maros Kopfball aus fünf Metern parierte FV-Keeper Bischoff glänzend (61.). Mehr Erwähnenswertes gab es dann nicht mehr. Gießen hielt den knappen Vorsprung bis zum Ende.

FV Biebrich: Bischoff; Östereich ¹, Meurer, Rivera, Pilger, Maurer, Maus, Altas, Christ (84. Schwalbach), Orkun Zer (81. Acar), Volkan Zer.

VfB 1900 Gießen: Naujoks; Chabou, Hasan, Vural, Parson, Ranke, Maro (90. Bund), Schneider, Quattara (65. Iyasere), Binz (78. Celik), Atanasoski.

Tore: 0:1 (20.) Atanasoski, 0:2 (22.) Maro, 1:2 (61.) Östereich ¹. - Schiedsrichter: Willmann (Münster). - Zuschauer: 100.

¹ Oestereich

Gießener Anzeiger, 26. 11. 2012


20. Spieltag

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FV Biebrich 02 2:2 (1:1) - 01. 04. 2013

BIEBRICH 02 Notelf erkämpft sich verdientes 2:2

(nn). Aus einer Notlage das Beste gemacht: Mit ersatzgeschwächter Formation holte Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 bei Teutonia Watzenborn/Steinberg ein 2:2. Selbst Trainer Elvir Melunovic (41) musste angesichts sechs erkrankter, verletzter und gesperrter Akteure auflaufen, bewies nach weiter Freistoß-Hereingabe von Mattis Oestereich beim 0:1 sogar Treffsicherheit.

Danach kassierten die 02er einmal mehr ebenso unglückliche wie umstrittene Gegentore: Zuerst durch einen fragwürdigen Handelfmeter. Nach der Pause sah der Schiedsrichter-Assistent einen Kopfball von Oliver Schmidt hinter der Torlinie, während der Spielleiter zuerst nicht auf Tor erkannt hatte.

Pech kam hinzu, als Volkan Zer die Großchance zum 2:3 ausließ (85.). Melunovic war angesichts der Umstände mit dem Punkt „sehr zufrieden“.

FV Biebrich 02: Ademovic – Rivera, Melunovic, M. Christ, Schwalbach – Acar (88. Dimitrievski), Pilger, Hachenberger, Oestereich – O. Zer – V. Zer.

Tore: 0:1 Melunovic (32.), 1:1 Rechner (40./Handelfmeter), 2:1 O. Schmidt (49.), 2:2 V. Zer (60.)

SR: Sauerwein (Schenklengsfeld)

Zu.: 100

Gelb-Rot: O. Zer (85.)

WT, 02. 04. 2013


Dönges nicht zufrieden

„Zu viele individuelle Fehler“ – Zum vierten Mal seit Wiederaufstieg kein Sieg gegen Biebrich

WATZENBORN-STEINBERG (ths). Als Lieblingsgegner kommt der FV Biebrich auch weiterhin nicht für den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg in Frage. Im vierten Aufeinandertreffen nach dem Wiederaufstieg der Pohlheimer in die Verbandsliga Mitte 2011 schafften sie wiederum kein Sieg. Immerhin gelang mit dem 2:2 (1:1)-Unentschieden eine Punkteteilung.

Doch Trainer Oli Dönges haderte mit der Leistung seiner Schützlinge: „Nein, damit bin ich nicht zufrieden. Es ist eine Katastrophe, was wir im Moment für individuelle Fehler machen. Wir haben wieder in den entscheidenden Momenten gepennt, denn viel zugelassen haben wir eigentlich nicht.“ Positiv galt es zu vermerken, dass Patrick Neubert nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback in der Innenverteidigung neben Oliver Schmidt feierte und das Duo dem Brüderpaar aufseiten der Gäste, Orkun und Volkan Zer, kaum Raum zur Entfaltung gab.

In den ersten Minuten tat sich auf dem Kunstrasen an der Watzenborner Neumühle recht wenig. Die 150 Zuschauer erlebten auf dem engen Platz wie üblich viele Zweikämpfe, auf rassige und gefährliche Torraumszenen mussten sie aber zunächst verzichten.

Auf das 0:1 aus Sicht der Gastgeber hätten die meisten der Besucher dann allerdings auch verzichten können. Biebrichs Spielertrainer Elvir Melunovic, mit 41 Jahren der mit Abstand älteste der 22 Akteure, stand in der 20. Minute goldrichtig. Ein Eckball wurde auf Höhe des zweiten Pfosten verlängert, wo der Routinier die Kugel nur noch einzuschieben brauchte.

Teutonia Watzenborn-Steinberg – FV Biebrich 2:2

Die Höhepunkte hielten sich auch anschließend in Grenzen. Immerhin korrigierten die Teutonen den Rückstand bereits in der 35. Minute. Schiedsrichter Kilian Sauerwein aus Friedlos entschied nach einem Handspiel im Biebricher Strafraum auf Elfmeter. Der 35-Jährige Steffen Rechner schnappte sich das Spielgerät und verwandelte den Strafstoß sicher zum Ausgleich.

Den zweiten Durchgang eröffnete der SC mit einem Paukenschlag. Bekannt für seine Kopfballstärke, rückte Abwehrrecke Schmidt bei einem Eckstoß von Hakan Özen in den gegnerischen Sechzehner. Schmidt schraubte sich in die Luft und brachte seine Farben mit 2:1 in Front (49.). „Danach haben wir 20 Minuten Druck gemacht. Wenn wir da das 3:1 erzielt hätten, wäre der Käse gegessen gewesen“, ärgerte sich Dönges darüber, dass seinen Mannen in drei, vier Szenen die Kaltschnäuzigkeit und Durchschlagskraft gefehlt hatte.

Natnael Tega, Dennis Schlecht und Co. gelang das dritte Tor nicht, stattdessen schlug es bei den Grün-Weißen ein. Aus dem Gewühl heraus besorgte Volkan Zer das 2:2 (70.), das sich nicht abgezeichnet hatte. An diesem Resultat konnten die Teutonen nicht mehr rütteln. Die Ampelkarte für Volkan Zer ¹ kam zu spät (88.), um sich noch auszuwirken.

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg: Wagner; Schlecht, Schmidt, Neubert, Bathomene, Rechner (76. Miqdad), Priebe, Weber (46. Mohr), Özen, Belloff, Tega.

Tore: 0:1 Melunovic (20.), 1:1 Rechner (35./HE), 2:1 Schmidt (49.), 2:2 (70.). V. Zer

Schiedsrichter: Sauerwein (Friedlos)

Gelb-Rote Karte: V. Zer (88.) ¹

Zuschauer: 150

¹ Orkun Zer

Gießener Anzeiger, 02. 04. 2013


»Katastrophale Fehler«

(fro) In der Verbandsliga Mitte musste sich der SC Teutonia W.-Steinberg am Ostermontag gegen FV Biebrich 02 mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Gegen ersatzgeschwächte Gäste fehlte der Elf von Trainer Oliver Dönges im Spiel nach vorne der letzte Kick.

Die Hausherren fassten nur schwer Tritt. Ein hektischer Spielaufbau mit vielen Fehlpässen sorgte für viel Leerlauf. Es dauerte bis zur 16. Minute, ehe ein als Flanke gedachter Ball erstmals für Torgefahr sorgte. FV-Keeper Denis Ademovic konnte das Leder gerade noch vor der Linie fangen. Die Gäste wirkten gestern Nachmittag zielstrebiger. Ein Schuss von Mattis Östereich ¹ konnte von Patrick Neubert gerade noch zur Ecke abgewehrt werden (22.). Volkan Zer ließ bei einem Distanzschuss erstmals seine Torgefahr aufblitzen. Das Leder strich aber knapp über die Latte (28.).

Ein Freistoß von Mattis Östereich ¹ segelte an Freund und Feind vorbei durch den SC-Strafraum. Am langen Pfosten stand Elvir Melunovic und schoss zur 1:0-Führung aus Sicht der Gäste ein (34.). Der FV-Trainer, der sich aufgrund des Ausfalls von sechs Stammkräften selbst das Trikot des FV 02 überstreifen musste, stand auch im Mittelpunkt der nächsten Aktion. Elvir Melunovic sprang der Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Steffen Rechner zum 1:1-Ausgleich. FV-Torwart Denis Ademovic war allerdings noch mit der Hand am Ball (39.), konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern.

Nachdem eine Freistoßflanke des Pohlheimers Dennis Schlecht an seinen Teamkollegen Natnael Tega und Patrick Neubert vorbeigestrichen war, ging es mit diesem Spielstand in die Kabinen (45.).

Die Hausherren kamen druckvoll aus der Pause und gingen in der 51. Minute mit 2:1 in Führung. Nach einem Eckstoß von Michel Mohr konnte ein Kopfball von Oliver Schmidt von den Gästen erst hinter der Linie abgewehrt werden. Nach Rücksprache mit seinem Assistenten Pascal Diehl entschied Schiedsrichter Kilian Sauerwein auf Tor.

In der Folgezeit hatte die Dönges-Elf ihre beste Phase. »Wenn wir hier den dritten Treffer nachlegen, dann ist das Spiel im Sack«, sagte Dönges nach dem Spiel. Chancen für ein weiteres SC-Tor waren durchaus vorhanden. Michael Bathomene scheiterte mit einem Volleyschuss an Torwart Ademovic (56.), während Dennis Schlecht eine Direktabnahme knapp neben den Pfosten setzte (58.). Die Gastgeber war dicht dran, Tor Nummer drei wollte aber nicht fallen.

Kurz darauf bekam die SC-Abwehr bei einem Östereich-Dribbling ¹ keinen Zugriff auf den Ball. Volkan Zer scheiterte nach dem Querpass seines Teamkollegen zwar zunächst an SC-Torwart Dominic Wagner. Den Nachschuss konnte der FV-Torjäger dann aber über die Linie drücken – 2:2 (63.).

Plötzlich war der Schwung bei den Hausherren wieder dahin. Natnael Tega agierte nach Pass von Williams Belloff jr. im Abschluss zu zögerlich (77.), während Dennis Schlecht knapp über das Gebälk schoss (79.). Kurz darauf kombinierte sich der FV 02 durch die gesamte Teutonen-Abwehr. Volkan Zer scheiterte aber an Torwart Dominik Wagner (81.). Hakan Özen, der an Torwart Ademovic scheiterte (82.), und Mahmoud Miqdad, der das gegnerische Tor mit einem Heber knapp verfehlte (88.), hatten die letzten Chancen zum Siegtreffer.

So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden, an dem auch die Gelb-Rote Karte für Gästestürmer Orkun Zer nichts mehr änderte (90.).

»Beiden Gegentoren gingen katastrophale Fehler von uns voraus. So musst du am Ende mit einem Punkt zufrieden sein«, sagte Dönges.

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Wagner; Bathomene, Schmidt, Neubert, Weber (ab 46. Mohr), Priebe, Schlecht, Rechner (ab 71. Miqdad), Özen, Tega, Bellof jr.

FV Biebrich 02: Ademovic; Schwalbach, Melunovic, Rivera, Pilger, Hachenberger, Christ, Östereich ¹, Acar (ab 87. Dimitrievski), Orkun Zer, Volkan Zer.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Sauerwein (Friedlos) – Zuschauer: 120. – Tore: 0:1 (34.) Melunovic, 1:1 (39.) Rechner (Handelfmeter), 2:1 (51.) Schmidt, 2:2 (63.) Volkan Zer. – Gelbe Karten: Belloff, jr., Neubert – Schwalbach, Orkun Zer, Volkan Zer. – Gelb-Rote Karte: Orkun Zer (90.) wegen Meckerns ².

¹ Oestereich

² Orkun

Gießener Allgemeine, 02. 04. 2013


21. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV Wiesbaden 1899 3:1 (1:1) - 24. 02. 2013

Derby-Sieg für FV Biebrich 02 gegen SV Wiesbaden - Zer glänzt mit Dreierpack

Von Tobias Goldbrunner

Orkun Zer wollte nicht im Mittelpunkt stehen: „Es ist doch egal, wer die Tore macht. Diesen Triumph hat die ganze Mannschaft verdient“, erklärte der Stürmer des FV Biebrich 02 kurz nach dem Überraschungserfolg im Verbandsliga-Derby: Die Gastgeber besiegten vor 420 Zuschauern den Stadtrivalen SV Wiesbaden verdient mit 3:1 (1:1). Und ob er es wollte oder nicht, gefeierter Mann des Tages war eben jener Orkun Zer: Der 23-Jährige erzielte alle drei Treffer der Biebricher. „Er hat einen absoluten Sahnetag erwischt“, lobte 02-Kapitän Bastian Pilger den Angreifer, und befand: „Alle haben heute kämpferisch eine starke Leistung gezeigt.“

Beim SVW sah man derweil überall in frustrierte Gesichter. „Biebrich war deutlich gieriger als wir. Die Einstellung hat nicht bei allen zu 100 Prozent gestimmt“, bedauerte Spielertrainer Sascha Amstätter, der selbst einen rabenschwarzen Tag erwischte: Der Ex-Profi musste in der 67. Minute nach dem zweiten Foul innerhalb von 18 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz.

"Zu nervös"

Dabei hatte die Partie besser begonnen für den jedoch ideenlosen Tabellenzweiten, der auf Toptorjäger Dennis Leopold und Kapitän Christopher Hübner (beide muskuläre Probleme) in der Startelf verzichten musste. Winterneuzugang Engin Arslan, der in dieser Runde schon 23 Mal für den Türkischen SV getroffen hat, gelang in der 20. Minute sein erstes Liga-Tor für den SVW: Der Goalgetter schoss aus 20 Metern halb im Fallen an den Pfosten, der Ball sprang vom Rücken des Biebricher Keepers Dennis Ademovic ¹ hinter die Linie. „Wir waren anfangs zu nervös. Der Gegentreffer hat uns gut getan und aufgeweckt“, erklärte FV-Coach Elvir Melunovic.

Keine drei Minuten später war Orkun Zer nämlich das erste Mal zur Stelle und köpfte eine Ecke von Mattis Oestereich wuchtig in die Maschen. Beim 2:1 (47.) kurz nach dem Wechsel glänzte der Stürmer mit einem feinen Solo, ließ gleich vier SVW-Akteure stehen und verwandelte eiskalt. „Das hat er überragend gemacht“, freute sich Pilger. Und mit dem dritten Treffer raubte Orkun Zer den Gästen endgültig jeglichen Elan: Im Gewühl landete die Kugel vor den Füßen des 23-Jährigen, der zu seinem neunten Saisontor einschob.

Selbst nicht so überrascht

„Hut ab vor meinem jungen Team“, war Melunovic, dem die Grippe kranken Stammkräfte Christian Maus und Camilo Rivera nicht zur Verfügung standen, selbst nicht so überrascht. „Wir hatten eine gute Vorbereitung und waren voll konzentriert auf dieses Duell.“ Amstätter ärgerte sich vor allem über die beiden letzten Tore:„Zwei Mal haben wir bei langen Bällen geschlafen. Daran müssen wir arbeiten.“ Zu einer kurzen Unterbrechung kam es in der 70. Minute, als in der Nähe einer Eckfahne drei Bengalos brannten. Sieben maskierte Jugendliche ergriffen die Flucht, von zwei Tätern konnte die Polizei die Personalien feststellen. „Das waren keine Anhänger beider Vereine“, erläuterte 02-Vorsitzender Horst Klee.

Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Meurer, Bilgili (83. Schwalbach), Christ – Altas, Maurer, Hachenberger, Oestereich – O. Zer (89. Paliakov), V. Zer (89. Benmeuraiem)

SV Wiesbaden: Miletic – Abate (53. Ouffata), Schmick, König, Kunz – Rebic, Reichardt, Amstätter, Seidelmann (46. Leopold) – Arslan, Fiege

Tore: 0:1 Arslan (20.), 1:1, 2:1, 3:1 O. Zer (23., 47., 55.)

SR: Ballweg (Zwingenberg)

Zu.: 420

GR: Amstätter (67.)

¹ Denis Ademovic

WT, 25. 02. 2013


22. Spieltag

TuS Dietkirchen 1911 - FV Biebrich 02 2:1 (0:0) - 28. 03. 2013

Doppelt gebeutelt

BIEBRICH 02 1:2-Niederlage und zwei Verletzte

(nn). Die verhinderten Pokalhelden wurden bei der Rückkehr ins Punktspielgeschäft gleich mehrfach gebeutelt. Zum einen durch Michael Schmitz, den Torjäger des Fußball-Verbandsligisten TuS Dietkirchen. Sein Doppelpack machte die 1:2-Niederlage des FV Biebrich 02 perfekt, der durch Orkun Zer in Führung gegangen war (49.).

Schwerer als die Niederlage wogen aus Sicht von Trainer Elvir Melunovic die Verletzungen von Abwehr-Center David Meurer (Oberschenkel) und Tim Maurer (Schienbein). Nach Meurers Ausscheiden (56.) wirkte die Biebricher Hintermannschaft bei einer weiten Freistoß-Hereingabe völlig unsortiert. Schmitz ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte. Bleibt abzuwarten, ob die beiden Verletzten am Montag bei Teutonia Watzenborn/Steinberg spielen können.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Meurer (56. Biligili ¹), Maus, M. Christ – Rivera, Maurer (81. Acar), Hachenberger (88. Dimitrievski), Oestereich – O. Zer, V. Zer.

Tore: 0:1 O. Zer (49.), 1:1, 2:1 Schmitz (54./65.)

SR: Panzer (Langgöns)

Zu.: 170

¹ Bilgili

WT, 30. 03. 2013


Die Heimelf kam im ersten Heimspiel für dieses Jahr gut in die Partie. Den ersten Warnschuss von Granja gab es bereits nach drei Minuten. Spielerisch war der TuS besser wie die Gäste, aber richtig klare Tormöglichkeiten sprangen nicht heraus. Marco Müller hatte nach 30 Minuten noch eine sehr gute Möglichkeit, doch sein Schuss aus 17 Metern ging knapp vorbei. Biebrich hatte nach 35 Minuten die erste Offensivaktion, doch der Abschluss von Orkun Zer war zu harmlos und Schmitt hielt sicher. Ohne Tore wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause nahm die Partie Fahrt auf. Zer machte mit dem ersten Angriff sofort das 1:0 für die Gäste. Sein Schuss aus der Drehung schlug im unteren Eck ein. Aber die Heimelf ließ sich davon nicht beeindrucken und kam durch Schmitz, vier Minuten später, zum Ausgleich. Nach Granja Freistoß und Kopfballvorlage von Zuckrigl brachte er den Ball hinter die Linie. Ein Flankenball in den Strafraum der Gäste fand in Michi Schmitz einen Abnehmer und dessen Kopfball fiel zum 2:1 in die Maschen. Der TuS hatte das Spiel gedreht. Es blieb aber spannend bis zum Schluss. Die Gäste waren immer brandgefährlich durch ihre Konter und Standards. Kurz vor Ende ging ein Schuss von Bigili ¹ knapp vorbei und danach konnte sich der TuS über die nächsten 3 Punkte freuen.

TuS Dietkirchen: Schmitt, Sancak, Merfels, Polonio, Müller (Cicero 88.), Dempewolf, Stöhr, Heep (Büns, 46.), Zuckrigl, Granja (Balmert 74.), Schmitz

FV Biebrich: Ademovic, Oestereich, Meurer (Bigili, 53.), Rivera, Pilger, Maurer (Dimitrievski, 73.), Maus, Hachenberger, Christ, Zer Orkun, Zer Volkan

Tore: 0:1 Zer V. ² 49., 1:1 Schmitz (53.), 2:1 Schmitz (65).

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Tobias Panzer (Langgöns)

¹ Bilgili

² Orkun Zer

Homepage des TuS Dietkirchen 1911


23. Spieltag

SG Oberliederbach - FV Biebrich 02 1:3 (1:1) - 03. 03. 2013

Biebrich 02: Keeper Ademovic mit Elfmeterparade Wegbereiter zum 3:1 in Oberliederbach

(nn). Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 setzt zum Siegeszug an. Nach dem Derby-Coup über den SVW gewann das Team von Elvir Melunovic mit 3:1 bei der offensivstarken SG Oberliederbach.

Insgesamt drei Strafstöße

In der ereignisreichen Partie mit drei Foulelfmetern, die Melunovic allesamt als fragwürdig einstufte, avancierte Keeper Denis Ademovic zur entscheidenden Figur. In der von der Heimelf dominierten ersten Hälfte verhinderte der Routinier einen Rückstand, nach der Pause hielt er beim Stand von 2:1 einen von Torjäger Daniel Koch (früher RSV Würges) geschossenen Strafstoß. Aber auch Orkun Zer, Dreifach-Torschütze gegen den SVW, ließ aufhorchen. Er versenkte vom Punkt und setzte mit dem 3:1 das Biebricher i-Tüpfelchen. Eingeleitet durch einen tollen Konter über David Meurer und seinen Bruder Volkan Zer. Apropos Meurer: Der Defensiv-Spezialist stand beim 0:1 goldrichtig, nachdem ein Freistoß von Orkun Zer zuvor abgefälscht worden war.

Doch ganz so leicht wie es den Eindruck erweckt, fiel den ersatzgeschwächten 02ern das Siegen nicht. „In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft noch den Sieg über den SVW gefeiert. Ich musste sie in der Pause mit deutlichen Worten daran erinnern, dass das Derby vorüber ist. Nach dem Wechsel haben wir uns dann wie verwandelt präsentiert“, verwies Melunovic auf die notwendige Halbzeit-Ansprache. Fakt ist aber: Die Schinderei der Vorbereitung trägt Früchte. Die Biebricher können bei Bedarf immer mehrere Schippen drauflegen.

Mutmacher für OFC-Spiel

Ein Mutmacher auch mit Blick auf das Hessenpokal-Viertelfinale am 23. März gegen die mit hohem Schuldenstand belasteten Offenbacher Kickers. Doch zunächst steht am Samstag die Reise zu Spitzenreiter FC Ederbergland auf dem Liga-Fahrplan.

FV 02: Ademovic – Rivera, Meurer, M. Christ, Oestereich – E. Bilgili (89. Dimitrievski), Maurer, Hachenberger, Altas – V. Zer, O. Zer (88. Schwalbach)

Tore: 0:1 Meurer (38.), 1:1 D. Koch (41./Foulelfmeter), 1:2 O. Zer (56./Foulelfmeter), 1:3 O. Zer (73.)

SR: Wegmann (Griesheim)

Zu.: 100

Bes. Vorkommnisse: Daniel Koch scheitert mit weiterem Strafstoß an Denis Ademovic (69.)

WT, 04. 03. 2013


24. Spieltag

FC Ederbergland - FV Biebrich 02 3:1 (3:0) - 09. 03. 2013

Fußball: Biebrich 02 verliert beim FC Ederbergland

(nn). Der FC Ederbergland stellt derzeit in der Fußball-Verbandsliga das Maß aller Dinge dar. Das musste auch der FV Biebrich 02 anerkennen. Nach dem Erfolg über den SVW und dem Sieg in Oberliederbach war die erste Niederlage des Jahres nicht zu vermeiden. 0:3 hieß es bereits zur Pause, 1:3 am Ende auf dem kraftraubenden tiefen Rasenplatz in Allendorf.

Zwei Akteure markierten aus Sicht von 02-Coach Elvir Melunovic den Unterschied. Zum einen FCE-Torjäger Felix Nolte, der seine Saisontore 25 und 26 erzielte. Zum anderen Referee Michael Wilhelm. Der entschied in der 19. Minute auf Freistoß für die Heimelf, nachdem sich Gäste-Spieler David Meurer im Zweikampf behauptet hatte. „Nie und nimmer“, protestierte Melunovic. Nolte interessierte das herzlich wenig. Er nahm Maß, versenkte unhaltbar für Denis Ademovic im unteren Eck. Wenig später legte Nolte das 2:0 auf, das Oleg Schneider per Direktabnahme perfekt machte. Seinen Toptag krönte Ederberglands Ausnahmestürmer mit dem 3:0. Ein Schuss, der allerdings abgefälscht wurde.

Aufbäumen bleibt unbelohnt

Im zweiten Abschnitt bäumten sich die 02er vehement auf, verzeichneten durch Volkan Zer, Orkun Zer und Meurer prima Gelegenheiten. Aber erst in der 79. Minute konnte Volkan Zer die Flanke von Mattis Oestereich zum Anschlusstor nutzen. Es folgte der für Biebrich ganz bittere Schlussakkord: Dribbler Sezer Altas, zuvor mehrfach mit harten Bandagen angegangen, beschwerte sich über das Einsteigen der Gegenspieler, sah daraufhin nach Intervention des Schiedsrichter-Assistenten die Rote Karte. Melunovic klagte: „Sezer hat niemanden beleidigt. Das war eine Fehlentscheidung, die mich mehr ärgert als die Niederlage.“

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Meurer, M. Christ, Oestereich – Rivera (55. Schwalbach), Maurer, Hachenberger (70. Paliakov), Altas – V. Zer, O. Zer

Tore: 1:0 Nolte (19.), 2:0 O. Schneider (27.), 3:0 Nolte (40.), 3:1 V. Zer (79.)

SR: M. Wilhelm (Eichenzell)

Zu.: 150

Rot: Altas (86.)

Gelb-Rot: Pilger (90./beide Biebrich), Nolte (81./Ederbergland)

WT, 11. 03. 2013


Tore der Extraklasse

Allendorf. Der Ederbergländer Fußballfan weiß, dass Trainer Wolfgang Werth Emotionen freien Lauf lassen kann. So euphorisch wie während des Spiel gegen den FV Biebrich hat man den FC-Übungsleiter selten gesehen.

Es war die 26. Minute als Karge lang geschickt wurde, seine Flanke auf Nolte ließ jener mit der Brust abprallen und von hinten schraubte Schneider das Ergebnis auf 2:0. „Ein Sahnetor“, schrie Werth, der ins Spielfeld reinlief und die dreifache Säge machte. Seine Mannschaft setzte sich später verdient mit 3:1 gegen den FV Biebrich durch und verteidigte somit die Tabellenführung. „Für die Platzverhältnisse haben wir in der ersten Halbzeit richtig guten Fußball gezeigt und das Spiel auch da entschieden. Ich hatte mehr erwartet von Biebrich“, sagte Werth nach dem Spiel.

In der Tat spielte seine Elf in den ersten 45 Minuten den Gegner schwindelig - allen voran Torjäger Felix Nolte der seine Extraklasse unter Beweis stellte. Bereits nach fünf Minuten tauchte der Goalgetter nach einer Miß-Flanke vor Torwart Ademovic auf, sein Kopfball hatte jedoch zu wenig Druck. Auf der Gegenseite ließ Casella eine Flanke vor die Füße von Rivera prallen, der FV-Spieler schlug jedoch keinen Profit daraus. Anschließend fiel das 1:0 für die Heimelf. Nolte nahm beim Freistoß aus 20 Metern Anlauf, um letztendlich den Ball platziert ins untere linke Eck zu setzen (18.). Nur acht Minuten später folgte dann das bereits eingangs beschriebene 2:0 durch Schneider. Doch die Platzherren hatten immer noch nicht genug: Nach Noltes Solo legte jener uneigennützig auf Schneider der mit einem Gewaltschuss Admovic zu einer Glanzparade zwang (35.). Fünf Minuten später dann der große Auftritt von Nolte der mit einem Übersteiger seinen Gegenspieler stehen ließ und dann aus spitzen Winkel den Ball in die Maschen schoss - ein Klassetor! (40.). Damit war die Partie schon so gut wie durch. Interessant: Vom hochgelobten Biebricher Sturmduo Orkun und Volkan Zer war bis dato nicht viel zu sehen.

Im zweiten Durchgang schaltete Ederbergland zwei Gänge zurück und ließ die Gäste kommen. Die Partie wurde jetzt ruppiger mit einigen gelben Karten zu Beginn. Chancen durch Nolte (56./64.) blieben ungenutzt, sodass der Gast durch Volkan Zer per Kopf zum 3:1-Anschlusstreffer kam (79.). Jener war dann auch verdient, machten die Gastgeber jetzt weniger für das Spiel.

Hochmotiviert war nur noch einer und das war Felix Nolte der, bereits gelbverwarnt, gegen Torwart Ademovic zu ungestüm zu Werke ging und mit gelbrot vom Feld geschickt wurde. Das personelle Ungleichgewicht sollte dann wiederhergestellt werden als nur eine Minute später Altas den Ball vor Wut vom Feld schoss. Schiedsrichter Wilhelm wertete das als Unsportlichkeit und zückte glatt rot (84.).

Gästespieler Pilger sah nach wiederholten Foulspiel in der Nachspielzeit eine weitere Gelb-Rote Karte. Vorher hätte Ederbergland durch Eickhoff (89.) und Zich (90.) das 4:1 erzielen können: Werth: „Bei keinem Gegentor hätte ich die Mannschaft zum Essen eingeladen doch das haben sich die Jungs leider kaputt gemacht“.

Von Martin Kares

HNA, 09. 03. 2013


Hessenpokal - Viertelfinale

FV Biebrich 02 - Offenbacher FC Kickers 1901 0:1 (0:0) - 23. 03. 2013

FV Biebrich 02 muss sich gegen die Offenbacher Kickers 0:1 geschlagen geben

Von Tobias Goldbrunner

Lange wehrten sie sich tapfer, am Ende musste sich der FV Biebrich 02 doch noch dem haushohen Favoriten geschlagen geben: Der Sechstligist verlor im Viertelfinale des Hessenpokals am Samstag Nachmittag gegen Drittligist Kickers Offenbach mit 0:1 (0:0). Kai Hesse erzielte in der 71. Minute den Siegtreffer für die Offenbacher, die damit weiter im Rennen um die Teilnahme am DFB-Pokal bleiben.

Kaum Impulse nach vorne

Vor 1.290 Zuschauern zeigten die Gastgeber eine beherzte Leistung. Nach vorne konnten die Biebricher zwar kaum Impulse setzen, dafür machte es die Mannschaft von Trainer Elvir Melunovic den Gästen in der Defensive schwer. In der 24. Minute besaß Fabian Bäcker die beste Chance der Kickers, doch er traf nur den Außenpfosten. Kuriose Szene in der 32. Minute: Die Fahne des Schiedsrichterassistenten funktionierte nicht mehr, nach fünf Minuten war eine neue aufgetrieben.

In der zweiten Hälfte drängten die Offenbacher weiter auf das erste Tor, scheiterten jedoch am guten FV-Keeper Denis Ademovic, dem eigenen Unvermögen oder wie Hesse in der 67. Minute am Pfosten. Vier Minuten später tanzte Hesse Ademovic aus und schob zum 1:0 ein. In der 77. Minute schoss OFC-Profi Thomas Rathgeber noch einen Handelfmeter drüber.

WT, 23. 03. 2013


Biebrich 02 bietet Offenbach beim 0:1 einen großen Kampf

Von Tobias Goldbrunner

Elvir Melunovic zögerte. Es dauerte ein paar Minuten, bis der Trainer des FV Biebrich das Lob von allen Seiten wirklich genießen konnte. „Eigentlich sind wir ja ausgeschieden“, meinte Melunovic zunächst. Um sich dann doch sichtlich über den bravourösen Auftritt seiner Mannschaft im Hessenpokal-Viertelfinale vor 1290 Zuschauern auf dem Dyckerhoff-Sportplatz gegen Kickers Offenbach zu freuen. 0:1 unterlag der Verbandsligist nach 90 Minuten dem Drittligisten. Nur 0:1. „Weil wir hervorragend gekämpft haben. Alle Jungs sind echt an ihre Grenzen gegangen“, befand Melunovic.

Zu den Schulterklopfern gehörten auch zahlreiche Offenbacher Profis: „Sie standen sehr kompakt, das hat es uns echt schwer gemacht“, bescheinigte der frühere Wehener Sead Mehic in den Reihen der Kickers den 02ern. Und auch der einzige Torschütze der Partie zollte Respekt: „Sie haben es wahnsinnig ernst genommen, wir mussten hier schon 100 Prozent bringen“, sagte Kai Hesse, der in der 72. Minute die rund 500 mitgereisten OFC-Fans erlöste. Der 27-jährige Stürmer, der erstmals nach seiner langen Verletzungspause (zwei Knie-Operationen) durchspielte, nutzte einen Schnitzer von Biebrichs Verteidiger David Meurer eiskalt aus: Hesse umkurvte FV-Keeper Denis Ademovic und schob die Kugel aus zehn Metern in die Maschen. Und gab zu: „Wir haben das Spiel zwar komplett kontrolliert, aber unsere Chancenverwertungen war unter aller Sau.“

Entweder scheiterten die Gäste an Ademovic, am Pfosten (Bäcker in der 12. Minute, Hesse in der 67. Minute), am extrem tiefen Platz oder am eigenen Unvermögen: In der 77. Minute sprang Biebrichs Domenic Hachenberger der Ball unglücklich an die Hand, doch den fälligen Strafstoß schoss der Offenbacher Thomas Rathgeber über den Kasten.

„Wir sind stolz, so lange das 0:0 gehalten zu haben“, strahlte 02-Angreifer Orkun Zer. In vier Vierteln hatten die Gastgeber die Begegnung aufgeteilt: Zu Beginn eines jeden davon wollten sie die Intensität hochhalten. Was ihnen auch prima gelang: „Das hat echt Spaß gemacht, vor allem als wir in der zweiten Halbzeit auch spielerisch besser zurecht gekommen sind“, erklärte 02-Kapitän Bastian Pilger, der aber auch gestehen musste: „Nach vorne konnten wir eigentlich überhaupt nichts machen. Ich glaube, wir waren zwei Mal an deren Strafraum.“ Bei den wenigen Kontergelegenheiten schalteten die Hausherren zu langsam um, der OFC war meist einen Schritt schneller.

Zurück in den Alltag

Dafür sahen Kickers-Coach Rico Schmitt und der neue Geschäftsführer des hoch verschuldeten Drittligisten, Manni Bender, einen Sturmlauf ihres Klubs nach dem anderen. Doch die Biebricher hielten immer wieder dagegen: Der Sechstligist verschob geschickt, machte die Räume eng und stand vor allem diszipliniert im Abwehrriegel. Bis auf jene 72. Minute: „Das war dumm von mir, das tut mir sehr leid“, ärgerte sich Meurer (siehe nebenstehenden Bericht).

Und während der OFC also weiter auf den Einzug in den DFB-Pokal hoffen darf, will Melunovic gar nicht lange zurückblicken: „Klar, war das was Besonderes. Aber am Donnerstag in Dietkirchen wartet schon wieder der Alltag auf uns“, betonte der 41-Jährige. Und wünscht sich, dass jener Alltag auch vom Pokal-Highlight profitiert: „Wir haben super Werbung für uns gemacht. Vielleicht haben wir jetzt ein paar Sympathisanten mehr.“

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Meurer, M. Christ, Oestereich – Rivera (80. Bilgili), Maurer, Hachenberger (86. Acar), Maus – V. Zer, O. Zer.

Kickers Offenbach: Wulnikowski – Korb, Kleineheismann, Stadel, Stein – Bäcker (65. Avdic), Mehic, Washausen, Hesse – Fetsch (70. Bender), Vogler (46. Rathgeber).

Tor: 0:1 Hesse (72.).– Schiedsrichter: Reisert (Ober-Roden).– Zuschauer: 1290.

WT, 25. 03. 2013


Biebrich 02: Keinerlei Vorwürfe an David Meurer

Von Stephan Neumann

Ohne Respekt vor den Offenbacher Drittliga-Profis funkte David Meurer im Biebricher Abwehr-Zentrum permanent couragiert dazwischen. Ein Talent aus den eigenen Reihen, das in dieser Runde in seiner Entwicklung einen Quantensprung vollzogen hat. Daran ändert auch Meurers Beteiligung im Vorfeld des entscheidenden Tores nichts. Ein einziges Mal kam der 20-Jährige nicht rechtzeitig heran. Und diesmal schlugen die Offenbacher Weltmeister im Auslassen bester Chancen tatsächlich zu. „Es tut mir wirklich leid für die Mannschaft. Denn wer weiß, wie es ohne das Gegentor weitergegangen wäre. Wir hätten jedenfalls Kraft für eine Verlängerung gehabt“, zeigte sich der Pechvogel untröstlich.

Doch der Youngster brauchte kein schlechtes Gewissen zu haben, und er erntete auch nicht den geringsten Ansatz von Kritik. Stattdessen allenthalben Anerkennung – wie sie dem gesamten Biebricher Team gebührte. „Jammerschade, dass ausgerechnet ihm der Patzer unterlaufen ist. Bis dahin hat er überragend gespielt“, fühlten Wolfgang Reinhold und Rolf Stumpf mit Meurer. Zwei, die es wissen müssen. Beide kickten einst beim SV Wiesbaden, wechselten danach ins Trainerfach.

„Eine tolle Erfahrung“

Auch teamintern wäre keiner auf die Idee gekommen, Meurer einen Vorwurf zu machen. Alle wußten, dass zum Erreichen der Verlängerung das absolute Maximum an Glück nötig gewesen wäre. „Es hätte ja auch 3:0 für Offenbach ausgehen können“, bekannte Orkun Zer. Sein Bruder Volkan sprach im Rahmen der eigenen Möglichkeiten von einer perfekten Leistung. Das Team habe sich exakt an die Taktik von Trainer Elvir Melunic gehalten. Enttäuscht zeigte sich Volkan Zer von Offenbachs spielerischer Qualität.

Änderte alles nichts an der entspannten Stimmung in der Kabine, in der wie üblich zum Runterfahren nach kräftezehrendem Match laute Musik ertönte. Wobei die gezeigte Leistung für den Rest der Runde zusätzliche Kräfte freisetzen müsste. „Dieses Spiel wird uns als tolle Erfahrung in Erinnerung bleiben“, glaubt David Meurer.

Stimmen zum Pokal-Viertelfinale:

02-Vorsitzender Horst Klee: Die Mannschaft konnte erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Angesichts von 1290 zahlenden und insgesamt etwa 1500 Zuschauern bin ich rundum zufrieden.

Kickers-Coach Rico Schmitt: Kompliment an meinen Kollegen. Er hat seine Mannschaft sehr gut eingestellt. Nach den vergebenen Großchancen der Anfangsphase ging bei uns das Zittern los. Phasenweise war kein Klassenunterschied zu sehen.

02-Trainer Elvir Melunovic: Die Jungs haben alle Vorgaben umgesetzt, die Räume eng gemacht und das Spiel lange spannend gehalten.

OFC-Routinier Sead Mehic: Schon fahrlässig, wie wir mit unseren Möglichkeiten umgegangen sind. Das muss uns eine Warnung mit Blick auf die nächsten Spiele sein.

Biebrichs Flügelflitzer Mattis Oestereich: Trotz aller Offenbacher Chancen habe ich immer eine Verlängerung für möglich gehalten. Schade, dass wir vorne nicht entscheidend zum Zug gekommen sind.

02-Stürner Orkun Zer: Die Offenbacher haben nur von Kraft und Schnelligkeit gelebt. Ein richtig überragender Spieler mit Stärken im Dribbling war für mich nicht zu sehen. Wir können stolz sein, so lange die Null gehalten zu haben.

Rheingau-Taunus-Fußballchef Gerhard Rüppel: Den Biebrichern hat ein schneller Konterspieler gefehlt. Ansonsten haben sie aufopferungsvollen Einsatz gezeigt.

Stadtverordneter Michael David: Bei der Kälte konnte sich keiner am Offenbacher Spiel erwärmen.

Sportstadtrat Wolfgang Gores: Ich freue mich für die Biebricher über eine starke Leistung und eine ansprechende Kulisse.

Wiesbadens Fußballwart Dieter Elsenbast: Alle Achtung: Die Blauen haben wirklich super gekämpft.

WT, 25. 03. 2013


Kickers gewinnen gegen FV Biebrich

Offenbach - Der erste Schritt in Richtung Titelverteidigung ist gemacht. Der OFC ist heute seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat das Hessenpokal-Viertelfinale gegen den FV Biebrich in Wiesbaden gewonnen.

Kai Hesse trifft zum entscheidenen 1:0 in der 73. Minute.

Auf dem Dyckerhoff-Sportfeld war der OFC von Anfang an überlegen. Das Spiel lief quasi 90 Minuten in eine Richtung. Der FV Biebrich blieb ohne Torschuss. Die Kickers waren zwar überlegen, aber ohne Durchschlagskraft. Teilweise spielte auch Unvermögen eine Rolle.

Insgesamt gab es drei Pfostentreffer, Thomas Rathgeber vergab zudem einen Elfmeter. Kai Hesse stand erstmals seit seiner Verletzung in der Startelf und Sascha Korb war erstmals in einem Pflichtspiel für die erste Mannschaft im Einsatz. Hesse gelang in der 73. Minute auch das Tor des Tages. Der neue Geschäftsführer Sport, Manfred Bender, verfolgte das Spiel von der Bank aus.

Kickers Offenbach: Wulnikowski - Korb, Stadel, Kleineheismann, Stein - Hesse, Mehic, Washausen, Bäcker (64. Avdic) - Fetsch (77. Bender), Vogler (46. Rathgeber)

Tor: 0:1 Hesse (73.)

Bessondere Vorkomnisse: Rathgeber (OFC) schießt Handelfmeter über das Tor (76.)

Zuschauer: 1290

dr

Offenbach Post, 23. 03. 2013


OFC müht sich ins Hessenpokal-Halbfinale

Hesse und Korb die einzigen Lichtblicke

Wiesbaden - Wenn es so etwas gibt wie einen hochverdienten Arbeitssieg, dann ist er Kickers Offenbach im Viertelfinale des Fußball-Hessenpokals mit dem 1:0 beim FV Biebrich gelungen. Dass der OFC die nächste Runde erreicht hat, ist aber fast schon der einzige positive Aspekt.

Von Christian Düncher

Im DFB-Pokal hatten die Kickers diese Saison sogar Bundesligisten souverän ausgeschaltet. Im Hessenpokal dagegen mühte sich der OFC nun beim drei Klassen tiefer spielenden FV Biebrich zu einem 1:0-Sieg. Der war angesichts der drückenden Überlegenheit der Kickers zwar mehr als verdient, souverän war das, was der Drittligist auf dem zugegebenermaßen ziemlich holprigen Platz im Wiesbadener Ortsteil zeigte, jedoch nicht. Gegen den sich immer wieder weit zurückziehenden Verbandsligisten, der in der gesamten Spielzeit keinen Torschuss abgab, fehlten teilweise Ideen im Spielaufbau. Chancen gab es trotzdem, sie wurden jedoch überhastet vergeben. Zweimal trafen die Kickers nur den Pfosten. Zudem schoss der weiter nach seiner Form suchende Thomas Rathgeber einen Elfmeter über das Tor (76.).

Einer der wenigen Lichtblicke

Da stand es jedoch bereits 1:0 für die Kickers. Kapitän Mathias Fetsch, dem sonst wenig gelang, passte auf Kai Hesse, der den Torwart umkurvte und ins leere Tor traf. Der Offensivspieler war nicht nur deshalb einer der wenigen Lichtblicke. Nachdem er aufgrund einer Knorpelverletzung im Knie zehn Monate ausgefallen und zuletzt in der Liga zweimal zu Kurzeinsätzen gekommen war, stand er nun erstmals in der Startelf.

Die Freude war ihm in den 90 Minuten anzumerken. Das gilt auch für Nachwuchsspieler Sascha Korb, der Hesse absicherte und bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die erste Mannschaft des OFC einen sehr guten Eindruck hinterließ. Dagegen ging das Experiment mit Jan Washausen als Ersatz für den in Burghausen gelbgesperrten Nico Feldhahn schief. Der Leihspieler aus Braunschweig ist im Abwehrzentrum besser aufgehoben als im Mittelfeld.

OFC im Hessenpokal: Sieg in Biebrich

Angesichts von 19 auslaufenden Verträgen wird Bender in den kommenden Wochen genau hinschauen. „Ich stehe täglich mit dem Trainer in Kontakt. Es gibt so etwas wie eine Liste, die wir abarbeiten werden“, so der Geschäftsführer Sport.

Bewegung gab es nochmal kurz nach dem Abpfiff, als die Polizei ein Aufeinandertreffen von Kickers-Fans mit einigen Eintracht-Ultras verhinderte, die von der Tribüne aus gepöbelt hatten.

Offenbach Post, 25. 03. 2013


25. Spieltag

FC Germania 06 Schwanheim - FV Biebrich 02 1:2 (0:0) - 25. 04. 2013

Melunovic freut sich über "beste Saisonleistung"

Schwanheim (gbr). Elvir Melunovic schwärmte von seiner Mannschaft: "Das war unsere bisher beste Saisonleistung", freute sich der Trainer des FV Biebrich 02 über das 2:1 (0:0) in der Verbandsliga Mitte bei Germania Schwanheim. "Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Sekunde dominiert und hätten eigentlich zur Halbzeit schon 5:0 führen müssen", meinte Melunovic. Lohn des starken Auftritts bei der bis dato drittbesten Rückrundenauswahl: der fünfte Sieg der 02er in Folge. "Kompliment an das Team, was für einen Charakter es derzeit zeigt. Obwohl es ja eigentlich um nichts mehr geht", so der Coach. Am Sonntag (15 Uhr) peilen die Biebricher nun den sechsten Dreier in Serie beim SC Waldgirmes II an. In Schwanheim erspielten sich die Gäste eine Chance nach der anderen, vergaben diese aber zu leichtfertig. Erst in der 52. Minute gelang Volkan Zer der erste Treffer - das 25. Saisontor des Stürmers. In der Folge ließen Volkan und Orkun Zer wieder gute Möglichkeiten ungenutzt, Mattis Oestereich scheiterte alleine vor Schwanheims Keeper. So war es der nur wenige Sekunden vorher eingewechselte Kemal Acar, der nach einem schönen Solo von Volkan Zer zum 2:0 einschob. Quasi mit dem Schlusspfiff traf Artem Derevenko bei der allersten Torszene der Hausherren überhaupt zum unbedeutenden Anschlusstreffer.

FV Biebrich 02: Ademovic - Pilger, Maus, M. Christ, Schwalbach - Hachenberger, Maurer, Altas, - Rivera, Oestereich (84. Paliakov) - O. Zer (85. K. Acar) - V. Zer (89. Onyejekwe)

Tore: 0:1 V. Zer (52.), 0:2 K. Acar (85.), 1:2 Derevenko (90.)

SR: Wahl (Schöffengrund)

Zu.: 150

WT, 26. 04. 2013


26. Spieltag

Türkischer SV Wiesbaden 1973 - FV Biebrich 02 0:2 (0:1) - 17. 04. 2013

FV Biebrich 02 siegt 2:0 beim Türkischen SV

(nn). Revanche gelungen: Mit dem 2:0 beim Türkischen SV tilgten die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 die 1:5-Hinspiel-Schmach. Für den TSV war es die erste Derby-Pleite dieser Saison. Trotzdem sah der Sportliche Leiter Adem Demirbas wenig Grund zu Kritik: „Das war unsere beste Rückrundenleistung. Spielerisch sehr gut, nur fehlte es im Abschluss an Nuancen.“

Es war ein Derby, das weit mehr als 80 Zuschauer verdient gehabt hätte. Nach Freistoß von Erol Genc fiel Fatih Bilir der Ball im Fünfmeterraum vor die Füße, doch der Routinier vergab das 1:0. Auf der Gegenseite sorgte 02-Stürmer Orkun Zer mit einem Pfostentreffer für Aufsehen (27.). Drei Minuten später spritzte der 23-Jährige in eine Freistoßflanke, verwandelte per Kopf – TSV-Keeper Ismail Yilmaz hatte „Leo“ gerufen, wurde dann von Zer überrascht. Mit zwei Paraden in kurzer Folge gegen Volkan Zer und Orkun Zer bewies Yilmaz vor der Pause sein Können. Erol Gencs Fallrückzieher, den 02-Schlussmann Denis Ademovic bravourös hielt, läutete die zweite Hälfte ein. Die Vorentscheidung in der 73. Minute, als Ali Bektas foulte, der Referee auf Gelb-Rot und Strafstoß entschied. Volkan Zer traf vom Punkt, während der Heimelf nach einer Attacke gegen Tokay Oktay ein Strafstoß versagt blieb. „Bei uns hat von der ersten Minute die Einstellung gestimmt“, lobte 02-Coach Elvir Melunovic, der jetzt die 50-Punkte-Marke anpeilt. Biebrich empfängt nun Unterliederbach (Sa., 15.30 Uhr), der TSV gastiert parallel in Watzenborn.

TSV: I. Yilmaz – Herget (46. D. Kress), Bilir, Ü. Yildiz I, Smith (72. Mokhtar) – S. Demirtas, Bektas, Genc, Balikci – Ü. Yildiz II (74. Tigli) – Oktay

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Maus, M. Christ, Oestereich – Rivera, Maurer, Altas (72. Hachenberger), K. Acar (82. Paliakov) – O. Zer (87. Schwalbach), V. Zer

Tore: 0:1 O. Zer (30.), 0:2 V. Zer (73./Foulelfmeter)

SR: Althoff (SG Egelsbach)

Zuschauer: 80

Gelb-Rot: Bektas (72.)

WT, 18. 04. 2013


27. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSV Steinbach 1921 2:0 (0:0) - 07. 04. 2013

Biebrich 02 verscheucht mit dem 2:0 über Steinbach das Abstiegsgespenst

Von Stephan Neumann

Elvir Melunovic, Coach des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, pflegt einen eisernen Grundsatz: Er pocht stets auf optimale Einstellung. Gegen die TSG Steinbach fand er in dieser Hinsicht keine Kritikpunkte. Der Kampfgeist stimmte und am Ende auch das Ergebnis. Der 2:0-Erfolg dürfte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. „Die hatte ich ohnehin nie. Zwischen uns und den Mannschaften aus der unteren Zone besteht schon noch ein Unterschied“, sagt Orkun Zer, der in diesem Jahr wieder in Schwung gekommen ist.

Ademovic kaum geprüft

Kurz nach der Pause legte er für seinen älteren Bruder Volkan das wichtige Führungstor auf. Neun Minuten später (56.) setzte der dribbelstarke Stürmer selbst zum Sololauf an, drang in den Strafraum ein und tunnelte Steinbachs Keeper. Die Vorentscheidung, obwohl die Gäste nie aufsteckten. Doch lediglich in der 87. Minute musste 02-Schlussmann Denis Ademovic all sein Können aufbieten, um das Anschlusstor zu verhindern. „Unsere Mannschaft war sich der Bedeutung des Spiels vollauf bewusst. Sie hat von der ersten bis zur letzten Minute kämpferisch überzeugt“, stellte Melunovic trotz ausgebliebener spielerischer Glanzlichter ein gutes Zeugnis aus. Einhergehend treibt er die Planung für die nächste Runde voran. Nächste Woche soll in einigen Fällen Klarheiten über Verbleib oder Weggang erfolgen. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint allerdings noch keine Prognose über das Ausmaß der Veränderungen im Kader möglich.

Orkun Zers Idealvorstellung: „Ich hoffe, dass alle bleiben und ein paar Verstärkungen dazukommen. Damit wir uns neue Ziele setzen können. Nur im Niemandsland zu stehen, ist auf Dauer langweilig.“ Eine Aussage, die darauf hindeutet, dass der 23-Jährige auch in Zukunft weiter für die 02er auf Torejagd gehen will. Was das Ziel betrifft, dürfte Melunovic seiner Meinung sein. Auch der Bosnier (Abmachung bis 2014) will im nächsten Spieljahr nach Möglichkeit oben mitmischen.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Maus, M. Christ, Oestereich – Rivera, Altas, Hachenberger (54. Maurer), K. Acar (87. Schwalbach) – V. Zer (89. Paliakov), O. Zer

Tore: 1:0 V. Zer (47.), 2:0 O. Zer (56.)

SR: Amirian (Burgschwalbach)

Zu.: 100

WT, 08. 04. 2013


TSV weiterhin mit Schwierigkeiten

Der TSV Steinbach hinkt seiner Form in der Fußball-Verbandsliga Mitte weiter hinterher und unterlag gegen FV Biebrich 02 verdient mit 0:2 (0:0).

„Unterm Strich war der Sieg für Biebrich nicht unverdient, denn der Gegner war wacher“, gab sich TSV-Trainer Scherzer nach der unnötigen Niederlage im Wiesbadener Stadtteil als fairer Verlierer. Steinbach hatte über die gesamten 90 Minuten betrachtet schlichtweg zu wenig investiert, um Zählbares aus Biebrich mitnehmen zu können. „Im ersten Durchgang hat sich keiner auf dem Platz wehgetan“, meinte der Coach nach fast gänzlich ereignislosen 45 Minuten, in denen der TSV im Gegensatz zum FV 02 immerhin einmal so etwas wie Torgefahr andeutete: Pierre Bellinghausen steckte durch auf Sebastian Schneider, dessen Abschluss nach 25 Minuten jedoch zu harmlos war.

120 Sekunden nach dem Seitenwechsel verwirrten die Biebricher Torjäger-Brüder Volkan und Orkun Zer die Viererkette mit einer schlichten Kreuzung. Volkan war es dann, der frei vor Pauli eiskalt zum 1:0 einnetzte. Sechs Minuten später klärte Tobias Danecker das Leder nicht konsequent genug, was Orkun Zer handlungsschnell mit dem 2:0 bestrafte. TSV-Torhüter Max Pauli war zwar noch dran, aber letztlich machtlos gegen den wuchtigen Schuss des Angreifers.

Dennoch gab der TSV nicht auf und schnürte die Blauen in der Schlussphase in deren Hälfte ein. Vor allem der eingewechselte Bakary Sinaba sorgte für Belebung und traf nach einer Flanke von Daniel Waldrich in der 70. Minute mit seinem Kopfball nur die Latte. Der Ball lief nun besser durch die Steinbacher Reihen, doch im Sechzehner ließen Sebastian Schneider, Dennis Hild und Sebastian Kring die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen. Auf der Gegenseite war es Keeper Pauli bei zwei Glanztaten gegen Sezer Altas (65.) und Orkun Zer (80.) zu verdanken, dass die Begegnung nicht längst entschieden war. „Wir müssen jetzt schnell wieder den richtigen Kick bekommen. Die Situation ist gefährlich“, verschloss Thomas Scherzer nach dem Abrutschen auf Rang neun und nur noch sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz nicht die Augen vor der Realität.

Steinbach: Pauli – Georg, Danecker (70. Hild), Waldschmidt, Kring – Tomas (77. Nguyen), Sevim (60. Sinaba), Fuhr, Waldrich – Bellinghausen, S. Schneider.

Homepage des TSV Steinbach 1921


28. Spieltag

SG Eintracht 05 Wetzlar - FV Biebrich 02 1:2 (0:0) - 14. 04. 2013

Zer-Brüder als Torjäger eine Lebensversicherung

BIEBRICH 02 Beim 2:1 in Wetzlar Treffer 21 und 14

(nn). Sie sind in puncto Treffsicherheit die Lebensversicherung des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02. Volkan Zer und sein jüngerer Bruder Orkun bewerkstelligten den 2:1-Erfolg bei Eintracht Wetzlar mit ihren Saisontoren 21 und 14. Danach folgen in der internen Liste David Meurer und Christian Maus sowie die nicht mehr im Verein befindlichen Markus Kusch und Yasin Celik mit je zwei Treffern. Volkan hatte auf Flanke des starken Camilo Rivera per Kopf getroffen, Orkun profitierte von einer Vorlage seines Bruders. „Natürlich sind beide sehr wichtig. Doch letztlich machen sie ihren Job wie die anderen Spieler auch. Außerdem hilft die Mannschaft immer mit, dass beide treffen“, mag Trainer Elvir Melunovic bei aller Wertschätzung für seine Torjäger nicht von einer Abhängigkeit sprechen. Die Abwehr mit Moritz Christ, Bastian Pilger, Christian Maus und Mattias Oestereich ¹ hatte mit ihrer Kompaktheit großen Anteil am Sieg.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Maus, M. Christ, Oestereich – Rivera (85. Biligili ²), Altas, Maurer (65. Hachenberger), K. Acar (80. Schwalbach) – O. Zer, V. Zer

Tore: 1:0 Beck (52.), 1:1 V. Zer (57.), 1:2 O. Zer (65.)

SR: Pfeifer ³ (Frankfurt)

Zu.: 150

Rot: V. Öztürk (85./Wetzlar)

¹ Mattis Oestereich

² Bilgili

³ Pfeiffer

WT, 15. 04. 2013


40-Punkte-Schallmauer nicht geknackt

Zer-Brüder als Spielverderber – Eintracht vergibt zu viele Chancen und leistet bei beiden Gegentreffern Schützenhilfe

GIESSEN (red/wi). Die 40-Punkte-Marke gilt für die meisten Trainer als die magische Grenze, nach deren Überschreiten der Klassenerhalt in einer 18er-Liga sicher ist. Diese Marke hätte Eintracht Wetzlar im Heimspiel gegen den FV Biebrich 02 erreichen können. Doch die beiden in der Liga schon seit vielen Jahren gefürchteten Brüder Volkan und Orkun Zer hatten etwas dagegen und so blieb – im Verbund mit einer ganz schlechten Chancenverwertung des Gastgebers – die Eintracht nach der 1:2 (0:0)-Niederlage nach dem 27. Spieltag bei 38 Punkten stehen.

In der torlosen ersten Halbzeit hatte Wetzlarer schon die besseren Tormöglichkeiten, die Gäste agierten aber keineswegs defensiv und inszenierten über die Zer-Brüder immer wieder gute Angriffe, den Erfolg versprechendsten vereitelte Eintracht-Keeper Wack in der 24. Minute bei einem Schuss von Volkan Zer.

Für die Schützlinge von Trainer Jürgen Hendrich verpassten der wieder sehr umtriebige Dominik Huisgen (8. und 43.) und Torjäger Daniel Beck (21.) die zur Pause durchaus verdiente Führung der Eintracht.

Aus der Kabine kam Wetzlar dann sehr engagiert und druckvoll. Die Belohnung sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Beck demonstrierte einmal mehr seine Qualitäten als Stürmer mit Instinkt, als er nach einer zu kurz abgewehrten Flanke goldrichtig am langen Pfosten stand und zum 1:0 (52.) eindrückte. Die Zers hatten aber prompt eine Antwort parat. Volkan Zer ließ sich freistehend in der 58. Minute eine Kopfballchance nicht entgehen, Bruder Orkun profitierte wenig später von einem bösen Abwehrpatzer der Eintracht und traf zum 2:1 für die Gäste. Wütende Angriffe der Gastgeber waren die Folge, Zählbares stellte sich aber nicht mehr ein. Großes Pech hatte bei der erfolglosen Aufholjagd Stefan Hocker, der bei einer Doppelchance in der 80. Minute erst an FV-Keeper Ademovic und dann am Querbalken scheiterte. Den gebrauchten Tag für die Entracht machte schließlich noch Volkan Öztürk perfekt, der sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und seiner Mannschaft wohl mehrere Wochen fehlen wird.

Eintracht Wetzlar: Wack; Öztürk, Wagner, Hocker, Baum, Buycks, Mülln, Hodaj, Türk (66. Kießwetter), Huisgen, Beck.

FV Biebrich: Ademovic; Pilger, Christ, Maus, Oestereich, Rivera (84. Bilgili), Maurer (67. Hachenberger), V. Zer, Altas, Acar (79. Schwalbach), O. Zer.

Tore: 1:0 Beck (52.), 1:1 V. Zer (58.), 1:2 O. Zer (65.) - Schiedsrichter: Pfeiffer (Frankfurt) - Zuschauer: 100.

Rote Karte: Öztürk (88., Tätlichkeit)

Gießener Anzeiger, 15. 04. 2013


29. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB Unterliederbach 1912 2:0 (1:0) - 21. 04. 2013

Fußball: Biebrich 02 feiert vierten Sieg in Folge

(nn). Die Fußballer des FV Biebrich 02 entfalten im Verbandsliga-Finish eine echte Sammlerleidenschaft. Durch das 2:0 über den VfB Unterliederbach umfasst die Kollektion nun vier Dreier in Folge. In Schwanheim (Do., 19.30 Uhr) und am Sonntag bei der Waldgirmser „Zweiten“ will das Team die Serie ausdehnen.

Cool vor Knapschinski

Beeindruckend, wie die jenseits von Gut und Böse platzierten 02er derzeit die Konzentration hochhalten. Allen voran Volkan Zer, der beim 1:0 frei vor dem Ex-Biebricher Daniel „Düsi“ Knapschinski die Ruhe bewahrte, ganz cool vollendete. Nach der Pause nahm Volkan Zer einen Steilpass seines Bruders Orkun auf, ließ Keeper Knapschinski bei seinem 24. Saisontor erneut nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben die Leistungen der letzten Wochen bestätigt und erneut die richtige Einstellung an den Tag gelegt“, zeigte sich Trainer Elvir Melunovic vom Auftreten seiner Schützlinge angetan. Gleichzeitig gelang die Revanche für die 1:2-Hinrundenniederlage.

Fehlen zum ganz großen Biebricher Glück noch personelle Vollzugsmeldungen. Zu Wochenbeginn sollen sie erfolgen. Trend: Der Kern des Kaders wird bleiben und nächste Runde im Verbund mit den angekündigten Neuzugängen versuchen, von Beginn an in der Spitzengruppe mitzumischen.

FV Biebrich 02: Ademovic – M. Christ, Meurer (80. Schwalbach), Maus, Oestereich – Pilger, Maurer, Altas, K. Acar (46. Hachenberger) – O. Zer (82. Paliakov) – V. Zer

Tore: 1:0, 2:0 V. Zer (27./65.)

SR: Kaya (Griesheim)

Zu.: 100

WT, 22. 04. 2013


30. Spieltag

SC 1929 Waldgirmes II - FV Biebrich 02 3:1 (0:1) - 28. 04. 2013

Endlich treffen auch die Stürmer

FUSSBALL Verbandsliga: SCW II - Biebrich 3:1

Endlich ist der Knoten geplatzt! Lange Zeit monierte der Trainer des Fußball-Verbandsligisten SC Waldgirmes II, Ralf Landgraf, die Chancenverwertung seines Teams. Gestern setzten sich die Lahnauer durch drei Stürmertore mit 3:1 (0:1) gegen den FV Biebrich 02 durch.

Die harsche Kritik, die Landgraf in den Vorwochen gegenüber seiner "Abteilung Attacke" geäußert hatte, trug im Spiel gegen den Gast aus Biebrich endlich Früchte. Sie kämpften aufopferungsvoll, arbeiteten nach hinten mit und erzielten nicht zuletzt allesamt ein Tor! "Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeit klargemacht, dass das Spiel noch lange nicht gelaufen ist", beschrieb der SC-Trainer seine Pausenansprache, die gesessen hatte.

Zum Seitenwechsel lag die Hessenliga-Reserve mit 0:1 hinten - mal wieder. Dabei waren die Gastgeber spielbestimmend, einzig in den Offensivaktionen fehlte die Durchschlagskraft. Es schien sich gegenüber den vorherigen Spielen nicht viel geändert zu haben. Biebrich beschwor erstmals in der 14. Minute Torgefahr herauf, doch Camilo Rivera traf nur das Aluminium. Mitte des ersten Abschnitts tauchte Volkan Zer frei vor SCW-Keeper Tobias Holzhäuser auf, der gegen dessen kaltschnäuzigen Abschluss keine Chance hatte (25.). Bemerkenswerter als das Tor vom älteren der beiden hessenweit gefürchteten Zer-Brüder war indes der geniale Pass von Tim Maurer, der exakt zum richtigen Zeitpunkt perfekt in den Lauf durch die Schnittstelle der Abwehr gespielt wurde.

Als zehn Minuten später Sedat Aktas eine gute Möglichkeit vergab, schrie sich Tobias Schmitt seinen ganzen Frust von der Seele: "Mann, jetzt geh’ doch endlich mal rein!" In der zweiten Halbzeit sollte sein Ruf dann erhört werden. Sedat Aktas flankte von links auf Lucas Hartmann, der all seine Kraft in den Schuss legte und ihn im langen Eck einschlagen ließ (49.). Eine Minute danach spielte sich die gleiche Szene ab - nur mit vertauschten Rollen. Hartmann bediente Aktas, der ebenfalls verwandelte. Das Spiel war innerhalb von 60 Sekunden gedreht. Hartmann hätte sogar noch ein Tor nachlegen müssen, verzog aber völlig überhastet (53.). Tobias Schmitt machte es besser, als er die Flanke von Hartmann, der unmittelbar zuvor klug einen Pass in der Vorwärtsbewegung der Biebricher erahnte und abfing, am langen Pfosten einköpfte (61.).

Danach fing sich der FVB zwar wieder, kam hin und wieder sogar gefährlich vor das Tor von Holzhäuser, der aber sämtliche Angriffe mit teilweise spektakulären Paraden entschärfte. "Ich muss meiner gesamten Mannschaft ein Kompliment aussprechen", so der erleichterte Ralf Landgraf, der über die Leistung seiner Stürmer froh war.

Waldgirmes II: Holzhäuser - Delzer (46. Yaglu), Frenz, Dienst, Gries - Künkler (46. Günes), Yüceel, Azizi - Aktas (84. Basustaoglu), Schmitt, Hartmann

Biebrich: Ademovic - Schwalbach (56. Altas), Maus, Christ, Rivera (77. Acar) - Östereich ¹, Hachenberger (74. Paliakov), Maurer, Pilger - Orkun Zer, Volkan Zer

Schiedsrichter: Kunold (Frankfurt)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Volkan Zer (25.), 1:1 Hartmann (49.), 2:1 Aktas (50.), 3:1 Schmitt (61.)

Gelbe Karte: Günes (Waldgirmes II)

¹ Oestereich

mittelhessen.de, 28. 04. 2013


Biebrich 02: Vermeidbares 1:3 in Waldgirmes

(nn). Vorbei der Zauber. Fünf Spiele hatten die Fußballer des FV Biebrich 02 gewonnen, um bei Abstiegskandidat SC Waldgirmes II eine 1:3-Bauchlandung hinzulegen. Entscheidung war die 15-minütige Tiefschlafphase der Hintermannschaft, die Waldgrimes direkt nach der Pause zu drei Treffern nutzte. „Das war ärgerlich, nachdem wir vorher an die guten Leistungen der letzten Wochen angeknüpft hatten“, empfand 02-Coach Elvir Melunovic die Pleite als absolut vermeidbar.

Pfostentreffer von Rivera

Nach dem Pfostentreffer von Camilo Rivera (15.) bereitete Tim Maurer mit Übersicht und Ballgefühl den Führungstreffer vor. Seine Vorlage verwandelte Volkan Zer gewohnt kaltschnäuzig (24.). In der Abwehr gerieten die Biebricher lediglich in der 35. Minute in Bedrängnis, als Torhüter Denis Ademovic gegen Tobias Schmitt klärte.

Umso unerklärlicher, dass die Mannschaft quasi die Halbzeitpause um 15 Minuten verlängerte, die Heim-Elf förmlich zum Toreschießen einlud. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn Orkun Zer in der 47. Minuten frei vor dem SC-Keeper zum 0:2 getroffen hätte. So aber musste Biebrich dem Rückstand hinterlaufen. Doch bei weiteren Möglichkeiten von Volkan Zer und Orkun Zer fehlte im Abschluss das Glück.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Maus, M. Christ, Schwalbach (56. Altas) – Rivera (75. K. Acar), Maurer, Hachenberger (73. Paliakov), Oestereich – O. Zer – V. Zer

Tore: 0:1 V. Zer (24.), 1:1 L. Hartmann (48.), 2:1 Aktas (50.), 3:1 T. Schmitt (63.)

SR: Kunold (Frankfurt)

Zu.: 80

WT, 29. 04. 2013


31. Spieltag

FV Biebrich 02 - FV 09 Breidenbach 1:1 (0:0) - 05. 05. 2013

Robin Schwalbachs Kopfball bricht den Bann

BIEBRICH 02 1:1 gegen Breidenbach / Torhüter gehen

(nn). Nach dem Zwischenspurt mit fünf Siegen in Serie und dem anschließenden 1:3 beim SC Waldgirmes II reichte es für Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 gegen den FV Breidenbach nur zu einem 1:1. Doch Trainer Elvir Melunovic strich das „nur“, sprach von einer „ordentlichen Leistung“ gegen einen kompakten Gegner.

Zudem haben die Breidenbacher den Toptorjäger der Klasse in ihren Reihen: Felix Baum demonstrierte in der 67. Minute sein Können, foppte die Biebricher Deckung und schmuggelte den Ball an Denis Ademovic vorbei zu seinem 34. Treffer. In der Schlussminute ließ Baum noch durch einen Innenpfostenknaller aufhorchen. Und die 02er? Sie hatten vorne bei drei Versuchen von Orkun Zer das Pech gepachtet, wobei ein Mal der Querbalken störte. Erst in der 83. Minute brach Youngster Robin Schwalbach nach feiner Flanke von Christian Maus mit seinem Kopfballtor den Bann.

Am Ende durften die 02er, die auf Urlauber Bastian Pilger verzichten mussten, mit dem Remis zufrieden sein. Derweil verändert sich Torhüter Julian Bischof, zu Rundenbeginn noch die Nummer eins, zum SV Frauenstein. Der dritte Keeper Patrick Bauer scheidet aufgrund eines Auslandsaufenthalts aus. „Beide hatten mir vor einigen Wochen zugesagt“, so Trainer Elvir Melunovic.

FV Biebrich 02: Ademovic – Rivera, Maus, M. Christ (64. K. Acar), Schwalbach – Altas, Maurer, Hachenberger (76. Paliakov), Oestereich – O. Zer (88. Onyejekwe) – V. Zer

Tore: 0:1 Baum (56.), 1:1 Schwalbach (83.)

SR: Krämer (Frankfurt)

Zu.: 90

WT, 06. 05. 2013


32. Spieltag

FVgg Kastel 06 - FV Biebrich 02 2:8 (1:4) - 11. 05. 2013

Biebrich 02 feiert 8:2-Derbysieg bei Kastel 06

(nn). Bei der FVgg. Kastel 06 ist die Zeit reif für einen Neuanfang in der Gruppenliga, während der FV Biebrich 02 in Zukunft zum Dauergast in der Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga werden will. Das ist die Erkenntnis aus dem Derby, das genau diesen Klassenunterschied offenlegte. 8:2 siegten die 02er bei den völlig überforderten 06ern, deren gesundheitlich angeschlagener Co-Trainer Jörg Schwarz nach dem 1:5 unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte das Sportgelände verließ. „Mit individuellen Patzern und Stellungsfehlern haben wir die Biebricher förmlich zum Toreschießen eingeladen“, monierte er. 02-Chefcoach Elvir Melunovic zeigte sich dagegen bestens gelaunt: „Ich habe gefordert, dass dieses Spiel ernst genommen wird. Das hat die Mannschaft von der ersten Minute an umgesetzt.“ So durfte der Coach hinterher einen Blick auf seine Zwischenbilanz bei den 02ern werfen: Mit 100 Punkten aus 60 Spielen fällt sie ziemlich gut aus.

Zer & Zer treffen fünf Mal

Doch Melunovic gibt sich bekanntlich nie mit dem Ist-Zustand zufrieden, arbeitet stets an einer Weiterentwicklung. Dazu zählt auch die Kunst, ein Team auf eigentlich bedeutungslose Spiele einzustimmen.

Seine Torjäger Volkan und Orkun Zer hatten gut zugehört stockten ihre Konten mit zwei beziehungsweise drei Treffern auf 28 und 18 Saisontore auf. Bleibt nun in Biebrich die Frage, ob es nach Aladin Pilica, Ümit Yildiz und dem Japaner Tatsuki Mijamoto gelingt, den Kader durch weitere Zugänge in der Breite besser aufzustellen. Ein Torhüter, ein zentraler Abwehrspieler, ein Mittelfeld-Sechser und ein schneller Flügelspieler für die Offensive sollen noch kommen. Unklar derweil, ob Christian Maus in Verbindung mit seiner beruflichen Beanspruchung in Zukunft das Trainingspensum stemmen kann. Melunovic würde den im Deckungszentrum etablierten ehemaligen Wehener gerne halten. Zu ersetzen ist Linksfuß Mattis Oestereich, der beim Unterbau des SV Wehen Wiesbaden eine neue Herausforderung sucht.

FVgg. Kastel 06: Rüzgar – Kurpiers, Sebischka, Hübner, K. Faist – Akyuez (36. Do. Wagner), Lombardo, Hinrichsen (65. Granda Carpio), Youla – Veith, Bornwasser

FV Biebrich 02: P. Bauer – Rivera, Maus, Meurer, Schwalbach – Paliakov (59. K. Acar), Maurer (70. Dimitrievski), Hachenberger (65. Altas) – Oestereich – O. Zer, V. Zer

Tore: 0:1 Paliakov (8.), 0:2 V. Zer (12.), 1:2 Veith (22.), 1:3, 1:4 O. Zer (31./38.), 1:5 V. Zer (46.), 1:6 O. Zer (62.), 1:7 Acar (71.), 1:8 Maus (75.), 2:8 Veith (82.)

SR: Wecht (Rimbach)

Zu.: 70

WT, 13. 05. 2013


33. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV Eintracht 1920 Lollar 2:0 (2:0) - 18. 05. 2013

Melunovic freut sich über Neuzugang Dennis Kunz

BIEBRICH 02 Allrounder kommt von Meister SVW

(nn). Entwicklungsschritt vollzogen. Kein riesiger, aber doch ein erkennbarer. Mit dem 2:0 über Absteiger Eintracht Lollar hat Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 seine Saison-Bilanz vor dem abschließenden Match in Wetter auf 56 Punkte geschraubt. Zwei mehr als am Ende der vergangenen Runde zu Buche standen, die mit 64:57-Toren abgeschlossen wurde. Die derzeit 51 Gegentore weisen auf eine Verbesserung des Defensivverhaltens hin. Und nicht zuletzt beweist die Mannschaft mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen Stehvermögen. In den beiden vergangenen Jahren war das Team im Endspurt jeweils eingebrochen.

Doch um nächste Saison von Beginn an oben mitzumischen, bedarf es einer Auffrischung des Kaders. Neben Aladin Pilica (TSG Wörsdorf), Gregor Schenk (TuS Nordenstadt) und dem Japaner Tatsuki Mijamoto haben sich die 02er mit Dennis Kunz einen vierten Neuen geangelt. „Er passt menschlich wie sportlich zu hundert Prozent zu uns“, hält Trainer Elvir Melunovic große Stücke auf den in Abwehr und Mittelfeld flexibel einsetzbaren Spieler aus dem Meisterkader des SV Wiesbaden.

FV Biebrich 02: P. Bauer – Rivera, Meurer, Maus, Schwalbach – Altas (46. K. Acar), Maurer, Hachenberger (77. Benmeuraiem), Oestereich – O. Zer (86. Paliakov), V. Zer

Tore: 1:0 Maus (24.), 2:0 V. Zer (38.)

SR: Susanne Luft (Obertshausen)

Zu.: 90

WT, 21. 05. 2013


Aktueller Spieltag

34. Spieltag

VfB 09 Wetter - FV Biebrich 02 4:6 (1:3) - 25. 05. 2013

Mit Minikader das Optimale herausgeholt

BIEBRICH 02 6:4 zum Finale / Zer-Brüder mit 50 Toren

(nn). Mit kleinem Kader das Optimum herausgeholt. Das können die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 für sich in Anspruch nehmen. Zum Ausklang siegten sie bei Absteiger VfB Wetter mit 6:4, zementierten damit Platz fünf. Es war ein lockerer Kick, in dem Orkun Zer seine Treffer 100 und 101 im blauen Trikot erzielte, die Runde mit 20 Buden abschloss. Zehn mehr weist sein älterer Bruder Volkan auf, der in Wetter ein Tor beisteuerte. Mit je drei Treffern folgen Christian Maus, Kemal Acar und Atanas Paliakov.

Um im kommenden Spieljahr tatsächlich in der Spitzengruppe mitmischen zu können, bedarf es ergänzend zu den Qualitäten der Zer-Brüder mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld.

Zwei Zugänge vom Nachbarn

Dazu beitragen sollen zwei Spieler aus dem Lager des Nachbarn Türkischer SV. Verpflichtet haben die 02er Flügelflitzer Aryan Mokhtar. Außerdem ist die Rückkehr von Techniker Ümit Yildiz besiegelt. Yildiz wird seinen für die nächste Runde geschlossenen Vertrag beim TSV auflösen. Das haben die Biebricher mit Abdullah Karaahmet vereinbart, der wieder beim Türkischen SV im Organisatorischen tätig ist.

Mit Dennis Kunz (SV Wiesbaden), Gregor Schenk (TuS Nordenstadt), Aladin Pilica (TSG Wörsdorf) und dem Japaner Tatsuki Mijamoto stehen insgesamt sechs Neuzugänge fest. Unterdessen wird Offensivspieler Kemal Acar (TSG Hechtsheim) Biebrich 02 verlassen. Die Zukunft von Atanas Paliakov bei den „Blauen“ ist ungewiss, ebenso die von Christian Maus. Zwei Feldspieler und ein Torhüter stehen noch auf dem Wunschzettel von Trainer Elvir Melunovic, der die weiteren Abgänge Mattis Oestereich und Tim Maurer kompensieren muss.

FV Biebrich 02: Ademovic – Rivera, Maus, Schwalbach (75. Meurer), Oestereich – K. Acar (65. Benmeuraiem), Maurer, Hachenberger, Paliakov – O. Zer, V. Zer.

Tore: 0:1 Paliakov (28.), 1:1 Schulz (29.), 1:2, 1:3 O. Zer (38./40.), 2:3 Lölkes (46.), 2:4 Ademovic (48./Strafstoß), 3:4 Schulz (51.), 3:5 V. Zer (70./Strafstoß), 4:5 Schulz (88./Strafstoß), 4:6 Paliakov (90.)

SR: Awade (Kassel)

Zu.: 50

WT, 27. 05. 2013


Aufstellungen Verbandsliga Mitte 2012/13

nach unten Aktueller Spieltag

1. Spieltag

1. FC Viktoria 07 Kelsterbach - FV Biebrich 02 2:2 (1:1) - 04. 08. 2012

FV Biebrich 02: Robin Findeis, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera (73. Atanas Paliakov), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Moritz Christ, Orkun Zer (85. Yasin Celik), Volkan Zer, Kemal Acar (90. Clinton Onyejekwe)

Tore: 1:0 Dominic Fernandes Machado (17., FE), 1:1 Volkan Zer (30., FE), 1:2 Volkan Zer (49.), 2:2 Jonas Scheitza (55.)

Aufstellung DFB-NET


2. Spieltag

FV Biebrich 02 - TuS Dietkirchen 1911 0:2 (0:1) - 07. 08. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, Camilo Rivera (79. Yasin Celik), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus (46. Atanas Paliakov), Moritz Christ (64. Harmen Baghramian), Clinton Onyejekwe, Orkun Zer, Kemal Acar

Tore: 0:1 Miguel Granja (32.), 0:2 Miguel Granja (57.)

Aufstellung DFB-NET


3. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Oberliederbach 2:2 (1:2) - 11. 08. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera (66. Harmen Baghramian), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Atanas Paliakov (89. Robin Schwalbach), Orkun Zer (81. Kemal Acar), Volkan Zer

Tore: 0:1 Denny Piazza (3.), 0:2 Denny Piazza (5.), 1:2 Volkan Zer (34.), 2:2 Markus Kusch (56.)

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4. Spieltag

VfB 1900 Gießen - FV Biebrich 02 1:1 (0:1) - 18. 08. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (76. Moritz Christ), Sezer Altas (68. Yasin Celik), Atanas Paliakov (81. Orkun Zer), Volkan Zer

Tore: 0:1 Volkan Zer (38.), 1:1 Maykel Samun (90.)

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5. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 4:0 (1:0) -
21. 08. 2012

FV Biebrich 02: Patrick Bauer, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger, Sezer Altas (82. Harmen Baghramian), Atanas Paliakov (62. Orkun Zer), Volkan Zer (87. Kemal Acar)

Tore: 1:0 Can Domenic Hachenberger (8.), 2:0 Orkun Zer (63.), 3:0 Volkan Zer (75.), 4:0 Orkun Zer (81.)

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6. Spieltag

SV Wiesbaden 1899 - FV Biebrich 02 0:0 - 26. 08. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger, Sezer Altas (84. Harmen Baghramian), Orkun Zer (69. Atanas Paliakov), Volkan Zer

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7. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Ederbergland 5:1 (3:0) - 01. 09. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (73. Moritz Christ), Harmen Baghramian (59. Yasin Celik), Orkun Zer (78. Atanas Paliakov), Volkan Zer

Tore: 1:0 Camilo Rivera (11.), 2:0 Volkan Zer (16.), 3:0 Volkan Zer (43.), 3:1 René Eickhoff (58.), 4:1 Volkan Zer (80.), 5:1 Yasin Celik (85.)

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8. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Germania 06 Schwanheim 4:2 (0:0) - 08. 09. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer (41. Moritz Christ), Christian Maus, Sezer Altas (76. Yasin Celik), Orkun Zer (89. Robin Schwalbach), Volkan Zer

Tore: 1:0 Orkun Zer (59.), 1:1 Dennis Wohl (66.), 2:1 Volkan Zer (71.), 3:1 David Meurer (74.), 3:2 Dennis Wohl (81.), 4:2 Yasin Celic (90.)

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9. Spieltag

FV Biebrich 02 - Türkischer SV Wiesbaden 1973 1:5 (0:2) - 16. 09. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera (67. Yasin Celik), Bastian Pilger (46. Can Domenic Hachenberger), Tim Maurer (75. Moritz Christ), Christian Maus, Sezer Altas, Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 0:1 Engin Arslan (14.), 0:2 Engin Arslan (20.), 0:3 Erol Genc (51.), 0:4 Engin Arslan (54.), 1:4 Christian Maus (58.), 1:5 Jaouad Kharraz (68.)

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10. Spieltag

TSV Steinbach 1921 - FV Biebrich 02 2:3 (1:1) - 23. 09. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera (88. Kemal Acar), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (25. Markus Kusch), Sezer Altas (46. Yasin Celik), Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 1:0 Daniel Waldrich (17.), 1:1 Christian Maus (40.), 1:2 Markus Kusch (76.), 2:2 Dennis Schneider (77.), 2:3 Volkan Zer (90.)

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11. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Eintracht 05 Wetzlar 2:1 (1:1) - 29. 09. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Yasin Celik (90. Robin Schwalbach), Orkun Zer (54. Sezer Altas), Kemal Acar (84. Moritz Christ)

Tore: 1:0 Orkun Zer (19., FE), 1:1 Sergen Rüzgar (35.), 2:1 Kemal Acar (57.)

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12. Spieltag

VfB Unterliederbach 1912 - FV Biebrich 02 2:1 (0:0) - 06. 10. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera (76. Yasin Celik), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas (85. Kemal Acar), Orkun Zer (68. Atanas Paliakov), Volkan Zer

Tore: 0:1 Volkan Zer (49.), 1:1 Jens Paetzold (64.), 2:1 Isaac Ojigwe (89.)

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13. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC 1929 Waldgirmes II 2:1 (0:1) - 14. 10. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch (58. Atanas Paliakov), David Meurer, Camilo Rivera (72. Yasin Celik), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Volkan Zer, Kemal Acar (54. Orkun Zer)

Tore: 0:1 Sedat Aktas (32.), 1:1 Volkan Zer (73.), 2:1 Volkan Zer (76.)

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14. Spieltag

FV 09 Breidenbach - FV Biebrich 02 5:0 (2:0) - 21. 10. 2012

FV Biebrich 02: Robin Findeis, Mattis Oestereich, Markus Kusch (73. Moritz Christ), David Meurer, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Yasin Celik (65. Camilo Rivera), Orkun Zer (75. Atanas Paliakov), Kemal Acar

Tore: 1:0 Felix Baum (22.), 2:0 David Moreno (40.), 3:0 Johannes Damm (65.), 4:0 Dominic Blöcher (72.), 5:0 Johannes Damm (88.)

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15. Spieltag

FV Biebrich 02 - FVgg Kastel 06 3:3 (1:2) - 27. 10. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch (79. Kemal Acar), David Meurer, Camilo Rivera (89. Robin Schwalbach), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Atanas Paliakov (65. Orkun Zer), Volkan Zer

Tore: 0:1 Sargon Odisho (11.), 0:2 Dominic Wagner (25.), 1:2 Volkan Zer (40.), 2:2 Volkan Zer (46.), 3:2 Volkan Zer (80.), 3:3 Dominic Wagner (86.)

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16. Spieltag

SV Eintracht 1920 Lollar - FV Biebrich 02 2:1 (2:0) - 03. 11. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Yasin Celik (46. Camilo Rivera), Moritz Christ, Orkun Zer (62. Kemal Acar), Volkan Zer

Tore: 1:0 Sebastian Bubbel (41.), 2:0 Barbaros Koyuncu (43.), 2:1 Volkan Zer (76., FE)

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17. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 09 Wetter 3:1 (0:0) - 11. 11. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera (88. Yasin Celik), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer (80. Kemal Acar), Volkan Zer

Tore: 1:0 Bastian Pilger (51.), 2:0 Orkun Zer (58.), 3:0 Orkun Zer (62.), 3:1 Hakan Keskin (79.)

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18. Spieltag

FV Biebrich 02 - 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach 0:0 - 18. 11. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer (82. Robin Schwalbach), Volkan Zer

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19. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 1900 Gießen 1:2 (0:2) - 25. 11. 2012

FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Moritz Christ (85. Robin Schwalbach), Orkun Zer (79. Kemal Acar), Volkan Zer

Tore: 0:1 Stevche Atanasoski (22.), 0:2 Sergej Maro (24.), 1:2 Mattis Oestereich (62.)

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20. Spieltag

SC Teutonia Watzenborn-Steinberg - FV Biebrich 02 2:2 (1:1) - 01. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach, Elvir Melunovic, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Can Domenic Hachenberger, Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer, Kemal Acar (88. Nikola Dimitrievski)

Tore: 0:1 Elvir Melunovic (34.), 1:1 Steffen Rechner (39., HE.), 2:1 Oliver Schmidt (50.), 2:2 Volkan Zer (62.)

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21. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV Wiesbaden 1899 3:1 (1:1) - 24. 02. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, David Meurer, Bastian Pilger, Tim Maurer, Can Domenic Hachenberger, Sezer Altas, Moritz Christ, Ertugrul Bilgili (83. Robin Schwalbach), Orkun Zer (89. Atanas Paliakov), Volkan Zer (90. Mounir Benmeuraiem)

Tore: 0:1 Engin Arslan (20.), 1:1 Orkun Zer (23.), 2:1 Orkun Zer (47.), 3:1 Orkun Zer (55.)

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22. Spieltag

TuS Dietkirchen 1911 - FV Biebrich 02 2:1 (0:0)- 28. 03. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, David Meurer (53. Ertugrul Bilgili), Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer (81. Kemal Acar), Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (87. Nikola Dimitrievski), Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 0:1 (49.) Orkun Zer, 1:1 (54.) Michael Schmitz, 2:1 (65.) Michael Schmitz

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23. Spieltag

SG Oberliederbach - FV Biebrich 02 1:3 (1:1) - 03. 03. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic – Camilo Rivera, David Meurer, Moritz Christ, Mattis Oestereich – Ertugrul Bilgili (89. Nikola Dimitrievski), Tim Maurer, Can Domenic Hachenberger, Sezer Altas – Volkan Zer, Orkun Zer (88. Robin Schwalbach)

Tore: 0:1 David Meurer (38.), 1:1 Daniel Koch (41./Foulelfmeter), 1:2 Orkun Zer (56./Foulelfmeter), 1:3 Orkun Zer (73.)

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24. Spieltag

FC Ederbergland - FV Biebrich 02 3:1 (3:0) - 09. 03. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera (63. Robin Schwalbach), Bastian Pilger, Tim Maurer, Can Domenic Hachenberger (75. Atanas Paliakov), Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 1:0 Felix Nolte (18.), 2:0 Oleg Schneider (27.), 3:0 Felix Nolte (40.), 3:1 Volkan Zer (79.)

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25. Spieltag

FC Germania 06 Schwanheim - FV Biebrich 02 1:2 (0:0) - 25. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich (83. Atanas Paliakov), Robin Schwalbach, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger, Moritz Christ, Orkun Zer (88. Kemal Acar), Volkan Zer (90. Clinton Onyejekwe)

Tore: 0:1 Volkan Zer (52.), 0:2 Kemal Acar (90.), 1:2 Artem Derevenko (90.)

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26. Spieltag

Türkischer SV Wiesbaden 1973 - FV Biebrich 02 0:2 (0:1) - 17. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas (74. Can Domenic Hachenberger), Moritz Christ, Orkun Zer (88. Robin Schwalbach), Volkan Zer, Kemal Acar (83. Atanas Paliakov)

Tore: 0:1 Orkun Zer (30.), 0:2 Volkan Zer (73., FE)

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27. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSV Steinbach 1921 2:0 (0:0) - 07. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Camilo Rivera, Bastian Pilger, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (54. Tim Maurer), Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer (85.), Kemal Acar (60. Robin Schwalbach)

Tore: 1:0 Volkan Zer (47.), 2:0 Orkun Zer (51.)

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28. Spieltag

SG Eintracht 05 Wetzlar - FV Biebrich 02 1:2 (0:0) - 13. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Camilo Rivera (85. Ertugrul Bilgili), Bastian Pilger, Tim Maurer (65. Can Domenic Hachenberger), Christian Maus, Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer, Kemal Acar (80. Robin Schwalbach)

Tore: 1:0 Daniel Beck (47.), 1:1 Volkan Zer (57.), 1:2 Orkun Zer (65.)

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29. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB Unterliederbach 1912 2:0 (1:0) - 20. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, David Meurer (83. Robin Schwalbach), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Moritz Christ, Orkun Zer (87. Atanas Paliakov), Volkan Zer, Kemal Acar (46. Can Domenic Hachenberger)

Tore: 1:0 Volkan Zer (37.), 2:0 Volkan Zer (75.)

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30. Spieltag

SC 1929 Waldgirmes II - FV Biebrich 02 3:1 (0:1) - 28. 04. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach (56. Sezer Altas), Camilo Rivera (77. Kemal Acar), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (73. Atanas Paliakov), Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 0:1 Volkan Zer (25.), 1:1 Lucas Hartmann (49.), 2:1 Sedat Aktas (51.), 3:1 Tobias Schmitt (64.)

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31. Spieltag

FV Biebrich 02 - FV 09 Breidenbach 1:1 (0:0) - 05. 05. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach, Camilo Rivera, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (76. Atanas Paliakov), Sezer Altas, Moritz Christ (66. Kemal Acar), Orkun Zer (89. Clinton Onyejekwe), Volkan Zer

Tore: 0:1 Felix Baum (56.), 1:1 Robin Schwalbach (83.)

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32. Spieltag

FVgg Kastel 06 - FV Biebrich 02 2:8 (1:4) - 11. 05. 2013

FV Biebrich 02: Patrick Bauer, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach, David Meurer, Camilo Rivera, Tim Maurer (70. Nikola Dimitrievski), Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (59. Sezer Altas), Atanas Paliakov (55. Kemal Acar), Orkun Zer, Volkan Zer

Tore: 0:1 Atanas Paliakov (9.), 0:2 Volkan Zer (21.), 1:2 Patrick Veith (25.), 1:3, Orkun Zer (32.) 1:4 Orkun Zer (42.), 1:5 Volkan Zer (46.), 1:6 Orkun Zer (62.), 1:7 Kemal Acar (70.), 1:8 Christian Maus (75.), 2:8 Patrick Veith (81.)

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33. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV Eintracht 1920 Lollar 2:0 (2:0) - 18. 05. 2013

FV Biebrich 02: Patrick Bauer, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach, David Meurer, Camilo Rivera, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (77. Mounir Benmeuraiem), Sezer Altas (46. Kemal Acar), Orkun Zer (86. Atanas Paliakov), Volkan Zer

Tore: 1:0 Christian Maus (24.), 2:0 Volkan Zer (38.)

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Aktueller Spieltag

34. Spieltag

VfB 09 Wetter - FV Biebrich 02 4:6 (1:3) - 25. 05. 2013

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, Robin Schwalbach (56. David Meurer), Camilo Rivera, Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Atanas Paliakov, Orkun Zer, Volkan Zer, Kemal Acar (72. Mounir Benmeuraiem)

Tore: 0:1 Atanas Paliakov (27.), 1:1 Robert Schulz (28.), 1:2 Orkun Zer (37.), 1:3 Orkun Zer (39.), 2:3 Jonas Loelkes (46.), 2:4 Denis Ademovic (49.), 3:4 Robert Schulz (52.), 3:5 Volkan Zer (75.), 4:5 Robert Schulz (48.), 4:6 Atanas Paliakov (90.)

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Torschützenliste Verbandsliga Mitte 2012/13

30 Tore: Volkan Zer
20 Tore: Orkun Zer
4 Tore: Christian Maus
3 Tore: Kemal Acar
3 Tore: Atanas Paliakov
2 Tore: Yasin Celik
2 Tore: Markus Kusch
2 Tore: David Meurer
1 Tor: Denis Ademovic
1 Tor: Can Domenic Hachenberger
1 Tor: Christian Maus
1 Tor: Elvir Melunovic
1 Tor: Mattis Oestereich
1 Tor: Bastian Pilger
1 Tor: Camilo Rivera
1 Tor: Robin Schwalbach

Stand: 18. 05. 2013

dreiundsiebzig

Kreispokal Wiesbaden 2012/13

DI 25. 09. 2012 SpVgg 1919 Sonnenberg - FV Biebrich 02 5:2

FV Biebrich 02: Robin Findeis, Robin Schwalbach, Markus Kusch, Camilo Rivera, Christian Maus, Nikola Dimitrievski (61. David Meurer), Sezer Altas, Moritz Christ (46. Bastian Pilger), Clinton Onyejekwe, Volkan Zer, Kemal Acar (46. Orkun Zer)

Tore: 1:0 Marc Reinhold (27.), 2:0 Adrian Fröhlich (28.), 2:1 Volkan Zer (42.), 3:1 Patrick Meier (43.), 4:1 Paul Pierre (45.), 4:2 Orkun Zer (66.), 5:2 Daniel Draak (86.)

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Regionalpokal Wiesbaden 2012/13

DI 11. 09. 2012 FC 1931 Eddersheim - FV Biebrich 02 * 2:3
MI 03. 10. 2012 SV 1947 Presberg - FV Biebrich 02 ** 1:4

* FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera, Bastian Pilger (85. Yasin Celik), Christian Maus, Can Domenic Hachenberger, Sezer Altas (67. Tim Maurer), Orkun Zer, Volkan Zer

* Tore: 1:0 Dario Küper (27.), 1:1 Volkan Zer (47.), 1:2 Orkun Zer (87.), 2:2 Patrick Dietz (88.), 2:3 Christian Maus (90.)

* Aufstellung DFB-NET

** FV Biebrich 02: Julian Bischoff, Mattis Oestereich, Markus Kusch, David Meurer, Camilo Rivera (89. Nikola Dimitrievski), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Sezer Altas, Yasin Celik (58. Kemal Acar), Orkun Zer (81. Atanas Paliakov)

** Tore: 1:0 Ali Ekber Sahin (14., Strafstoß), 1:1 Orkun Zer (24., Strafstoß), 1:2 David Meurer (60.), 1:3 Kemal Acar (76.), 1:4 Kemal Acar (90.)

** Aufstellung DFB-NET

** Das Regional-Pokalfinale fand auf dem Kunstrasen des TuS Breithardt 1904 in der Äbbelallee in 65329 HOHENSTEIN statt.


Hessenpokal 2012/13

SA 23. 03. 2013 FV Biebrich 02 - Offenbacher FC Kickers 1901 0:1

FV Biebrich 02: Denis Ademovic, Mattis Oestereich, David Meurer, Camilo Rivera (80. Ertugrul Bilgili), Bastian Pilger, Tim Maurer, Christian Maus, Can Domenic Hachenberger (86. Kemal Acar), Moritz Christ, Orkun Zer, Volkan Zer

Tor: 0:1 Kai Hesse (72.)

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Kreisschiedsrichter-Hallenfußballturnier (04. - 06. 01. 2013)

Freitag, 04. 01. 2013

Gruppe 1

SpVgg Amöneburg
TSG 1846 Kastel
SG Italia Rhein-Main Wiesbaden
TuS 05 Kostheim

Spielplan

001 17:30Uhr SpVgg Amöneburg - SG Italia Rhein-Main 2:5
004 18:03 Uhr TSG 1846 Kastel - TuS Kostheim 3:0
007 18:36 Uhr TuS Kostheim - SpVgg Amöneburg 4:6
010 19:09 Uhr SG Italia Rhein-Main - TSG Kastel 1:0
013 19:42 Uhr SG Italia Rhein-Main - TuS Kostheim 2:3
015 20:04 Uhr TSG Kastel - SpVgg Amöneburg 1:1

Abschlusstabelle Gruppe 1

1. SG Italia Rhein-Main Wiesbaden 3 6 8:5
2. TSG 1846 Kastel 3 4 4:2
3. SpVgg Amöneburg 3 4 9:10
4. TuS 05 Kosthem 3 3 7:11

Gruppe 2

TuS Nordenstadt 1883
SV 1921 Erbenheim
PSV Grün-Weiß Wiesbaden
FSV Hellas Schierstein 1968
SC Victoria Wiesbaden 2010

Spielplan

002 17:41 Uhr SV Erbenheim - Victoria Wiesbaden 7:1
003 17:52 Uhr TuS Nordenstadt - Hellas Schierstein 1:2
005 18:14 Uhr Victoria Wiesbaden - PSV Grün-Weiß WI 1:2
006 18:25 Uhr Hellas Schierstein - SV Erbenheim 2:1
008 18:47 Uhr PSV Grün-Weiß WI - TuS Nordenstadt 0:5
009 18:58 Uhr Viktoria Wiesbaden - Hellas Schierstein 1:3
011 19:20 Uhr PSV Grün-Weiß WI - SV Erbenheim 1:3
012 19:31 Uhr TuS Nordenstadt - Victoria Wiesbaden 7:0
014 19:53 Uhr Hellas Schierstein - PSV Grün-Weiß WI 5:3
016 20:15 Uhr SV Erbenheim - TuS Nordenstadt 3:2

Abschlusstabelle Gruppe 2

1. FSV Hellas Schierstein 1968 4 12 12:6
2. SV 1921 Erbenheim 4 9 14:6
3. TuS Nordenstadt 1883 4 6 15:5
4. PSV Grün-Weiß Wiesbaden 4 3 6:14
5. SC Victoria Wiesbaden 2010 4 0 3:19

Samstag, 05. 01. 2013

Gruppe 3

SpVgg 1919 Sonnenberg
1. FC Naurod 1928
DJK 1. SC Klarenthal 1968
VfB Westend Wiesbaden

Spielplan

017 10:30 Uhr SpVgg Sonnenberg - DJK 1. SC Klarenthal 0:4
020 11:03 Uhr 1. FC Naurod - VfB Westend WI 3:0
023 11:36 Uhr VfB Westend WI - SpVgg Sonnenberg 1:3
026 12:09 Uhr DJK 1. SC Klarenthal - 1. FC Naurod 1:1
029 12:42 Uhr DJK 1. SC Klarenthal - VfB Westend 7:2
031 13:04 Uhr 1. FC Naurod - SpVgg Sonnenberg 1:1

Abschlusstabelle Gruppe 3

1. DJK 1. SC Klarenthal 1968 3 7 12:3
2. 1. FC Naurod 1928 3 5 5:2
3. SpVgg 1919 Sonnenberg 3 4 4:6
4. VfB Westend Wiesbaden 3 0 3:13

Gruppe 4

FV Biebrich 02
SKG Karadeniz Spor Wiesbaden
SG Germania Wiesbaden
FC 1950 Freudenberg
SV Bosna 04 Wiesbaden *

Spielplan

018 10:41 Uhr SKG Karadeniz WI - SV Bosna 04 WI *
019 10:52 Uhr FV Biebrich 02 - FC Freudenberg 1:1
021 11:14 Uhr SV Bosna 04 - SG Germania *
022 11:25 Uhr FC Freudenberg - SKG Karadeniz WI 0:2
024 11:47 Uhr SG Germania WI - FV Biebrich 02 0:1
025 11:58 Uhr SV Bosna 04 WI- FC Freudenberg *
027 12:20 Uhr SG Germania WI - SKG Karadeniz WI 1:1
028 12:31 Uhr FV Biebrich 02 - SV Bosna 04 WI *
030 12:53 Uhr FC Freudenberg - SG Germania WI 0:3
032 13:15 Uhr SKG Karadeniz WI - FV Biebrich 02 1:4

Abschlusstabelle Gruppe 4

1. FV Biebrich 02 3 7 6:2
2. SG Germania Wiesbaden 3 4 4:2
3. SKG Karadeniz Spor Wiesbaden 4 4 4:5
4. FC 1950 Freudenberg 4 1 1:6
5. SV Bosna 04 Wiesbaden x x x

* der SV Bosna 04 Wiesbaden ist nicht angetreten.

Gruppe 5

FC 1934 Bierstadt
Portugiesischer VKS Wiesbaden
SC Tennis-Borussia Rambach 1977
SC Gräselberg
SV Blau-Gelb Wiesbaden

Spielplan

033 13:30 Uhr Portugiesischer VKS WI - SV Blau-Gelb WI 2:0
035 13:52 Uhr FC Bierstadt - SC Gräselberg 2:1
037 14:14 Uhr SV Blau-Gelb WI - SC TB Rambach 0:3
039 14:36 Uhr SC Gräselberg - Portugiesischer VKS WI 2:2
041 14:58 Uhr SC TB Rambach - FC Bierstadt 2:3
043 15:20 Uhr SV Blau-Gelb WI - SC Gräselberg 1:3
045 15:42 Uhr SC TB Rambach - Portugiesischer VKS WI 1:0
047 16:04 Uhr FC Bierstadt - SV Blau-Gelb WI 3:0
049 16:26 Uhr SC Gräselberg - SC TB Rambach 4:1
051 16:48 Uhr Portugiesischer VKS WI - FC Bierstadt 1:3

Abschlusstabelle Gruppe 5

1. FC 1934 Bierstadt 4 12 11:4
2. SC Gräselberg 4 7 10:6
3. SC Tennis-Borussia Rambach 1977 4 6 7:7
4. Portugiesischer VKS Wiesbaden 4 4 5:6
5. SV Blau-Gelb Wiesbaden 4 0 1:11

Gruppe 6

SV 1913 Niedernhausen
Mesopotamien SC Wiesbaden 1991
DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden
SV Biebrich 19
FC Wiesbaden 62

Spielplan

034 13:41 Uhr Mesopotamien SC WI - FC Wiesbaden 62 3:0
036 14:03 Uhr SV Niedernhausen - SV Biebrich 19 6:0
038 14:25 Uhr FC Wiesbaden 62 - DJK Schwarz-Weiß WI 0:4
040 14:47 Uhr SV Biebrich 19 - Mesopotamien SC WI 1:6
042 15:09 Uhr DJK Schwarz-Weiß - SV Niedernhausen 4:2
044 15:31 Uhr FC Wiesbaden 62 - SV Biebrich 19 1:5
046 15:53 Uhr DJK Schwarz-Weiß WI - Mesopot. SC WI 1:1
048 16:15 Uhr SV Niedernhausen - FC Wiesbaden 62 6:1
050 16:37 Uhr SV Biebrich 19 - DJK Schwarz-Weiß WI 2:4
058 16:59 Uhr Mesopotamien SC WI - SV Niedernhausen 4:1

Abschlusstabelle Gruppe 6

1. Mesopotamien SC Wiesbaden 1991 4 10 14:3
1. DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden 4 10 13:5
3. SV 1913 Niedernhausen 4 6 15:9
4. SV Biebrich 19 4 3 8:17
5. FC Wiesbaden 62 4 0 2:18

Gruppe 7

VfR Wiesbaden
FV 1949 Delkenheim
TuS Dotzheim 1848
DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden II *
1. SC Kohlheck 1951

Spielplan

053 17:20 Uhr FV Delkenheim - 1. SC Kohlheck 2:0
055 17:42 Uhr VfR WI - DJK Schwarz-Weiß WI II 3:0
057 18:04 Uhr 1. SC Kohlheck - TuS Dotzheim 1:1
059 18:26 Uhr DJK Schwarz-Weiß WI - FV Delkenheim 0:6
061 18:48 Uhr TuS Dotzheim - VfR WI 1:1
063 19:10 Uhr 1. SC Kohlheck - DJK Schwarz-Weiß WI II 1:1
065 19:32 Uhr TuS Dotzheim - FV Delkenheim 2:1
067 19:54 Uhr VfR WI - 1. SC Kohlheck 2:1
069 20:16 Uhr DJK Schwarz-Weiß WI II - TuS Dotzheim 1:8
071 20:38 Uhr FV Delkenheim - VfR WI 1:4

Abschlusstabelle Gruppe 7

1. VfR Wiesbaden 4 10 10:3
2. TuS Dotzheim 1848 4 8 12:4
3. FV 1949 Delkenheim 4 6 10:6
4. 1. SC Kohlheck 1951 4 2 3:6
5. DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden II 4 1 2:18

* die DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden II ersetze den nicht teilnehmenden SV Schierstein 1913.

Gruppe 8

Türkischer SV Wiesbaden 1973
SV Kostheim 1912
1. FSV Schierstein 08
SpVgg Nassau Wiesbaden 1914
FC Maroc Wiesbaden

Spielplan

054 17:31 Uhr SV Kostheim - FC Maroc WI 0:1
056 17:53 Uhr Türkischer SV WI - SpVgg Nassau WI 2:0
058 18:15 Uhr FC Maroc WI - 1. FSV Schierstein 08 1:4
060 18:37 Uhr SpVgg Nassau WI - SV Kostheim 0:2
062 18:59 Uhr 1. FSV Schierstein 08 - Türkischer SV WI 0:4
064 19:21 Uhr FC Maroc WI - SpVgg Nassau WI 2:0
066 19:43 Uhr 1. FSV Schierstein 08 - SV Kostheim 1:1
068 20:05 Uhr Türkischer SV WI - FC Maroc WI 5:0
070 20:27 Uhr SpVgg Nassau WI - 1. FSV Schierstein 08 1:2
072 20:49 Uhr SV Kostheim - Türkischer SV WI 1:2

Abschlusstabelle Gruppe 8

1. Türkischer SV Wiesbaden 1973 4 12 13:1
2. 1. FSV Schierstein 08 4 7 7:7
3. FC Maroc Wiesbaden 4 6 4:9
4. SV Kostheim 1912 4 4 4:4
5. SpVgg Nassau Wiesbaden 1914 4 0 1:8

Sonntag, 06. 01. 2012

Zwischenrunde Gruppe A

SG Italia Rhein-Main Wiesbaden
1. FSV Schierstein 08
FV 1949 Delkenheim

Spielplan

073 10:45 Uhr 1. FSV Schierstein 08 - FV Delkenheim 0:3
077 11:29 Uhr FV Delkenheim - SG Italia Rhein-Main WI 1:2
081 12:13 Uhr SG Italia Rhein-Main WI - 1. FSV Schierstein 08 2:1

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe A

1. SG Italia Rhein-Main Wiesbaden 2 6 4:2
2. FV 1949 Delkenheim 2 3 4:2
3. 1. FSV Schierstein 08 2 0 1:5

Zwischenrunde Gruppe B

FSV Hellas Schierstein 1968
TSG 1846 Kastel
FC Maroc Wiesbaden

Spielplan

074 10:56 Uhr TSG Kastel - FC Maroc WI 0:4
078 11:40 Uhr FC Maroc WI - Hellas Schierstein 1:2
082 12:24 Uhr Hellas Schierstein - TSG Kastel 4:0

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe B

1. FSV Hellas Schierstein 1968 2 6 6:1
2. FC Maroc Wiesbaden 2 3 5:2
3. TSG 1846 Kastel 2 0 0:8

Zwischenrunde Gruppe C

DJK 1. SC Klarenthal 1968
SV 1921 Erbenheim
SpVgg Amöneburg

Spielplan

075 11:07 Uhr SV Erbenheim - SpVgg Amöneburg 4:1
079 11:51 Uhr SpVgg Amöneburg - DJK 1. SC Klarenthal 0:3
083 12:35 Uhr DJK 1. SC Klarenthal - SV Erbenheim 4:1

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe C

1. DJK 1. SC Klarenthal 1968 2 6 7:1
2. SV 1921 Erbenheim 2 3 4:4
3. SpVgg Amöneburg 2 0 1:7

Zwischenrunde Gruppe D

FV Biebrich 02
1. FC Naurod 1928
TuS Nordenstadt 1883

Spielplan

076 11:18 Uhr 1. FC Naurod - TuS Nordenstadt 4:0
080 12:02 Uhr TuS Nordenstadt - FV Biebrich 02 4:1
084 12:46 Uhr FV Biebrich 02 - 1. FC Naurod 3:4

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe D

1. 1. FC Naurod 1928 2 6 8:3
2. TuS Nordenstadt 1883 2 3 4:5
3. FV Biebrich 02 2 0 4:8

Zwischenrunde Gruppe E

FC 1934 Bierstadt
SG Germania Wiesbaden
SpVgg 1919 Sonnenberg

Spielplan

085 13:00 Uhr SG Germania WI - SpVgg Sonnenberg 0:0
089 13:44 Uhr SpVgg Sonnenberg - FC Bierstadt 0:3
93 14:28 Uhr FC Bierstadt - SG Germania WI 0:3

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe E

1. SG Germania Wiesbaden 2 4 3:0
2. FC 1934 Bierstadt 2 3 3:3
3. SpVgg 1919 Sonnenberg 2 1 0:3

Zwischenrunde Gruppe F

Mesopotamien SC Wiesbaden 1991
SC Gräselberg
SKG Karadeniz Spor Wiesbaden

Spielplan

086 13:11 Uhr SC Gräselberg - SKG Karadeniz WI 1:1
090 13:55 Uhr SKG Karadeniz WI - Mesopotamien SC WI 3:1
094 14:39 Uhr Mesopotamien SC WI - SC Gräselberg 1:0

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe F

1. SKG Karadeniz Spor Wiesbaden 2 4 4:2
2. Mesopotamien SC Wiesbaden 1991 2 3 2:3
3. SC Gräselberg 2 1 1:2

Zwischenrunde Gruppe G

VfR Wiesbaden
DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden
SC Tennis-Borussia Rambach 1977

Spielplan

087 13:22 Uhr DJK Schwarz-Weiß WI - SC TB Rambach 3:0
091 14:06 Uhr SC TB Rambach - VfR Wiesbaden 0:1
095 14:50 Uhr VfR Wiesbaden - DJK Schwarz-Weiß WI 2:2

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe G

1. DJK Schwarz-Weiß 2 4 5:2
2. VfR Wiesbaden 2 4 3:2
3. SC Tennis-Borussia Rambach 1977 2 0 0:4

Zwischenrunde Gruppe H

Türkischer SV Wiesbaden 1973
TuS 1848 Dotzheim
SV 1913 Niedernhausen

Spielplan

088 13:33 Uhr TuS Dotzheim - SV Niedernhausen 0:2
92 14:17 Uhr SV Niedernhausen - Türkischer SV WI 1973 1:2
096 15:01 Uhr Türkischer SV WI 1973 - TuS Dotzheim 3:2

Abschlusstabelle Zwischenrunde Gruppe H

1. Türkischer SV Wiesbaden 1973 2 6 5:3
2. SV 1913 Niedernhausen 2 3 3:2
3. TuS Dotzheim 1848 2 0 2:5

Alle Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Achtelfinale

097 15:20 Uhr SG Italia Rhein-Main WI - FC Bierstadt 1:3
098 15:31 Uhr FSV Hellas Schierstein - Mesopotamien SC 1:0
099 15:42 Uhr DJK 1. SC Klarenthal - VfR Wiesbaden 1:2
100 15:53 Uhr 1. FC Naurod - SV Niedernhausen 1:4
101 16:04 Uhr SG Germania WI - FV Delkenheim 6:4 n8M
102 16:15 Uhr SKG Karadeniz WI - FC Maroc WI 4:5 n8M
103 16:26 Uhr DJK SC Schwarz-Weiß WI - SV Erbenheim 0:4
104 16:37 Uhr Türkischer SV WI 1973 - TuS Nordenstadt 1:2

Viertelfinale

105 17:00 Uhr FC Bierstadt - VfR Wiesbaden 0:1
106 17:11 Uhr Hellas Schierstein - SV Niedernhausen 4:6 n8M
107 17:22 Uhr SG Germania WI - SV Erbenheim 0:1
108 17:33 Uhr FC Maroc WI - TuS Nordenstadt 0:1

Halbfinale

109 17:50 Uhr VfR Wiesbaden - SV Niedernhausen 0:1
110 18:01 Uhr SV Erbenheim - TuS Nordenstadt 4:1

Spiel um Platz 3

111 18:20 Uhr VfR Wiesbaden - TuS Nordenstadt 2:0

Finale

112 18:35 Uhr SV Niedernhausen - SV Erbenheim 2:1

Hallenturnier der Kreisschiedsrichter-Vereinigung in der Sporthalle am Elsässer Platz
(06. 01. 2013)

 


 

Peter-Reitz-Hallenfußballturnier in der Kellerskopf-Halle in Naurod
(12. 01. 2013)

Gruppe I

SV Wiesbaden 1899
SG Orlen
FV 1949 Delkenheim

Gruppe II

TuS Nordenstadt 1883
SV 1913 Niedernhausen
SpVgg 1919 Sonnenberg

Gruppe III

FV Biebrich 02
SV 1921 Erbenheim
SC Tennis-Borussia Rambach 1977

Gruppe IV

FC 1934 Bierstadt
1. FC Naurod 1928
TSV Bleidenstadt

Spielplan

I 13:30 Uhr SV Wiesbaden - SG Orlen 1:3
II 13:47 Uhr TuS Nordenstadt - SV Niedernhausen 0:2
III 14:04 Uhr FV Biebrich 02 - SV Erbenheim 2:1
IV 14:21 Uhr FC Bierstadt - 1. FC Naurod 5:0
I 14:38 Uhr FV Delkenheim - SV Wiesbaden 0:7
II 14:55 Uhr SpVgg Sonnenberg - TuS Nordenstadt 1:4
III 15:12 Uhr SC Tennis-Borussia Rambach - FV Biebrich 02 3:3
IV 15:29 Uhr TSV Bleidenstadt - FC Bierstadt 1:5
I 15:46 Uhr SG Orlen - FV Delkenheim 4:0
II 16:03 Uhr SV Niedernhausen - SpVgg Sonnenberg 1:2
III 16:20 Uhr SV Erbenheim - SC Tennis-Borussia Rambach 4:2
IV 16:37 Uhr 1. FC Naurod - TSV Bleidenstadt 5:0

Abschlusstabelle Gruppe I

1. SG Orlen 2 6 7:1
2. SV Wiesbaden 1899 2 3 8:3
3. FV 1949 Delkenheim 2 0 0:11

Abschlusstabelle Gruppe II

1. TuS Nordenstadt 1883 2 3 4:3
2. SpVgg 1913 Niedernhausen 2 3 3:2
3. SpVgg 1919 Sonnenberg 2 3 3:5

Abschlusstabelle Gruppe III

1. FV Biebrich 02 2 4 5:4
2. SV 1921 Erbenheim 2 3 5:4
3. SC Tennis-Borussia Rambach 1977 2 1 5:7

Abschlusstabelle Gruppe IV

1. FC 1934 Bierstadt 2 6 10:1
2. 1. FC Naurod 1928 2 3 5:5
3. TSV Bleidenstadt 2 0 1:10

Viertelfinale

A 16:55 Uhr SG Orlen - SV Niedernhausen 5:4
B 17:12 Uhr TuS Nordenstadt - SV Wiesbaden 1:6
C 17:29 Uhr FV Biebrich 02 - 1. FC Naurod 5:3 n9M
D 17:46 Uhr FC Bierstadt - SV Erbenheim 0:3

Halbfinale

  18:25 Uhr SG Orlen - FV Biebrich 02 1:4
  18:42 Uhr SV Wiesbaden - SV Erbenheim 4:6 n9M

9M-Schießen um Platz 3

  19:00 Uhr SG Orlen - SV Wiesbaden 5:4

Finale

  19:15 Uhr FV Biebrich 02 - SV Erbenheim 6:7 n9M

Bilder-Galerie Verbandsliga Mitte 2012/13

Liebe Freunde,
Sie finden hier Bilder, die nicht nur die Spieler im Portät zeigen, oder wie sie ihrer Arbeit auf dem manchmal grünen Rasen nachgehen.

Einen besonderen Schwerpunkt dieser Gallerie bildet das "Drumherum". Mitfiebernde Fans, Funktionäre, kurzum: hier lernen Sie das gesamte Umfeld des BFV 02 kennen. Viel Spaß!

Bilder der letzten Spielzeiten finden Sie noch im Archiv.

Von folgenden Ereignissen oder Spielen finden Sie hier Bilder im jpg Format:

Heimspiel gegen den SV Eintracht 1920 Lollar (18. 05. 2013)

Auswärtsspiel bei der FVgg Kastel 06 (11. 05.2013), Vol. I

Auswärtsspiel bei der FVgg Kastel 06 (11. 05.2013), Vol. II

Heimspiel gegen den FV 09 Breidenbach (04. 05. 2013)

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des Biebricher Fußballvereins 1902 im Vereinsheim (26. 04. 2013)

Heimspiel gegen den VfB Unterliederbach 1912 (20. 04. 2013)

Heimspiel gegen den TSV Steinbach 1921 (07. 04. 2013)

Hessenpokalspiel gegen Kickers Offenbach (23. 03. 2013), Vol. I

Hessenpokalspiel gegen Kickers Offenbach (23. 03. 2013), Vol. II

Hessenpokalspiel gegen Kickers Offenbach (23. 03. 2013), Vol. III

Heimspiel gegen den SV Wiesbaden 1899 (24. 02. 2013), Vol. I

Heimspiel gegen den SV Wiesbaden 1899 (24. 02. 2013), Vol. II

Peter-Reitz-Hallenturnier des 1. FC Naurod 1928 (12. 01. 2013)

Weihnachtsfeier im Casa Nova (15. 12. 2012)

Heimspiel gegen den VfB 1900 Gießen (25. 11. 2012), Vol. I

Heimspiel gegen den VfB 1900 Gießen (25. 11. 2012), Vol. II

Heimspiel gegen den 1. FC Vikoria 07 Kelsterbach (18. 11. 2012)

Heimspiel gegen den VfB 09 Wetter (11. 11. 2012), Vol I

Heimspiel gegen den VfB 09 Wetter (11. 11. 2012), Vol II

Heimspiel gegen die FVgg Kastel 06 (27. 10. 2012), Vol. I

Heimspiel gegen die FVgg Kastel 06 (27. 10. 2012), Vol. II

Regional-Pokalfinale gegen den SV 1947 Presberg in Hohenstein (03. 10. 2012)

Heimspiel gegen die SG Eintracht 05 Wetzlar (29. 09. 2012)

Heimspiel gegen den Türkischen SV WI 1973 (16. 09. 2012)

Heimspiel gegen den FC Germania 06 Schwanheim (08. 09. 2012)

Internationales Freundschaftsspiel gegen den Al-Khor Sports Club (Qatar) (05. 09. 2012)

Heimspiel gegen den FC Ederbergland (01. 09. 2012)

Auswärtsspiel beim SV Wiesbaden 1899 (26. 08. 2012)

Heimspiel gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg (21. 08. 2012)

Auswärtsspiel beim VfB 1900 Gießen (18. 08. 2012)

Heimspiel gegen die SG Oberliederbach (11. 08. 2012), Vol. I

Heimspiel gegen die SG Oberliederbach (11. 08. 2012), Vol. II

Team-Fotos (11. 08. 2012)

Auswärtsspiel beim 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach (04. 08. 2012), Vol. I

Auswärtsspiel beim 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach (04. 08. 2012), Vol. II

Herzlich Willkommen beim FV Biebrich 02 (13. 07. 2012)

Medien 2012/13



Hessenpokal-Viertelfinale FV Biebrich 02 - Kickers Offenbach (23. 03. 2013)

B-Town Harlem-Shake

FV Biebrich 02 - SV Wiesbaden 1899 (24. 02. 2013)

Hallenturnier der Kreisschiedsrichter-Vereinigung in der Elsässer Sporthalle
(06. 01. 2013)

SV Wiesbaden 1899 - FV Biebrich 02 (26. 08. 2012)

Big Hauzel

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Juli/August 2012

Liebe Biebricher,
wenn Sie die Verbandsliga-Fußballer der Blauen in der neuen Saison auf dem Dyckerhoff-Sportfeld sehen wollen, dann gehen Sie sicherheitshalber in diesem Jahr hin. Denn von den 17 Heimspielen der Runde, finden 13 bis Weihnachten statt – und nur noch vier in der Restserie 2013.

Wie außergewöhnlich dieser, von Klassenleiter Jörg Wolf (Cölbe) erstellte, Spielplan ist, wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass der Biebricher Fußballverein das neue Jahr mit fünf (!) Auswärtsspielen beginnt. Das erste Match auf eigenem Platz steht nach Ostern im Kalender – am 7. April. Derlei sucht man in einer Verbandsspielklasse seinesgleichen sicher vergebens. Da stellt sich für die 02-Verantwortlichen, die längst aufgegeben haben, sich über Entscheidungen von Verbandsfunktionären aufzuregen, nun die Frage, ob sie nicht vielleicht doch die Strategie ändern sollen. Wer nie meckert, wer nicht auf seinem guten Recht besteht, bekommt das, was die andern nicht wollen – und zwar gern und sofort, doppelt und dreifach.

Was machen wir jetzt? Sollen wir uns erst einmal freuen auf die vielen bevorstehenden Begegnungen auf eigenem Gelände. Im bekanntermaßen schnuckeligen November haben wir gleich drei hintereinander. Unter anderem am Volkstrauertag und Totensonntag, wo wir ohnehin wegen des Vormittagsspielverbots erhebliche Platzprobleme haben.

An den beiden Wochentags-Spieltagen im August müssen wir immerhin nicht reisen. Aber dienstags abends nehmen aus Dietkirchen und Watzenborn-Steinberg auch weniger Anhänger die Fahrt auf sich als an einem Wochenende. Und die Schiedsrichter kosten an Werktagen auch noch Zuschlag.

Sehr ruhig ging dagegen bei den Aktiven die Wechselfrist in diesem Sommer vorüber. Der Stamm des Verbandsligateams ist den Blauen treu geblieben. Die Zugänge sollten dafür sorgen, dass sich die Mannschaft konstanter präsentiert als in den beiden vergangenen Spielzeiten, so dass das fürs erste ausgegebene Saisonziel mit einem einstelligen Tabellenplatz realistischer Weise erreichbar scheint.

Weniger erfreulich ist der Sommer in der Jugendabteilung verlaufen. Die Unruhe, die sich seit Jahreswechsel breit gemacht hatte, ist nicht ohne Folgen geblieben. So haben wir nach Zu- und Abgängen im aktuellen Saldo ein Minus von 30 Nachwuchsspielern zu verzeichnen. Ganz schlimm, die „verbrannte Erde“, die D-Jugendtrainer Uwe Kilian hinterlassen hat. Allein in dieser Altersklasse haben sich 22 Kinder abgemeldet. Statt an verantwortlicher Stelle an der Umstrukturierung der Biebricher Jugendabteilung mitzuarbeiten, was ihm wiederholt angeboten worden ist, fungiert er nun als Jugendleiter beim SV Wiesbaden. Auch wenn von Seiten des SVW dementiert wurde, dass man an der Berliner Straße mit finanziellen Anreizen zur Wechsel-Entscheidung beigetragen habe, halten sich in der Wiesbadener Jugendfußball-Szene beharrlich Gerüchte, die von einer Vergütung für den SVW-Jugendleiter sprechen. Von 500 und mehr Euro ist dabei die Rede. Es ist das Recht eines jeden Vereins, professionelle Strukturen einzuführen, wenn die Verantwortlichen es für richtig halten oder Ehrenamtliche nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Bei Biebrich 02 dagegen werden wir die traditionellen Organisationsformen beibehalten, Vorstandsmitglieder werden Geld mitbringen statt zu kassieren und sich nach Kräften für den Verein einsetzen – dazu zählt bei uns auch der Jugendleiter.

Für die Jugendabteilung bieten die Veränderungen dieses Sommers auch eine Chance – wieder zur Ruhe zu kommen und zu mehr Qualität, um die Ausnahmestellung, die sie in Wiesbaden einnimmt, zu unterstreichen. Seit langer, langer Zeit werden die Blauen zwar erstmals kein Oberliga-Team haben. Das kann sich freilich schnell ändern. Gerade die A-Jugend, die zum dritten Mal als Wiesbadener Regionalmeister erst in den Entscheidungsspielen (diesmal gegen den Darmstädter Vertreter Viktoria Griesheim) den Aufstieg verpasst hat, sollte durchaus in der Lage sein, in der Gruppenliga bei der Titelvergabe erneut ein gewichtiges Wort mitzusprechen.

Dass Talente, die in unseren Jugendmannschaften spielen, gute Chancen haben, den Sprung in die eigene erste Mannschaft zu schaffen, kann jeder sehen, der sich den aktuellen Biebricher Verbandsliga-Kader ansieht. Und auch die zweite Mannschaft, die als einziges Reserve-Team in der Kreis-Oberliga erneut den Klassenerhalt geschafft hat, ist eine gute Zwischenstation auf dem Weg nach oben.

Viel Spaß in der neuen Saison wünscht
Ihnen und Euch
Heinz-Jürgen Hauzel, 2. Vorsitzender

hjh


September 2012

Liebe Biebricher,
endlich mal wieder ein internationales Freundschaftsspiel mit einem Profiverien auf dem Dyckerhoff-Sportfeld. Am Mittwoch, 5. September, gastiert um 18 Uhr der Al-Khor Sports-Club aus der „Qatar Stars League“ in Biebrich. Eigentlich hatte der Direktor des Nordenstadter Marriott Courtyard Hotels, der mit den Kataris freundschaftliche Beziehungen pflegt, ein Match mit dem SV Wehen arrangieren wollen, doch die Verantwortlichen des Drittligisten zeigten deutlich kein Interesse. Der Nordenstadter Ortsvorsteher Rainer Pfeifer knüpfte dann den Kontakt zwischen dem Hotelmanager und dem 02-Vorsitzenden Horst Klee, der sofort zusagte.

In Katar, wo die Weltmeisterschaft 2022 stattfinden soll, wird im Fußball derzeit mächtig aufgerüstet. Die „Stars League“ ist mit internationalen Assen gespickt. Gerade ist der Schalker Raúl zum Al-Khor-Konkurrenten Al-Sadd gewechselt. Das Team, das in der ersten Septemberwoche in Biebrich spielt, bereitet sich derzeit in einem Trainingslager in Bad Nauheim auf die am 15. September beginnende Meisterschaftsrunde vor. Die Gäste aus dem Emirat laden die Mannschaft des Biebricher Fußballvereins nach der freundschaftlichen Auseinandersetzung ins Nordenstadter Marriott zum Essen ein.

Die Partie gegen Al-Khor ist nur eins von fünf Heimspielen der Biebricher Verbandsliga-Mannschaft. Am 1. September kommt Titelfavorit FC Ederbergland aufs Dyckerhoff-Sportfeld, gegen den es in den vergangenen Jahren für die Blauen kaum etwas zu erben gab, meist vielmehr deftige Klatschen. „Unser Angstgegner“, sagt Spielausschussvorsitzender Thomas Utikal. Ein bisschen Hoffnung macht die Tatsache, dass die jungen 02er von Woche zu Woche zugelegt haben und vor allem bei den schweren Auswärtsspielen in Kelsterbach (2:2), Gießen (1:1) und beim SVW (0:0) überzeugten. Vielleicht ist ja diesmal auch eine Überraschung gegen die Battenberg/Allendorfer Kombination möglich. Gegen Aufsteiger Schwanheim, im Derby gegen den Türkischen SV und schließlich gegen Absteiger Eintracht Wetzlar sollte das eine oder andere Heim-Pünktchen hinzukommen.

In der Kreis-Oberliga veranstaltet die zweite Mannschaft der Blauen bislang eine wahre Berg- und Talfahrt. Starken Leistungen und erfreulichen Ergebnissen folgen deftige Schlappen – und umgekehrt. So gab es nach der 1:8-Niederlage beim SV Erbenheim einen 4:1-Sieg gegen den FC Naurod, zu dem auch Chef-Trainer Elvir Melunovic, der am 12. September seinen 41. Geburtstag feiert, seinen Teil beigetragen hat. Das war sehr beruhigend.

Und da auch der Nachwuchs gut in die Saison gestartet ist, sagen Sie, wenn einer fragen sollte: Den Blauen geht es gut. Bei Jugend, Aktiven und Alten Herren ist alles wohlauf. Und von der hektischen Betriebsamkeit anderer, die sich bis auf den letzten Drücker auf dem Spielermarkt umtun, wollen wir uns erst gar nicht anstecken lassen. Auch wenn wir selbst im einen oder anderen Fall Opfer der Aktivitäten sein sollten.

Es ist durchaus interessant, was sich bei den Nachbarn tut. Der SV Wiesbaden hat sich in der Verbandsliga mit seiner stark besetzten Sportlichen Leitung und dem mächtig aufgepeppten Kader in der Spitzengruppe festgesetzt. Wenn in den Wiesbadener Tageszeitungen aber von Wachablösung gesprochen wird, bitten wir um etwas Geduld. Wir haben in Biebrich immer gesagt: Um die Nummer eins im Wiesbadener Fußball zu sein, braucht es mehr als eine top platzierte erste Mannschaft. Zum Beispiel so etwas Schönes, wie es auf der Internetseite des Sportvereins formuliert ist: „Der SVW hat eine große und florierende Jugendabteilung für alle Jahrgänge.“ Wenn's denn der Wahrheit entsprechen würde. Denn die A-Jugend hat man an der Berliner Straße im August schon zurückgezogen.

Ganz schlimm ist derweil, was sich bei der Germania tut. Als im Winter der frühere Fußball-Abteilungsleiter Werner Roller im Tagblatt seiner Befürchtung Ausdruck verliehen hat, mit dem ruhmreichen Traditionsverein nehme es „ein bitterböses Ende“, da wandte sich der Vorsitzende Norbert Schwartz noch kopfschüttelnd gegen solcherlei Prophezeihungen. Ein halbes Jahr später ist Schwartz zurückgetreten, hat festgestellt, die Germania sei überschuldet, sie habe keine Jugend und sei als Verein eigentlich mausetot. Dieses Trauerspiel ist wohlgemekt eine Warnung an andere – auch an die Mitglieder und Verantwortlichen des SV Wiesbaden und des Biebricher Fußballvereins – darauf zu achten, dass nicht nur ein paar Wochen lang die Ergebnisse, sondern vor allem die Strukturen stimmen, um eine solide Basis zu haben für eine dauerhaft positive Entwicklung.

In diesem Sinne verspreche ich für den Vorstand der Blauen, wachsam zu bleiben.

Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel

hjh


Oktober 2012

Liebe Biebricher,
Wechselbäder stärken bekanntlich die Konstitution. So gesehen, wird die 02-Anhängerschaft gut durch den Winter kommen. Gegen kein Spitzenteam der Verbandsliga haben die Blauen in dieser Saison bislang verloren. Top-Team FC Ederbergland wurde gar mit 5:1 abgefertigt. Und im Regionalpokal beim Hessenligisten FC Eddersheim 3:2 gewonnen. Nur wenn das Team von Trainer Melunovic selbst favorisiert war, ging’s mitunter in die Hose, so beim 1:5 im Derby gegen den Türkischen SV und im Kreispokal mit 2:5 gegen die Spvgg. Sonnenberg – das war peinlich.

So ärgerlich manche Niederlagen wie die zuletzt mit 1:2 beim VfB Unterliederbach auch sind, weil sie immer dann eintreten, wenn gerade der Anschluss an die Spitzengruppe winkt, so sehr müssen sich Verantwortliche und Anhänger in Erinnerung rufen, wie erfreulich das bisherige Abschneiden eigentlich ist. Einer jungen Mannschaft wie dieser muss man Leistungs-Schwankungen nachsehen, den einzelnen Spielern auch Fehler. Das Team hat dabei wiederholt bewiesen, dass es an guten Tagen jeden in der Klasse schlagen kann, gerade auch auf fremden Plätzen.

Die Mannschaft sollte so weitermachen, die Favoriten in der Klasse ärgern. Wann immer es geht, viele Tore schießen und punkten. Sich richtig reinknien und dabei langsam aber sicher stabilisieren, damit die Tendenz weiter nach oben zeigt. Und wenn es nach dem 4:1-Erfolg im Regionalpokalfinale gegen den Gruppenligisten SV Presberg die Glücksgöttin bei der Auslosung zum Hessenpokal Anfang Dezember gut mit den Blauen meint, winkt ja vielleicht (mindestens) ein besonderer Leckerbissen. Ein Duell mit einem der drei hessischen Drittligisten – SV Wehen, Darmstadt 98 oder Kickers Offenbach – würde für einen schönen Höhepunkt auf dem Dyckerhoff-Sportfeld sorgen.

Noch „abwechslungsreicher“ sind in dieser Saison die Ergebnisse der 02-Reserve in der Kreisliga. Dem 5:1 gegen Kostheim 12 folgte ein 0:4 gegen Niedernhausen. Dem 1:8 in Erbenheim ein 4:1 gegen Naurod. Zuletzt die Krönung: Nach 0:6 gegen Karadeniz und 3:10 beim FV Delkenheim schaffte es die zweite Garnitur der Blauen, dem bis dahin in zehn Spielen zehnmal siegreichen SV Frauenstein mit 4:1 den ersten dicken Flecken auf die Weste zu schmieren. Nun sind die heftigen Ausschläge nach oben und unten hier durchaus nachzuvollziehen. Die Ergebnisse haben direkt mit der Zusammensetzung der Mannschaft zu tun. An Wochenenden, an denen zeitgleich erste und zweite Mannschaft anzutreten haben, scheint die 02-Reserve chancenlos. In den anderen Fällen, wenn zwei, drei Stützen aus dem Verbandsliga-Kader eingebaut werden können, ist die Zweite in der Lage, es in der Kreis-Oberliga mit jedem aufzunehmen. Diese Art berechenbarer Unberechenbarkeit unter dem Namen Biebrich 02 ist den Vereins-Verantwortlichen eher unangenehm. Doch dürfen sie wenigstens für sich behaupten, stets gegen die Teilnahme von Reserven im normalen Liga-Spielbetrieb gewesen zu sein und bei Verbandstagen auch so votiert zu haben. Nachdem die große Mehrheit in Hessen aber die „Reserven in Konkurrenz“ wollte und die Regeln so sind wie sie sind, müssen wir mitspielen. Genau wie alle anderen. Aktuelles Beispiel ist der SC Waldgirmes. Dass der mit seiner Reserve am Wochenende 13./14. Oktober sein Verbandsliga-Match in Biebrich unbedingt am Sonntag austragen wollte, hat nur einen Grund: Die eigene Erste kickt am Samstag in der Hessenliga daheim gegen Kickers Offenbach II. Davon könnte nun wiederum am Sonntag im Abstiegskampf der Kreis-Oberliga Wiesbaden der SC Klarenthal profitieren, bei dem die 02-Reserve parallel zu ihrer Verbandsliga-Mannschaft antreten und drum auf jegliche Verstärkung verzichten muss. Eigentümlich ist der Lauf der Dinge.

Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel

hjh


November 2012

Liebe Biebricher,
ja, was soll man über die Verbandsliga-Mannschaft der Blauen zur Saison-Halbzeit schreiben? Gegen die Großen imponiert, gegen die Kleinen blamiert! Das ist ärgerlich, weil die Entwicklung der vergangenen Wochen völlig unnötig ist. Statt zwei Siegen gab’s gegen die Kellerkinder Lollar und Kastel gerade ein Pünktchen. Fünf Zähler mehr – und die Biebricher wären Vierter der Tabelle – direkt hinter den Aufstiegsaspiranten Kelsterbach, SVW und Ederbergland.

Die Krise, so scheint es, wurde von der Sportredaktion der Wiesbadener Tageszeitungen herbeigeschrieben und in der Folge auch vereinsintern herbeigeredet. Statt in aller Gelassenheit eine vergleichsweise ruhige Saison zu absolvieren, zittern jetzt alle Nullzweier sogar schon vor dem Heimspiel gegen den VfB Wetter. Nach der Niederlage in Lollar natürlich nicht einmal unbegründet.

Manchmal dachte ich zuletzt: Wie oft haben wir nicht solche und ähnliche Situationen in den vergangenen viereinhalb Jahrzehnten erlebt, durchgestanden und überlebt. Und haben hinterher meist besser dagestanden als zuvor, besser als von uns erhofft und von anderen gedacht. Es besteht doch um Gottes willen kein Grund zur Panik. Andere Klubs würden sich glücklich schätzen, wenn sie unsere Probleme hätten. Und es gibt es ja durchaus auch Erfreuliches. Sezer Altas beispielsweise hat sich zu einem Offensivmann mit Spielmacher-Qualitäten entwickelt. Volkan Zer beweist selbst an schlechten Tagen (wie gegen Kastel) seine Torjäger-Qualitäten. Was kann da erst an guten Tagen noch auf die Gegner zukommen. Und die anderen haben das Fußballspielen gewiss nicht verlernt. Sie werden alle wieder zu sich finden.

In den kommenden Wochen bieten sich prima Gelegenheiten, das angekratzte Image aufzupolieren. Nach dem Match gegen Wetter folgen mit Beginn der Rückrunde gleich zwei weitere Heimspiele. Dann kommen mit Tabellenführer Viktoria Kelsterbach und dem VfB 1900 Gießen zwei Mannschaften, bei denen die Blauen in den Hinspielen mit starken Leistungen an Siegen nur knapp vorbeigeschliddert sind und immerhin zwei Unentschieden eingefahren haben.

Daran sollte sich die Mannschaft erinnern. Und nach Möglichkeit mit ihren Leistungen anknüpfen. Das könnte gelingen, wenn sie die entsprechende Unterstützung erfährt. Wie stark Mannschaft und die sportliche Leitung sind, erweist sich immer in schwierigen Phasen.

Auch der November hat schöne Tage – das zumindest wünscht allen Blauen
Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel, 2. Vorsitzender

hjh


Dezember 2012

Liebe Biebricher,
zum Jahresabschluss gibt’s auf dem Dyckerhoff-Sportfeld noch einmal einen echten Knaller – das Wiesbadener Traditionsderby zwischen den Blauen und dem SVW am zweiten Advent. Zwei Philosophien treffen da aufeinander. Der Biebricher Fußballverein mit seiner hohen Konstanz – eben so, wie er für uns immer war – auf der Basis zweier Grundsätze: Wir geben nicht mehr Geld aus als wir haben. Und: Ein bisschen was geht immer. Auf der anderen Seite der SV Wiesbaden, der in seinem Auf und Nieder zumindest mit seiner ersten Mannschaft gerade wieder zu einem Höhenflug ansetzt – mit dem auf bitteren Erfahrungen basierenden Wissen: Ohne Geld geht nichts.

Die Nullzweier haben in diesem Verbandsliga-Jahr oft überrascht. Positiv wie negativ. Selten lieferten sie die erwarteten Ergebnisse ab. Das lässt für das Duell mit dem Aufstiegsanwärter hoffen. Für den Sportverein ist der Ausgang der Partie sicher von größerer Bedeutung als für die Gastgeber.

Diese Tage haben ein paar Blaue zusammengesessen und sich einmal mehr über die Kompetenz der Sportredaktion der Wiesbadener Tageszeitungen unterhalten. Und über die Treffsicherheit von Überschriften. Nach dem 3:3 im Derby gegen Kastel 06 am 27. Oktober titelte man im Pressehaus: „02er rein ins Tief – 06er raus aus der Krise“. Die Kasteler haben seitdem einen Punkt geholt und sind vom 17. auf den 18. Platz zurückgefallen. Die Blauen haben ihre Position im Mittelfeld behauptet.

Im Tagblatt-Wochenschlusspfiff resümierte Rolf Lehmann am 1. Dezember in seiner Analyse über den Sportverein: „Der SVW ist der Sympathischste, den es seit langem gab. “ Der Verfasser meinte wohl eher „der Erfolgreichste“. Ob Erfolg auch sympathisch macht, ist zumindest nicht unumstritten. Die Feststellung wird aber auf alle Fälle denen nicht gerecht, beziehungsweise beleidigt sogar die, die den SVW aus dem Nichts wieder auf die Füße gestellt haben.

Ein anderes Thema ist der Türkische SV. Auch der wurde in den ersten Monaten der neuen Saison in den Wiesbadener Lokalzeitungen über Gebühr gefeiert. Bis dann – wie so oft in den vergangenen Jahren – im Herbst das Geld knapp wurde. Der für seine tolle Aufbauarbeit hochgelobte Trainer Nazir Saridogan weiß, dass Aufbauarbeit mit Geld leichter ist als ohne. Spätestens im Sommer verlieren die Türken nicht nur ihn, sondern auch Torjäger Arslan und ihren Vorsitzenden. Und dann sehen wir mal, was wird.

Auch Gruppenligist FSV Winkel hat die Reißleine gezogen, nachdem ein Sponsor abgesprungen ist. Alle Nicht-Winkeler im Kader verlassen samt Trainer den FSV, der zum Auffüllen der ersten die zweite Mannschaft wohl zurückziehen wird.

Was beim RSV Würges, dem Türkischen SV, der TSG Wörsdorf, der SG Walluf, dem FSV Winkel und vielen anderen Vereinen in den vergangenen Jahren geschehen ist oder gerade geschieht, sind nicht Symptome für das Ende des Fußballs, sondern vielmehr Anzeichen seiner Genesung. Hier reguliert sich auch ohne die Unterstützung der Verbände, was es an ungesunden Auswüchsen gibt. Von dem Selbstheilungsprozess werden am Ende alle profitieren.

In diesem Sinnen wünsche ich allen Freunden unserer Sportart,
Ihnen und Euch ein gutes neues Jahr,
Heinz-Jürgen Hauzel (Zweiter Vorsitzender)

hjh


Januar 2013

Liebe Biebricher,
wir treffen uns am ersten Februar-Wochenende bereits zur 17. Auflage des Biebricher Nostalgiecups seit 1996. Werner Hammelbacher war da bei der Germania noch mit von der Partie, und Ede Bruch saß bei den 76ern auf der Bank. Wilfried Rath kickte für die Blauen, und Heinz Przybilla beobachtete seine Schützlinge, Claus Rönsch war stolz auf seine alten SVWler, und „Beatle“ Gerhardt hatte immer noch eine beeindruckende Haarpracht. Die sind nun alle nicht mehr unter uns, von den Genannten ist zuletzt im Vorjahr Adi Gerhardt gestorben. Auf dem Spielfeld in der Halle am Dyckerhoff-Sportfeld tummeln sich inzwischen viele jüngere. Aber es werden in der Equipe Special des SV Wehen sowie in der Ü50-Gruppe beim SVW, bei den 76ern und den 02ern auch diesmal noch eine ganze Reihe von großen Wiesbadener Fußballern früherer Tage das Trikot überstreifen, die schon bei der Turnier-Premiere mitgewirkt haben.

Vom ersten Mal an haben wir den Erlös aus Zuschauereinnahmen einem guten Zweck zur Verfügung gestellt. Und von Anfang an haben die teilnehmenden Mannschaften diesen Betrag durch eigene Spenden aufgestockt und dafür gesorgt, dass stets eine stattliche Summe zusammenkam, obwohl auch bei dieser Veranstaltung die Zuschauereinnahmen mit der Zeit zurückgegangen sind.

Zuletzt haben wir die Nostalgie-Cup-Spende dem Nachbarschaftshaus in Biebrich zur Verfügung gestellt, was sich durch die verspätete Rückkehr der Einrichtung ins Stammhaus etwas hinausgezögert hat. Umso glücklicher waren der Vorsitzende Manfred Kahl und die Geschäftsführerin Karin Müller, als 02-Chef Horst Klee den Betrag überbrachte. Auch nach der großen Baumaßnahme und den Umzug wieder an die Rathausstraße bleibe genug zu tun, bestätigten sie. Das Geld sollte für die Gestaltung des Außenbereichs Verwendung finden.

Horst Klee lag ganz gewiss nicht falsch, als er bei der Übergabe feststellte: „Das Nachbarschaftshaus ist mit seinem Wirken ein Segen für unseren Stadtteil.“ Der Verein sorgt mit seinem breiten Angebot für alle Generationen dafür, dass viele Biebricher, die sonst vielleicht an den Rand gedrängt würden, sich angenommen, zugehörig und respektiert fühlen dürfen. Aus diesem Grund wollen wir den Erlös des 17. Nostalgiecups, erneut dem Nachbarschaftshaus zur Verfügung stellen – für das übrigens auch Gerhard Wölfinger im Bereich der Jugendarbeit verantwortlich tätig ist, der seit der ersten Austragung 1996 im Team von Biebrich 76 an dem Turnier aktiv teilnimmt.

Natürlich werden wir wie in all den Jahren uns nach dem sportlichen Wettstreit im Klubheim des Biebricher Fußballvereins am Buffet stärken und an diesem Tag des Wiedersehens in vielen lockeren und fröhlichen Gesprächsrunden in die Verlängerung gehen.

So wie wir uns auf dieses Turnier und den nachfolgenden Abend freuen, blicken wir in gespannter Erwartung auch auf den Fortgang der Meisterschaftsrunden. Für die Reserve der Blauen in der Kreis-Oberliga sowie für unsere gerade in den Gruppenligen so erfolgreichen Jugendteams geht’s bereits in der Woche nach Fastnacht, also am 16. und 17. Februar wieder in die Vollen. Das Verbandsliga-Team beginnt das Jahr mit dem im Dezember ausgefallenen Derby gegen den in der Winterpause noch einmal verstärkten Titelanwärter SVW am 24. Februar. Und im Hinterkopf haben die Verantwortlichen des Biebricher Fußballvereins schon jetzt die Hessenpokal-Begegnung mit den ruhmreichen Offenbacher Kickers. Der Drittligist gastiert aller Voraussicht nach am Samstag, 23. März, auf dem Dyckerhoff-Sportfeld. Bei zu vielen wetterbedingten Ausfällen ist dieser Tag in der Dritten Liga als Nachholtermin vorgesehen. Offenbachs Ramon Berndroth hat aber zugesagt, das Wochenende für das Pokalduell möglichst freizuhalten. Der Türkische SV, unser Verbandsliga-Gegner an diesem Tag, war sofort bereit, das Punktspiel zu verlegen. Sollte es trotz der allseitigen Bemühungen am 23. März nicht klappen, ist als Ausweichtermin für das Pokalmatch gegen die Kickers der 17. April – ein Mittwoch – vorgesehen.

Wären wir Fassenachter hätten wir übrigens schon wieder ein Jubiläum groß zu feiern. Wir hoffen, dass Sie uns durch das 111. Jahr des Vereinsbestehens mit Sympathie begleiten.

Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel

hjh


Februar/März 2013

Liebe Biebricher,
bis Ostern haben die Verbandsliga-Fußballer der Blauen nur zwei Heimspiele auf dem Programm. Aber was für welche Die Paarungen lesen sich wie zu allerbesten Zeiten in den 50er und 60er Jahren. Zum Start ins neue Jahr steigt am 24. Februar zunächst das Meisterschafts-Derby gegen den Titelanwärter SVW. Vier Wochen später kommt es am 23. März auf dem Dyckerhoff-Sportfeld zum Hessenpokal-Duell mit den Offenbacher Kickers. Keine Nostalgie, keine Freundschaftsspiele – es geht um was!

Die Flutsch von David liegt bereit, mal sehen, ob der blau bedresste Zwerg die Goliaths an empfindlichen Stellen trifft. Jedenfalls hat das 02-Team sich vorgenommen, die Favoriten zu ärgern. Wie das geht, hat auf erfreuliche Weise gerade unsere zweite Mannschaft in der Kreis-Oberliga gezeigt, die nach dem Erfolg über den SV Frauenstein nun mit dem SV Erbenheim auch das zweite Topteam der Klasse besiegt hat. Als zweifacher Torschütze hat der in der Winterpause von Karadeniz gekommene Ertugrul Bilgili bewiesen, wie wertvoll er für den Biebricher Fußballverein werden kann. Der 18-Jährige sorgte für das 1:0 und in der Schlussminute für den 2:1-Siegtreffer. Mit Trainer Elvir Melunovic (41) und Kurt Migge (40), dem einstigen Kapitän unserer ersten Mannschaft, haben übrigens zwei Stabilisatoren auf dem Platz gestanden, die zur Vätergeneration der zahlreichen jungen Talente im Team gehören.

Apropos Talente. Eine Woche nach Fastnacht war die A-Jugend das einzige Gruppenliga-Team, dessen Begegnung nicht ausgefallen ist. Gegen Schlusslicht Spvgg. Hochheim feierte der Tabellenführer einen 19:0-Kantersieg. Wie die Blauen derzeit im Jugend-Leistungsbereich von A- bis D-Jugend aufgestellt sind, muss ihnen um die Zukunft ihrer aktiven Mannschaften nicht bange sein. Hier reifen Blütenträume sozusagen im eigenen Garten.

Kurios dagegen, was sich um Biebrich herum in diesem Winter wieder abgespielt hat. Kastel 06 und der FSV Winkel hatten sich aus finanziellen Gründen jeweils von einer ganzen Reihe von Spielern getrennt. Ein Winkeler, der auch bei den Blauen angefragt hatte, entschied sich letztlich – Achtung! – für Kastel 06, weil er dort mehr Geld verdienen könne. Auch die Spvgg. Amöneburg hat kräftig aufgerüstet, um nach dem Abstieg aus der Gruppenliga nun wenigstens noch den Durchmarsch in die A-Klasse zu vermeiden.

Von den alten Spielern glaubt niemand, dass die Neuen nur der bekannt guten Luft wegen nach Amöneburg gekommen sind, was zu ersten Störungen im Binnenklima geführt hat. Immerhin gelang im Kellerduell mit der traditionsreichen Germania ein 3:2-Sieg. Die TSG Wörsdorf dagegen, wo der alte Fuhrmann Rolf Schmidt noch einmal ins Portemonnaie gegriffen hatte, verlor mit der im Winter umformierten Mannschaft zum Auftakt daheim gegen Höchst mit 4:5.

Die Turbulenzen rundherum betrachten wir in Biebrich aus besagten Gründen recht gelassen. Wir kennen unsere Verhältnisse und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Wir haben in der Verbandsliga viele Vereine kommen und gehen sehen, auch schon als sie noch Landes- und Gruppenliga hieß. Wir haben viele Klubs erlebt, die ganz groß in die Jugendarbeit einsteigen wollten und mussten dann mit ansehen, wie die Pläne als mehr oder minder große Luftblasen wieder geplatzt sind. Wohlgemerkt: Markige Sprüche, hehre Versprechungen, rasante Berg- und Talfahrten tun dem Fußball insgesamt nicht gut. Weil sie vernünftige Konzepte zerstören.

Dabei sind vernünftige Konzepte besonders wichtig in Zeiten, in denen verbandsseitig Spielklassen-Strukturen geschaffen werden, in denen ein finanzielles Überleben ohnehin kaum möglich ist. Gerade wieder ist der VfB Lübeck in der Regionalliga Nord kolabiert und wurde aus der Wertung genommen. In der Oberliga Schleswig-Holstein der FC Sylt. Wem es in Hessen dreckig ging und geht, erleben wir hautnah mit. Hessen Kassel und der FC Eschborn waren schon zweimal am Ende. Wer sich im Internet durch die unteren Spielklassen klickt, oder im Hessenfernsehen durch die Textseiten zappt, wird viele alte Weggefährten der Blauen wiederfinden – oder eben aber auch nicht mehr, weil sie ihren Laden samt Jugendabteilung, so sie denn eine hatten, ganz dicht gemacht haben.

Dass genau das niemand je über uns sagen kann, weil wir die zum guten Teil selbst gestellten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben in unserem Stadtteil weiter erfüllen wollen, ist – wie in den vergangenen 42 Jahren – das oberste Ziel der Verantwortlichen des Biebricher Fußballvereins. Und auf dem Weg zu diesem Ziel scheuen wir keinen Vergleich mit jedweden fußballerischen Goliaths, die sich uns in den Weg stellen.

Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel

hjh


März/April 2013

Liebe Biebricher, liebe Gäste
die Blauen machen den zweiten Versuch, in den Frühling zu starten. Und sie hoffen, dass er ihnen so gut gelingt wie der erste. Denn im ersten Verbandsligaspiel des neuen Jahres am 24. Februar bescherten die 02-Fußballer ihrem Publikum auf dem Dyckerhoff-Sportfeld einen 3:1-Derby-Sieg gegen Titelanwärter SV Wiesbaden. Nun, vier Wochen und zweieinhalb Wintereinbrüche später, kommen die Offenbacher Kickers nach Biebrich. Hessische Traditionsklubs unter sich. Und auch, wenn die Kickers schon weit bessere Tage gesehen haben, wir Blaue sind sehr glücklich, dass der ehemalige Eintracht- Profi Uwe Bindewald uns im Hessenpokal das Team vom Bieberer Berg zugelost hat.

Eine tolle Pokalrunde

Die finanziell angeschlagenen Kickers haben in dieser Saison in der Dritten Liga enttäuscht, aber im Pokal brilliert. In Runde eins warfen sie Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth mit 2:0 aus dem Wettbewerb, in der zweiten Hauptrunde mit dem gleichen Ergebnis Zweitligist Union Berlin. Herausragend die Vorstellung beim neuerlichen 2:0-Sieg im Achtelfinale gegen Bundesligist Fortuna Düsselsdorf. Erst im Viertelfinale schieden die Offenbacher denkbar knapp mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal aus. Natürlich wollen die Kickers solche Festtage möglichst schnell wiederholen und sich auch in der neuen Saison wieder mit Profiklubs messen. Dazu müssen sie auf dem Dyckerhoff-Sportfeld gegen die Verbandsliga-Mannschaft des Biebricher Fußballvereins gewinnen. Ein Kinderspiel? Die jungen 02er sind jedenfalls bis in die Haarspitzen motiviert und werden mit Sicherheit ihr Bestes geben. Seit Wochen kennen sie kaum ein anderes Thema als das nun anstehende Duell mit dem Klub, der trotz aller im Winter aufgetretenen Probleme in Hessen und darüber hinaus immer noch einen klangvollen Namen hat. Und mit dem 2:0-Sieg zuletzt bei den Stuttgarter Kickers sowie der Verpflichtung von Manfred Bender als neuem Sport-Geschäftsführer deuten die Daumen am Bieberer Berg trotz des vom DFB verhängten Zwei-Punkte-Abzugs (wegen Verstößen im Rahmen des wirtschaftlichen Zulassungsverfahrens) wieder nach oben.

Ums Haar gegen Kaiserslautern

Einmal, 1993, hätten auch die 02er ums Haar die erste DFB-Pokal-Hauptrunde erreicht. Unter Trainer Andreas Ludewig hatte die damalige Elf das Halbfinale beim seinerzeitigen Hessenligisten Borussia Fulda erreicht – und unterlag ihm nach einer bärenstarken Leistung denkbar unglücklich in der Johannisau. Die Fuldaer ihrerseits mussten sich im Endspiel übrigens Kickers Offenbach mit 2:3 beugen. Die beiden Verlierer der Vorschlussrunde durften damals gegeneinander den dritten hessischen Teilnehmer an der ersten DFB-Pokalrunde ausspielen. Auf neutralem Platz in Elz hatten es die Biebricher dabei mit einem weiteren Hessenligisten zu tun – mit Eintracht Haiger. Der Außenseiter vom Rhein hatte die Westerwälder am Rand einer Niederlage. Trotz vieler klarer Chancen für die 02-Angreifer hieß es am Ende von regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1. Im Elfmeterschießen versagten dann ausgerechnet dem sichersten Strafstoßschützen im Team der Blauen die Nerven. René Keutmann trat in den Boden, der Ball kullerte nur in Richtung Haigerer Tor. Der Biebricher Traum war ausgeträumt, der Gegner zog in die erste Hauptrunde ein, in der ihm der 1. FC Kaiserslautern zugelost wurde. Ausverkauftes Stadion – und während in Haiger ein riesiges Fußballfest gefeiert wurde, wussten die Blauen: Das hätten wir auch haben können.

Nun, was nicht ist... Zumindest ein Fußballfest wollen wir in Biebrich auch gegen die Offenbacher Kickers feiern. Ehe wir uns dann wieder auf den Verbandsliga-Alltag konzentrieren. Zweimal wollen wir zum Schluss herzlich danken. Dem Sportamt und seinen Mitarbeitern, die in der zurückliegenden Woche alles gegeben haben, den Rasenplatz trotz der schwierigen Witterungsbedingungen für das Pokalmatch auf Vordermann zu bringen. Und dann dem Türkischen SV, der sofort bereit war, dem Wunsch des Biebricher Fußballvereins zu entsprechen und das Verbandsliga-Derby, das eigentlich an diesem Samstag hätte stattfinden sollen, auf Mittwoch, den 17. April, zu verlegen. Wie gesagt, seid bedankt Freunde.

Ihr und Euer
Heinz-Jürgen Hauzel

hjh


April 2013

Liebe Biebricher,
da haben die Blauen mal auf sich aufmerksam gemacht, vor 1500 Zuschauern auf dem Dyckerhoff-Sportfeld dem Drittligisten Kickers Offenbach im Hessenpokal das Leben richtig schwer gemacht und nur denkbar knapp verloren. Aus allen Stimmen nach dem Spiel war der Respekt herauszuhören, den sich die 02er verdient hatten. Und danach? folgte ein Musterbeispiel, wie schnell im Fußball gerade erworbener Kredit wieder verspielt wird. Es mag das letzte Aufgebot und es mag auch Pech gewesen sein, aber ein Punkt aus den Begegnungen in Dietkirchen und bei Teutonia Watzenborn/Steinberg ist zu wenig. Wer den FC Ederbergland daheim 5:1 schlägt, wer den SV Wiesbaden 3:1 bezwingt, wer Kickers Offenbach nur 0:1 unterliegt, von dem muss man mehr erwarten können. Und in der Konsequenz heißt es schon am ersten April-Sonntag: Gegen den TSV Steinbach muss Zählbares her. Voller Einsatz und höchste Konzentration, genau wie im Pokalmatch gegen die Offenbacher – egal wer da noch auf dem Platz steht. Der Abstand zur gefährdeten Zone muss dringend wieder vergrößert werden. Sonst gibt’s, wenn zwei Wochen später Unterliederbach nach Biebrich kommt, ein Schicksalsspiel, das sich niemand wünscht. Von einem lockeren Lenz kann für die 02er jedenfalls keine Rede sein.

Es ist schon eine außergewöhnliche Saison. Von den 34 Verbandsligaspielen einer langen Saison hat der Biebricher Fußballverein jeweils sieben in vier August-Wochen und in vier April-Wochen zu absolvieren. Die B-Jugend der Blauen hat gar zwischen dem 13. und 20. April binnen einer Woche vier Gruppenligaspiele vor der Brust. Die C-2-Jugend musste dagegen in der Kreisliga zwischen dem 25. November und dem 20. April nur ein einziges Mal (am 23. Februar gegen Grün-Weiß) antreten. Wohlgemerkt ist da in der Zwischenzeit kein Spiel ausgefallen. Es war gar keins angesetzt. Der Verband ist mit der Aufgabe, den Spielbetrieb anständig zu organisieren, mittlerweile ganz offensichtlich überfordert. Aber dafür ist alles online.

Doch machen wir uns nichts vor. Als Verein müssen wir uns zu allererst an die eigene Nase packen. Jetzt haben wir es geschafft, an Ostern ein Kreis-Oberliga-Match (beim FC Naurod) absagen zu müssen. Gut, es fielen Spieler durch Sperren, Verletzungen und Erkrankungen aus. Trotzdem: Was der Biebricher Fußballverein da mit seiner Reserve in dieser Saison praktiziert, ist Wettbewerbsverzerrung in Reinkultur und geht eigentlich gar nicht. Die beiden Aufstiegsanwärter aus Frauenstein und Erbenheim zu schlagen, gegen die schlechter platzierten Teams des Portugiesischen SV 2:6 und des SC Mesopotamien 3:7 zu verlieren sowie in Naurod nicht anzutreten – das ist einfach nur peinlich. Das muss in der neuen Saison mit dem neuen Trainer unbedingt besser werden – und zwar beginnend schon bei der Spielplangestaltung, an der der Spielausschuss der 02er wachsam mitzuwirken hat. So oft wie in der jetzt laufenden Runde haben jedenfalls erste und zweite Mannschaft der Blauen noch nie parallel antreten müssen, was die personellen Möglichkeiten jedes Mal gravierend einschränkt. Zu einem guten Teil hätten wir das durch frühzeitiges Eingreifen selbst vermeiden können.

Nicht zu vergessen: Im Spielordnungs-Paragraf 37 heißt es, dass eine Mannschaft aus der Runde ausscheidet, wenn sie dreimal nicht angetreten ist. Scheidet im Fall von Biebrich 02 die Reserve aus, werden der Verbandsligamannschaft sechs Punkte abgezogen, weil der vorgeschriebene Unterbau fehlt. Einmal sind die 02er in der Kreis-Oberliga nun schon nicht angetreten. Und die Möglichkeiten, Spieler aus dem Kader der Ersten einzubauen, ist an den letzten Spieltagen sehr begrenzt. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Ein Blick auf die Verbandsliga-Tabelle genügt, um den Ernst der Lage und die Folgen eines Sechs-Punkte-Abzugs zu erkennen. Statt uns zu sonnen, oder „federn in die Luft zu blasen“, wie das ehemalige Vorstandsmitglied Klaus-Dieter Herrmann formulieren würde, müssen die Blauen zum Zeichen des Kampfs auf Biegen oder Brechen – früher hätte man gesagt – die Stutzen runterschieben und die Schienbeinschoner wegwerfen. Doch das ist heute nicht mehr erlaubt. Also krempeln wir die Ärmel hoch alle. Und lassen sie dann am besten für die nächste Saison gleich oben.

Weil wir schon dabei sind, uns bessern zu wollen Wie der nun zum Saisonende stattfindende Trainerwechsel für den Bereich der zweiten Mannschaft vereinsintern kommuniziert wurde, gerade auch gegenüber dem derzeit amtierenden Bernd Deider, war sicher nicht meisterlich und ist niemandem zur Nachahmung empfohlen. Wenn dann die (nachzuvollziehbarer Weise) unfreundliche Bewertung von Bernd Deider und eines anderen Diskussionsteilnehmers auf unserer Internetseite nach einem „Anruf von oben“, wie unser Webmaster Udo Parker mitteilt, kommentarlos gelöscht wird, hat das gleichfalls nichts mit Souveränität zu tun. Wir sollten einfach wieder mehr miteinander reden statt zu chatten und zu posten. Wir können gleich bei der Jahreshauptversammlung am 26. April um 18 Uhr im Klubheim damit beginnen. Eine besonders wichtige Aufgabe wäre, dort einen Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit zu finden und zu wählen.

Jahreshauptversammlungen waren beim Biebricher Fußballverein schon oft Initialzündungen zu einer positiven Weiterentwicklung. Versuchen wir’s erneut.

Ihr und Euer,
Heinz-Jürgen Hauzel, 2. Vorsitzender

hjh


Mai 2013

Liebe Biebricher,
seit über 40 Jahren kennen wir es nicht anders: Bei den Jahreshauptversammlungen der Blauen wird Horst Klee zum Vorsitzenden gewählt. So war's auch diesmal. Aber er machte die Mitglieder darauf aufmerksam, dass es nicht ewig so weitergehen wird. "Ich möchte daran erinnern, dass ich 2015, wenn der Vorsitzende wieder zur Wahl steht, das 75. Lebensjahr vollendet habe." Drum sei es an der Zeit sich Gedanken zu machen über einen Nachfolger. Selbstverständlich, so betonte er, werde er dem Biebricher Fußballverein weiter zur Verfügung stehen, "solange der liebe Gott mir das ermöglicht", aber die Verantwortung im Vorstand müsse auf jüngere Schultern gelegt werden.

In der Tat vermag man sich die Blauen derzeit ohne das "Ü70-Team", wie es Klee nannte, nicht vorzustellen. Auch wenn Werner Kuhn und Dieter Zorn keine offiziellen Ämter innehaben, sind sie im Augenblick für den Verein unersetzlich. Der Vorsitzende richtete in seinem Rechenschaftsbericht ganz bewusst den Blick der Mitglieder auf die Zukunft: "Wir müssen und werden uns mit unseren Perspektiven beschäftigen."

Erste Ansätze, wie und mit wem die Entwicklung der 02er gestaltet werden könnte, wurden schon in der Versammlung sichtbar. Die großen Probleme, die der Biebricher Fußballverein auch in dieser Saison wieder mit der Reserve in der Kreis-Oberliga hat, wurden erstmals von den Mitgliedern offen angesprochen und strittig diskutiert. Zu gut waren die peinlichen Vorkommnisse aus dem abgesagten Meisterschaftsspiel in Naurod und dem quasi hergeschenkten Spiel gegen Klarenthal noch in Erinnerung.

Dass Sven Daniel, derzeit noch beim TuS Medenbach, in der neuen Saison die zweite Mannschaft der Blauen als Trainer übernimmt, haben wir bereits veröffentlicht. Die Jahreshauptversammlung wählte nun dazu Malte Christ in den Vorstand, der sich zur Entlastung des Spielausschusses vornehmlich um eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den Trainern der Leistungsmannschaften kümmern und für die Koordination verantwortlich sein soll. Nun scheint die immer vorhandene Hoffnung auf Besserung an dieser wichtigen Nahtstelle endlich einmal gut begründet.

Auch für einen anderen Problembereich könnte sich in den nächsten Wochen eine personelle Lösung auftun. Michael Gabel, als hervorragender Landesliga- und treuer AH-Spieler in bester Erinnerung, könnte sich nun, nachdem er die Sechzig überschritten und der berufliche Druck nachgelassen hat, gut vorstellen, sich auch in offizieller Funktion für seinen Biebricher Fußballverein zu engagieren. Seine Qualitäten im Marketing-Bereich, die er bei Kraft, bei Henkell und schließlich bei Tefal als Marketing-Direktor für Zentral-Europa bewiesen hat, sind bei den Blauen etwa bei der Entwicklung des Freundeskreises und der Pflege der Öffentlichkeitsarbeit sehr gefragt.

"Nach einem sportlich und finanziell erfolgreichen Jahr könnten wir eigentlich sehr zufrieden sein", hatte Vorsitzender Horst Klee zu Beginn seines Berichts gesagt. "Aber manche betrachten Stagnation bereits als Rückschritt." Nun sind wir guter Dinge, dass wir zumindest an zwei wichtigen Stellen die Probleme überwinden und wieder vorankommen.

An der Grundausrichtigung der Vereinspolitik wird sich bei den Blauen indes weiterhin nichts ändern. Kleine finanzielle Polster werden benötigt, wenn in absehbarer Zeit Platz drei der Sportanlage mit einem Kunstrasen ausgestattet wird. Denn dann müssen die 02er, um die Platznöte wirklich zu beheben, in eine Beleuchtungsanlage investieren. "Für Abenteuer der besonderen Art, wie man sie derzeit beim Volleyball-Club Wiesbaden erleben kann, sind wir nicht zu haben", betonte Klee und nannte weitere Beispiele, wo unsolides Management immer wieder Vereine in Existenznöte bringe.

"Wir müssen hochzufrieden sein, dass wir mit unseren Möglichkeiten in der Verbandsliga eine solche Rolle spielen und dazu 23 Jugendmannschaften stellen, so viele wie sonst niemand in Wiesbaden", zeigte sich Klee bei der Jahreshauptversammlung keineswegs amtsmüde: "Wenn ich sehe, was auf unserem Dyckerhoff-Sportfeld an den meisten Tagen los ist, begeistert mich das immer wieder." Tragen wir gemeinsam die Verantwortung dafür, dass es so bleibt und immer mehr Freunde diese Begeisterung teilen,

Ihr und Euer,
Heinz-Jürgen Hauzel, 2. Vorsitzender

hjh


Der neueste Hauzel

Juni 2013

Liebe Biebricher,
eine lange Fußballsaison geht zu Ende. Für die Blauen mit erfolgreichen Schlussspurts bei erster und zweiter Mannschaft und einer Reihe von Titeln für unsere große Jugendabteilung. Die hat denn auch standesgemäß das letzte Wort. Mit Jugendturnieren am 8. und 9. Juni, an denen sich auf dem Dyckerhoff-Sportfeld insgesamt 70 Nachwuchs-Mannschaften beteiligen. Und mit den Aufstiegsspielen der Biebricher A-Jugend, die gegen den FV Bad Vilbel endlich die Rückkehr in die Hessenliga packen will. Zuerst gastiert der Meister der Gruppenliga Frankfurt am 8. Juni um 19 Uhr in Biebrich, ehe dann eine Woche drauf (15. Juni, 16 Uhr) in Bad Vilbel die endgültige Entscheidung fällt.

Platz fünf in der Verbandsliga, Platz acht – und damit bestplatzierte Wiesbadener Reserve überhaupt – für die zweite Mannschaft in der Kreis-Oberliga, Bezirkstitel für A- und D-Jugend, Kreismeisterschaften für B-2- und E-Jugend, Kreispokalsiege für C- und D-Jugend und reihenweise Hallentitel – eine solche sportliche Bilanz, die sonst niemand in der Stadt vorzuweisen hat, und die auf solider finanzieller Basis von zahlreichen engagierten Mitarbeitern, Trainern und Spielern erarbeitet wurde, motiviert und ist Ansporn, in der neuen Saison noch einen weiteren Schritt nach vorn zu versuchen, die Organisation zu verbessern, den Mitarbeiter-Stab zu verbreitern, in guten Zeiten das Fundament für die Zukunft zu sichern.

Die Motivation ist auch dringend nötig, um die bösen Wochen des Jahres zu überstehen. Das Wechselgeschäft ist auch im Jugendbereich längst eine eher widerwärtige Angelegenheit. Angesichts der Erfolge unseres Nachwuchses bemühen sich viele ranghohe Vereine beiderseits des Rheins ohne Rücksicht auf Verluste um unsere Talente und locken oft auch die Eltern mit Versprechungen, die durch die tatsächlichen Fertigkeiten manch jungen Spielers nicht zu rechtfertigen sind. Auf diese Weise werden halbe Jahrgänge geplündert. Erfreulich ist dagegen die Übereinkunft des Biebricher Fußballvereins mit den Verantwortlichen des befreundeten Türkischen SV, in der der Modus bei Spielerwechseln zwischen beiden Verbandsligisten geregelt ist. Auf dieser Basis hat der Türkische SV auch der Rückkehr des noch vertraglich gebundenen Ümit Yildiz nach Biebrich zugestimmt. Man sieht, das sportliche Miteinander funktioniert auch in Konkurrenz-Situationen. Wenn man nur will

Helmut Mehl ist tot

Bei der Jahreshauptversammlung Ende April hatten die Mitglieder Helmut Mehl gerade noch als Kassenprüfer bestätigt. Am 7. Mai ist das Ehrenmitglied des Biebricher Fußballvereins gestorben. Wir wussten von der Erkrankung des 86-Jährigen, aber dass wir ihn so schnell verlieren würden, hatten wir nicht geahnt. Helmut Mehl hat sich vor allem um die ausdauernde Verbundenheit der Alt-Fußballer der Blauen verdient gemacht. Regelmäßig lud er sie in sein Haus am Schlosspark, wo die Spieler der Meistermannschaft der Saison 1956/57 und der großen Hessenliga-Jahre in großer Runde beisammen saßen und immer wieder ihre Anekdoten erzählten und Erinnerungen austauschten. Sie waren denn auch wie viele andere 02er zahlreich vertreten, als am 16. Mai auf dem Biebricher Friedhof die Trauerfeier für Helmut Mehl stattfand.

Ihr und Euer,
Heinz-Jürgen Hauzel, 2. Vorsitzender

hjh


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